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Nahrungsverweigerung bei Ohrenentzündung mit Fieber
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Tini
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 12:13    Titel: Nahrungsverweigerung bei Ohrenentzündung mit Fieber Antworten mit Zitat

Hallo,

seit ein paar Wochen kränkelt unser Sophiechen so vor sich hin. Hat immer mal wieder Fieber und hat bis Mittwoch einigermaßen gegessen. Nun hatte sie am Donnerstag wieder einen Fieberschub und war fast nur am schlafen. Wir sind dann zum KA und der sagte sie hätte eine Ohrenentzündung. Gut und schön. Nun hat er Fiebersaft, Antibiotikum, und solch bräunliche Nasentropfen verschrieben. Haben wir natürlich auch alles ordnungsgemäß verabreicht. Aber unsere kleine Maus scheint den Fiebersaft und das Antibiotikum nicht zu vertragen. Jedenfalls kommt es postwendend wieder zurück und sie fängt schon an zu weinen, wenn ich nur mit der Einwegspritze in der Hand ankomme.
Leider hat sie seit Donnerstag auch kaum was gegessen. Wenn es hoch kommt müßte die Menge ca 1-1.5 Stullen für 4 Tage insgesamt ergeben. Das ist doch nicht normal oder? Auch scheint sie momentan sehr viel Schleim zu produzieren, welchen sie dann erbricht.

Wie reagiert ihr wenn Euren Kinder nicht essen wollen? Sie ist so schon ein sehr schlechter Esser und nun ißt sie fast gar nichts mehr. Weiß nicht mehr weiter. Wir waren so glücklich, dass sie endlich 11,2 Kilo hatte was bei ihrer Größe und ihrem Alter ja auch noch zu wenig ist und nun wieder dieser herbe Rückschlag.

Sollte dieser Beitrag hier falsch sein, dann kann er ruhig verschoben werden.

Liebe Grüße eine unruhige, niedergeschlagene und traurige Tina
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 12:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tina,
es kann schon mal vorkommen, das ein Antibiotikum nicht vertragen wird......hat sie es denn zum ersten mal bekommen ??
Wenn es Deiner Tochter weiter schlecht geht - es gibt Notärzte, bzw. Krankenhäuser !
Eine so kleine Maus ohne Essen und immer wieder Erbrechen ist nicht in Ordnung.

Wünsche Euch gute Besserung !
Herzallerliebste Grüße
Heike
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angelAnna
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 12:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!
Kannst du es nicht vorrübergehend mit hochkalorischer Kost probieren??Trinkt sie denn wenigstens?
Alles Gute euch!!
LG Anna

_________________
Anna,Chris & Justin geb.9.2.03 (23+4 SSW,625 g,32 cm) Extremfrühchen mit multiplen schwersten Behinderungen ,PEG (PS 3)
- ein ewig strahlender Sonnenschein -
und Jona Maximilian 3.11.09 gesund
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luki97
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

vielleicht reagiert sie auf das antibiotikum allergisch.

lukas hat z.b. ne allergie gegen infekto-myzillin und byzilli.

lg
anne

_________________
Lukas *27.08.1997 (Mukoploysaccharidose IIIA), geb. 27.08.1997
Lena im Herzen 28.06.2002 (ebenfalls MPS IIIA)
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Tini
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 12:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,

ja dieses Antibiotikum hat sie zum ersten mal bekommen. Normalerweise verträgt sie eigentlich alle Medis, welche sie bisher bekam. Bin aber auch nicht wirklich davon überzeugt, dass es eine Ohrenentzündung sein soll. Bin eher der Meinung, dass es mal wieder ein Harnwegsinfekt ist. Naja das war ja auch nur ein Vertretungskinderarzt, da unser ja mal wieder Urlaub hatte. Der kennt somit auch Sophiechens Krankengeschichte nicht. Morgen ist unser richtiger KA wieder da. Mal schaun was er dazu sagt. Ansonsten ist sie momentan recht mobil. Nur das sie halt nichts essen möchte und auch da schon anfängt zu weinen, sobald man mit ein wenig Essen ankommt.


Hallo Anna,

sie bekommt auch so schon hochkalorische Kost, welche aber auch nicht wirklich was bringen, da sie wie schon erwähnt auch normal ein sehr schlechter esser ist. Leider darf das Essen auch nicht zu fett sein, da sie es nicht verträgt Crying or Very sad Trinken tut sie zum Glück wieder gut und ausreichend.

_________________
Sophie (*28.08.03) - nach Hirnblutung und Sauerstoffmangel während der Geburt ICP, Mikrocephalie, untergewichtig, Anfallsleiden, mittlerweile Tendenz zu Minderwuchs
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Mariposa
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kenne das schon auch so, dass man bei hohem Fieber nichts essen mag, das strengt den Körper zu sehr an!
Wenn sie wieder gesund ist, wird es schon wieder werden....
Alls Gute
Martina

_________________
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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Tini
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BeitragVerfasst am: 25.03.2007, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

dass sie bei Fieber nichts ißt, damit können wir leben, aber jetzt nachdem die Temperatur runter ist ißt sie auch nichts Crying or Very sad Das ist es ja was mich so beunruhigt. Wenn es nicht besser wird, dann muß sie eventuell doch über eine Sonde ernährt werden, was wir und auch die Ärztin aus dem SPZ nicht wollen. Ich weiß dies ist wieder ein neues Thema, aber das hängt zwangsläufig auch mit dieser Geschichte zusammen. Denn wie heißt es so schön ein Glied, zieht viele Glieder nach sich. Jeder neue Infekt und wenn er noch so klein ißt, wirft sie in ihrem Essverhalten wieder um Meilen zurück. Crying or Very sad
Bin schon manchmal richtig am verzweifeln und verzeiht mir bitte meine bösen Gedanken auch manchmal drauf und dran sie in ein Heim zu geben Embarassed , da ich mit der ganzen Esssituation nicht mehr wirklich zurecht komme.

Liebe Grüße Tina

_________________
Sophie (*28.08.03) - nach Hirnblutung und Sauerstoffmangel während der Geburt ICP, Mikrocephalie, untergewichtig, Anfallsleiden, mittlerweile Tendenz zu Minderwuchs
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BirgitW
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 05:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tina,

von wegen essen kann ich ein Liedchen singen, und ich hab grad in einem anderen Beitrag geantwortet.

Mein kleiner Sohn hatte eine Magensonde, wegen einer oralen Aversion. Wir waren dann in Graz, und der Weg zum essen war hart und dauerte insgesamt 3 Monate. 3 Monate, wo ich jeden einzelnen Tag bei jedem essen ihm was anbot, und gelassen und laechelnd reagierte, wenn er (natuerlich) nicht wollte. So, als waer das alles kein Problem, und er nicht blass, lust- und kraftlos aufgrund der geringen Menge Nahrung, die er nur noch ueber seine Magensonde bekam.
Das fuehrte aber trotzdem schlussendlich zum Erfolg: absolut kein Druck, ihm machen lassen wie er wollte, schlecken lassen wenn er wollte (er sass zu dieser Zeit immer auf unserem Schoss, damit er besser zugriff zum essen hatte), immer wieder und wieder und wieder anbieten, aber voellig ohne "Hintergedanken", so als waer er wie jedes Kind und wuerde gerne essen.

Wie das auf dein Kind zu uebertragen ist, weiss ich nicht. Gabriel hatte ja davor gestillt (aufgrund des Saugreflexes ging das, und dann erkannte er wohl, dass das lecker ist - aber spaeter dann Spielzeug oder Finger in den Mund, oder dann mit 6 Monaten Beikost, das war vollkommen aussichtslos). Und er hat als Baby auch gut zugelegt und war ein Dickerchen. Deswegen mag das bei uns ein bisserl eine andere Situation sein. Aber vielleicht hilfts trotzdem.

Liebe Gruesse,
Birgit

_________________
Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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Mariposa
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 09:13    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo Tina,
es tut mir leid, wenn ich da was blödes geschrieben hab.. Embarassed

Das sit schon schwierig wenn ein Kind nicht essen will....ich schliesse mich Birgit an, das ohnen Druck funktioniert oft besser....ich habe auch schon oft gelesen, dass Eltern doch eine Sonde legen lassen oder sogar ein PEG um den Druck von der NAhrungsaufnahme zu nehmen....das wäre dann auch weniger Stress für dich.
Viel Glück
Martina

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Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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BeitragVerfasst am: 26.03.2007, 15:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tina,
wie geht es der Kleinen ??
Warst Du beim Doc mit ihr ??? Das mit dem Heim war doch nicht so ganz ernst gemeint, oder ?
Fragende Grüße
Heike
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