Hallo,
Robin trinkt ja auch nicht viel. Ich gebe ihm deshalb noch jeden Tag zusätzlich mindestens 2 Joghurts. oder trinkjoghurt. am liebsten allerdings götterspeise.
lg.
sandra _________________ Sandra (68), Uwe (´64), Kevin (´95) ADHS, Robin (´99) Microzephalie, Lissenzephalie, Dustin (´01) ADHS.
Wer nicht den Mut hat zu Träumen, hat auch keine Kraft zu Kämpfen.
Hallo Katja,
Lena spricht auch sehr gut und deutlich...das hat mit dem trinken nix zu tun...sag mal, hatte Finley (ich glaub, ich hatte seinen Namen grad falsch, oder? Wieso schreibst Du den eigentlich nicht mehr dazu?) nach der Geburt eine Magensonde? Er war doch ein Frühchen, oder?
Liebe Grüße
Erica _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
ich habe mit dem Kind, das ich betreut habe (für das das Trinken aufgrund der schweren Behinderung sehr mühsam ist), öfter folgendes probiert:
Das Trinken war in einem speziellen Becher mit Deckel und Strohhalm (aus Plastik), ziemlich voll bis oben hin. Dann haben wir gemeinsam abgesprochen, wie viel das Kind jetzt in einem bestimmten Zeitraum (zum Beispiel vor dem Rausgehen) trinken möchte. Dann habe ich das mit einem abwaschbaren Stift markiert und wir haben immer wieder nach den Schlucken geschaut, wieviel jetzt geschafft worden ist. Manchmal habe ich zu diesem Zweck auch das Ausgangsniveau markiert.
Irgendwie zog das immer. Selbst gesteckte Ziele erreicht man vielleicht einfach lieber.
Und damit das noch ein bisschen wettbewerbsmäßiger war, habe ich immer ein bisschen diskutiert, also am Anfang gaaanz viel verlangt und bin dann einen Kompromiss eingegangen (den ich von Anfang an angestrebt habe). Und auch mal gefragt: Wie oft, glaubst du, musst du jetzt noch trinken? Schaffst du den letzten Rest jetzt mit einem Mal? Und so weiter. Immer am Motivieren...
hmm Strohhalme kaut Flo auch gerne. Aber es gibt auch Becher, wo die Strohhalme auch als Plastik drin sind, mit Tiermotiven (also die Becher) etc. Eine Sache klappt bei Florian auch noch: selber einschütten lassen auch auf die Gefahr einer großen Plemperei hin. Ich habe so ein 0,5 Litergefäß von Tupper, wo ich Wasser oder Tee oder Saftschorle reintun kann. Florian liebt es allein einzuschenken, immer kleinen Schluck. Er muss dann austrinken, bevor er wieder schütten darf. Das klappt ganz gut, so dass er nachmittags noch den halben Liter zu sich nimmt.
Die Idee mit dem Wassereis finde ich auch prima, ebenso die Idee mit den Markierungen.
Viele Grüße
Dagmar _________________ Dagmar m. Florian (09/03)
Hallo,
vielleicht hilft es das ganze spielerischer anzugehen.....mit Trinkwettrennen (wer hat am schnellsten die Tasse leer) oder wer kann mit verbundenen Augen fünf Säfte erkennen???? Oder verschiedene Geschmacksrichtungen (je nachdem was er mag)......so haben wir ruhig sitzen mit Louisa geübt. Ihr hat es Spass gemacht ganz still zu sitzen und zu gewinnen, was sie sonst nie geschafft hätte..
Mit Druck geht wahrscheinlich eh nicht viel.....
So, das wäre meine Idee.
Viel Glück
Martina _________________ Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
vielen Dank für die vielen Tipps. Gestern konnten wir die Trinkmenge immerhin auf 350 ml steigern. Die Idee mit dem Trinkwettrennen ist eine prima Idee und könnte klappen.
Ansonsten halte ich ihm häufiger mal was zum Trinken hin. Oder
@Erica: Ich schreibe den Namen nicht mehr dazu, weil der Name so selten ist und er dann bei google ziemlich weit vorne erscheint. Aber Fynn ist ja nicht so weit weg. Finley war ein Frühchen , aber er brauchte keine Nasensonde. Er konnte aber auch nicht gestillt werden, die ersten Tage wurde per Finger-Feeder ernährt (war ein stillfreundliches Krankenhaus) und dann bekam er bald die Flasche. Eine Mahlzeit hat in der erste Zeit 1 -1,5 Stunden gedauert. Erst mit den Monaten hatte er genug Saugkraft, um die Flasche in kürzerer Zeit zu leeren. Ich denke schon, dass er auch im Mundraum hypoton ist, aber Logopädie bekommen wir (noch) nicht, er spricht ja altersgemäß. Und noch einen Termin schaffen wir nicht, KG und Judo ist eigentlich schon zuviel. Aber die eine Erzieherin aus der KITA macht nächsten Monat eine Fortbildung im Bereich Sprachförderung, ich werde sie auf dieses Thema mal ansprechen. Und Mundmotorikübungen kann man dann sicherlich auch zuhause machen.
LG, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
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