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Kind im Kiga und arbeiten gehen? (Arbeitszeit, abholen usw.)
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Sabine
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Beiträge: 16056
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 21:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniela,

das sehe ich genauso wie du. Die Oma solltet ihr wirklich nur belangen, wenn ihr beide arbeitet und eure Tochter nicht selbst abholen könnt. Deinem Mann sei sein Fußball gegönnt - spielt er selbst? Dann muss ja eh auf die Arbeitszeit der anderen Spieler Rücksicht genommen werden. Vor 18 Uhr wird das Training also kaum losgehen.
Wenn er am Nachmittag frei hat, kann er sicher mal mit seiner Tochter zur Therapie fahren. Ich hoffe, ihr kommt da zu einer gütlichen Einigung.

LG
Sabine

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Cornelia Bär
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Wohnort: Eschweiler

BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 21:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Daniela,
es geht alles irgendwie wenn es auch häufig mit viel Stress verbunden ist.
Als meine Paula gut 3 Jahre alt war bekam sie einen Platz in einer integrativen Kita, dort begann die Betreuungszeit um 8.00, einen Frühdienst,d.h. eine Erzieherin im Halbschlaf sollte um 7.30 kommen. Ich mußte um punkt 8.00 in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (welch ein Name) sein und hatte noch ein paar Kilometer zu bewältigen.
War die Erzieherin pünktlich, schob ich mein Kind rein und fuhr mit Vollgas weiter, wenn nicht.......
Die Betreuungszeit endete um 15.30, ich hatte bis 16.15 zu arbeiten, Paula wurde von einer bezahlten Kinderfrau abgeholt, ich holte sie bei den Leuten ab nach der Arbeit, nach Hause, dort warteten die beiden anderen Kinder und die gesamte Hausarbeit, zu Ende war alles gegen 23.00, um 5.00 mußte ich wieder aufstehen. Das habe ich 3 Jahre gemacht, es war zu viel. Interessant ist zu erwähnen, dass die Kita und die Werkstatt unter der gleichen Trägerschaft stehen, Lebenshilfe Aachen, es gab kein Pardon.
Aber ich denke mit 20 Stunden ist es zu schaffen mit straffer Organisation, man muß nur abwägen ob alle auf ihre Kosten kommen, nicht materiell sondern in den anderen Bereichen. Natürlich ist das Einkommen auch dringend erforderlich, davon habe ich jetzt viel weniger, aber dieser Streß hat mich fast umgebracht.
Du wirst den richtigen Weg für Euch schon finden
glaubt
Cornelia

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toto35
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BeitragVerfasst am: 27.03.2007, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

tja das Problem mit dem Arbeiten kenne ich auch. Unser Junge geht in den normalen Regelkindergarten hier im Dorf. Der schließt um 12 Uhr und öffnet morgens um 8 Uhr. Eine Fahrtzeit bis zur nächst möglichen Arbeitsstelle habe ich von mindestens einer 3/4 Stunde (je Fahrt). Wo soll ich solch eine Stelle finden, es sind ja noch nicht mal 4 Stunden am Tag. Dazu kommen dann noch Logo und Ergo, was ich aber mittags zusätzlich mit ihm mache. Zum Glück kann ich mich über meinen Mann nicht beschweren, wenn er frei hat, dann fährt er auch mit ihm zur Therapie, ohne Probleme, das ist super.
Ich würde gerne wieder arbeiten gehen, aber bei unseren Bedinungen ist das nicht so einfach. Und es wird sich leider auch nicht ändern, wenn er zur Schule gehen wird. Denn dann ist er in den ersten beiden Jahren um halb 1 zu Hause, ändert also nicht viel an der Situation. Für mich bleibt wohl wirklich nur eine Arbeit von zu Hause aus, aber finde da mal etwas...

_________________
LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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svent
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BeitragVerfasst am: 31.03.2007, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr leiben,
mußte meinen Job, leider aufgeben, wegen den Therapien, unserer beiden Kinder. Mein dahmaliger Chef, meinte, das eine Mutter zu ihren Kindern gehört. Ist ja auch o.k. aber wenn man es Finanziell braucht, was will man da dann machen. Ich habe mittlerweile, was auch nicht immer einfach ist, 2 Jobs auf 400 Euro Basis. Ich habe das Glück, was ich auch sehr zu Schätzen weiß, das ich mir meine Arbeitszeit selber einteilen kann, oder die Kinder mitnehmen kann. Aber, wo findet man soetwas heute. Das ist Glück. Sven war 1 Jahr im Integrativen Kindergarten, was mir sehr geholfen hat. Heute gehen beide Kids, von uns in die Schule. Haben unterschiedlich Schule aus. Ist sehr schwer. Wenn mein Mann zuhause ist, übernimmt er einige Aufgaben, z.b. mit den Kindern zum Training gehen u.s.w. Das hilft sehr.

Liebe Grüße Siggi

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Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände

Sohn*2000 ADHS, Wahrnehmungsstörung, Lebendsmittelallergie
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Fritzmakatrin
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BeitragVerfasst am: 07.04.2007, 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ist es denn nicht Möglich die fehlende Betreuungszeit mit eine Kinderfrau zu Überbrücken? meine Alleinerziehende Freundin macht das auch. und da sie dadurch eben wieder berufstätig werden konnte übernimmt sogar das Jugendamt die kosten für die "Tagesmutter" (täglich 2 Std.). Auch ich bin Erzieherin im Kindergarten und Mutter zweier mittlerweile schulpflichtiger Kinder, von denen mein Jüngster Epileptiker ist. Leider ist es ein Trugschluss, daß in einer sozialen Einrichtung auch mit den Angestellten immer sozial umgegangen wird. So habe ich oft Probleme, wenn wichtige Arzttermine anstehen, oder die Schule möchte, dass Fritz sofort abgeholt wird. Aber ich mache das schon seit über 5 Jahren, und bis jetzt hat sich immer alles geregelt (wenn auch manches Mal sehr kurzfristig). Wichtig finde ich ein möglichst großes Netz an möglichen Helfern zu haben. ( Freunde der Familie, Nachbarn, andere Eltern der kiga,...) Denn jeder mögliche Helfer ist pure Entlastung für, leider ja meistens, die Mutter.
Gesegnete Ostern
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Andrea5
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 16:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Ben 01/04 geht in die Integrationsgruppe eines Regelkindergartens.
Zusätzlich habe ich noch einen Nachmittagsplatz für ihn dazu genommen
(I-Gruppe geht von 8 bis 13 Uhr, der Nachmittagsplatz bis 16:30 Uhr),
So kann ich wenigstens tageweise einen ganzen Tag arbeiten (2x pro
Woche). Außerdem habe ich noch eine Tagesmutter, die 3 bis 4 mal
im Jahr Wochenende einspringt, da ich alle 6 Wochen ein komplettes
Wochenende arbeiten (mein Mann ist Schichtgänger und muß auch
Wochenende ran) muß.

Lieber Gruß
Andrea
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Mireille
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 18:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich trau mich ja kaum zu schreiben...
Aber bei uns gibts kaum Probleme. Mein Mann und ich gehen beide 40 h arbeiten. Millane wird von Papa 7 Uhr in einen heilpäd. Kiga gebracht, 14.30 Uhr kommt sie mit dem Fahrdienst wieder. Da ich meist erst 15.30 Uhr nach Hause komme, springen im Wechsel Oma, Opa und Schwägerin ein, sollte mein Mann nicht zufällig frei oder Frühschicht haben.
Unsere Kita macht auch schon ab 6 Uhr auf, was günstig für Berufstätige Eltern ist. Allerdings fange ich selbst auch ab und zu schon um 6 Uhr an zu arbeiten, so dass mein Mann jeden Morgen für Millane zuständig ist, komplett mit Aufstehen, Füttern, Medis usw.

Liebe Grüße

_________________
Mireille
Millane 07/01 Balkenaplasie, Hydrocephalus, Hydranenzephalie und noch vieles mehr
Bianca 10/91
Andreas
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