aber was hilft das, wenn man keine 20-30 Minuten ruhig sitzen
- das können heute auch viele ganz normale Kinder höheren Alters nicht. Wenn ich da an einen gewissen 16-Jährigen denke, mit dem ich das Vergnügen habe, lernen zu müssen... Von daher muß das nicht bedeuten, daß ein Kind nicht mit den anderen mithalten kann.
Und Daumenlutschen hat garantiert nichts mit Schulreife zu tun, nachts habe ich mit 12 noch gelutscht, bin nie sitzengeblieben und habe mein Studium durchgezogen. Man kann auch durch spätes Einschulen den Moment der größten Lernbereitschaft verpassen.
Hallo Birgit,
unser Sohn hat ADHS, laut Ärzten. Auch er hat einen sehr starken Bewegungsdrang. Ich wollte ihn auch zurückstellen lassen, aber er war von seiner Entwicklung zuweit. Der Kindergarten, kann nur bis zu einem gewissen Grad fördern, dann ist die Schule dran.Er besucht eine Integrative Schule. Das ist eine normale Grundschule, aber er wird Sonderpädagisch gefördert. Er ist in der Flexiblen Eigangsstufe. Er kann sie 2 oder 3 Jahre machen. Auf Grund seine Sprache, haben wir beschlossen, das er sie 3 Jahre macht. Lieber jetzt ein Jahr mehr, als wenn er 6 Jahre hinterher hängt. Wäre das nicht für euch eine Alternative?
Liebe Grüße Siggi _________________ Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände
Unsere "Große" (bald 4) lutscht auch ziemlich viel an ihrem Daumen und gutes Zureden, Tricks, usw. haben bisher nicht geholfen. Allerdings habe ich mir ehrlich gesagt dabei noch nicht so besonders viel Mühe gegeben. Ich finde es eigentlich auch (noch) nicht so schlimm, das blöde ist allerdings: bei ihr haben sich die Zähne sehr wohl verschoben und sie hat oben eine kleine Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen. Durch die Zahnstellung spricht sie "sch"-Laute nicht richtig und alles mit TR oder DR kann sich nicht richtig sagen. Das ganze bringt unserem super fitten schlauen Mädel nun doch tatsächlich auch noch ein Rezept zur Logopädie ein - als ob ich nicht schon genug herumfahren müßte... Aber wenn's ihr hilft. Wir haben die Hoffnung, dass ein Therapeut es auch eher schafft, sie vom "Nicht-Lutschen" zu überzeugen. Ich glaube sie freut sich sogar auf die Logopädie, endlich darf sie auch mal im Mittelpunkt der Therapie stehen...
LG, Kristin _________________ Kristin mit Dominik ('05), Autismus-Spektrum-Störung (V.a. frükindl. Autismus), Mikrozephalie - und gesunde Tochter ('03)
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