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IQ-Tests

 
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 14:16    Titel: IQ-Tests Antworten mit Zitat

Eine Frage!

Was sagt so ein IQ-Test eigentlich aus? Wo ist die IQ-Austestung sinnvoll oder notwendig? Was wird da eigentlich getestet?

Wie schaut so ein Test bei Kindern aus, die nicht sprechen oder sehen?
- oder Taubblind sind?

So, weiß jemand etwas dazu? - Man hört nämlich manchmal Eltern die erzählen, "Mein Kind hat damals bei dem Test vor der Einschulung einen IQ von XY % erzielt!"

Kann man solche Teste nicht trainieren und üben?

Viele Grüße von

Silvia& Iris

_________________
Liebe Grüße
Silvia
Iris *03/2003, MICPCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
Peter *03/2006, AVWS, SEV
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barbara17
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 22:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ganz allgemein ist der "Intelligenzquotient" bei Kindern der Quotient aus "geistigem Alter" und Lebensalter, in Prozent, also mal 100%. Erzielt also ein 10jähriger soviele Punkte wie ein durchschnittlicher 13jähriger, hat er einen IQ von 13/10 = 130%.

Basierend auf dieser Grundidee gibt es dann die verschiedensten Tests uns Skalen, auch für Erwachsene, mit komplexeren psychologischen und mathematischen Zusammenhängen. Ein kleiner Einblick in Wikipedia (englisch): http://en.wikipedia.org/wiki/IQ .

Sicherlich versuchen diese Tests Übungseinflüsse gering zu halten, ausschliessen kann man sie sicher nicht. Auch ist der IQ keine feste Grösse wie der Kopfumfang, sondern kann schwanken und sich entwickeln.
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katrinchen
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BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 12:08    Titel: Antworten mit Zitat

Allen IQ- Tests liegt eine Theorie über Intelligenz zugrunde. Je nachdem, welche das ist, werden eben diese Eigenschaften gemessen. Das heißt eben auch, dass IQs überhaupt nicht vergleichbar sind. Sie sind nur eine Richtgröße.
Bei Kindern, die auf sonderpädagogischen Förderbedarf getestet werden, werden häufig solche Tests gemacht, weil der IQ als einziges Beweismittel in einem Gerichtsverfahren zählt- falls die Eltern eben dem Beschulungsvorschlag nicht folgen wollen. Meistens sind solche Tests eher unsinnig, weil man durch Beobachtungen viel mehr herausbekommt und das Kind nicht zusätzlich unter Stress gesetzt wird. Manchmal sind solche Tests aber auch sehr sinnvoll, denn es gibt z.B. hochbegabte Kinder in der L- Schule und das kann man dann nur mit Intelligenztests rauskriegen.
Bei jedem Test gibt es das Problem, dass Fehler entstehen können und der IQ dann nicht der Leistung des Kindes entspricht. Das kann z.B. an Übungseffekten liegen, wenn das Kind den Test schon häufiger gemacht hat oder an der Beziehung des Testers zum Kind (wenn die eher negativ ist, werden auch keine guten Ergebnisse erzielt) oder am Raum oder am Tag... Eben deswegen müssen solche Werte immer mit Vorsicht behandelt werden. Ich kenne einige Lehrer, die solche Tests mit ihren gesunden Kindern "aus Spaß" gemacht haben. Und siehe da: bei vielen kamen schlechte Ergebnisse raus, die eine Einschulung in die Sonderschule gerechtfertigt hätten, aber die Kinder kamen gut auf dem Gymnasium zurecht Shocked
Und zu Kindern mit Mehrfachbehinderungen: Es gibt für sie besondere Verfahren, die aber auch eher auf der Beobachtunsgebene laufen. Da hat man bestimmte Beobachtunsgmerkmale und die kann man dann ankreuzen und somit bewerten. halte ich für sehr sinnvoll Very Happy
Vielleicht habe ich dir jetzt nicht alles beantwortet? Dann frag ruhig noch mal nach!
Liebe Grüße
Katrin

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Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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Silvia & Iris
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BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Katrin,

vielen Dank für die ausführliche Antwort...
Ist so ein Test automatisch dabei im Rahmen einer Untersuchung vor dem Schulbeginn, oder ist das ein Kann...

Liebe Grüße

Silvie & Iris

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Liebe Grüße
Silvia
Iris *03/2003, MICPCH, HG-versorgt, ein Sonnenschein
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katrinchen
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BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 19:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Silvie,
das kommt aufs Bundesland drauf an- hier in Deutschland zumindest. Aber fast alle Lehrer machen sie trotzdem, weil sie sich eben rechtlich absichern wollen. Ich meine, damit ist ja nichts verloren, aber man sollte sich ahtl nicht zu sehr an dem IQ orientieren. Aber deine Kleine ist doh längst nicht so weit, oder?

Liebe Grüße
Katrin

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Katrin (*83), Förderschullehrerin an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
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EstherNilsJohannaFiona
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BeitragVerfasst am: 28.03.2007, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Silvie,

meiner Meinung nach sagen IQ-Tests nicht viel aus......
Laut HWIK hat mein Sohnemann einen IQ der eine Sonderschule rechtfertigen würde, kommt aber in der Realschule gut mit! Unter anderem auch durch unsere Unterstützung daheim.....
Und, wenn ich mir so durchlese, was der Knirps mit seinen 13 Jahren so schreibt, da bin ich echt immer baff! Das ist alles andere als ein Fall für die Sonderschule.......
Lies mal hier: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic23415.html das ist ein Brief den er geschrieben hat!!
Bei ihm ist es halt so, das im IQ Test der sprachliche Teil WEIT überdurchschnittlich ausgefallen ist, während der Handlungsteil WEIT unterdurchschnittlich ausgefallen ist! Nimmt man den Schnitt aus beidem, so kommt insgesamt ein IQ raus, der eine Sonderschule gerechtfertigt hätte......
Also: Alles ist relativ -auch IQ-Tests!

Liebe Grüße,
Esther

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