Verfasst am: 24.03.2007, 22:26 Titel: Trinkmenge steigern, aber wie?
Hallo ihr Lieben,
ich vermute, diese Frage wurde schon häufiger gestellt, aber bei meiner Suche habe ich nichts dergleichen gefunden. Wenn es doch eine Diskussion zu diesem Thema gab, dann können wir auch gerne dort weiterschreiben .
Ich habe heute mal protokolliert, wieviel mein Sohn trinkt. Ich kam auf 300 ml (er ist drei Jahre alt und wiegt knapp 13 kg). Das ist viel zu wenig. Hat irgendwer Tipps, wie ich ihn zum Trinken annimieren kann. Er bevorzugt Saftschorlen und Wasser, sein Liebingsgetränk ist Rotbäckchensaft pur. Heute Abend haben wir ihn unter Druck gesetzt. Er musste sein Glas austrinken, bevor vom Tisch aufstehen durfte. Ich bin eigentlich kein Freund von solchen Aktionen. Bei jedem Essen gibt es bei uns Getränke und wir Eltern sind da auch Vorbilder und trinken viel (Mineralwasser!!!). Für Zwischendurch steht immer was bereit. Aber er will nicht, und wenn er was trinkt, dann sind es Mäuseschlückchen. So kann er nicht auf größere Mengen kommen .
Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
Liebe Grüße, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
Hallo Katja!
Jetzt wo es doch langsam warm werden soll! Wie wäre es mit Wassereis das kannst du auch selbst herstellen je nach geschmack wie es Dein kleiner mag,
kenne mich leider auch nicht so damit aus weil Sven alles über die Magensonde bekommt.
ich habe ein Kind, das trinkt, bis die Windel überläuft. Aber ich grüble gerne mal mit dir: wie ist es denn mit dem Essen, ist da viel Flüssigkeit drin? Wenn ein Kind viel Obst ist oder Suppe, dann kommt es dadurch schon auf einiges an Flüssigkeit und der Trinkbedarf ist niedriger.
Ansonsten: Rotbäckchen pur ist natürlich zucker- und kalorienmäßig ein ziemlicher Kracher. Auch wenn das Verhältnis Größe - Gewicht passt, ist es kein ideales Getränk, weil es doch ziemlich satt macht und vielleicht verhindert, dass das Kind genug Nährstoffe mit dem Essen aufnimmt. Das kannst Du natürlich am Besten beurteilen.
Vielleicht isst er bei Tisch lieber und mag nicht trinken? Bei uns ist es umgekehrt, ich lasse bei Tisch keine Getränke zu, weil das kleine Fräulein dann nur trinken und überhaupt nicht essen möchte. Vielleicht bringt dein Sohn ja nix mehr runter, weil er zu satt ist vom Essen?
Ansonsten: vielleicht hilft ein besonderer Becher oder eine Siggflasche mit einem schönen Motiv, dass er lieber was trinkt. Unsere Luisa trank als Kleinkind am liebsten aus einem Emailbecher mit Strohhalm. Daniela liebt diese Plastikbecher mit Schnabel, die angeblich nicht tropfen und es doch tun. Eventuell kannst Du Deinen Sohn ja mit einem Lieblingsgefäß ködern. Oder Du mischt mal Saftbowlen mit ihm zusammen. Was man als Kind selber macht, schmeckt meistens besser.
Auch selbstgemachtes Wassereis aus verdünntem Fruchtsaft kommt bei Kindern nach meiner Erfahrung gut an und hat viel Flüssigkeit. Oder, wie schon gesagt, saftiges Obst.
Hallo Dagmar,
das mit dem Strohhalm klappt bei uns leider garnicht, er nimmt den Strohhalm heraus und zerknickt ihn.
Hallo Inge,
das werden wir mal testen!
Hallo Edith,
er bekommt selten den puren Rotbäckchensaft, wegen den von dir genannten Gründen und weil der Saft ziemlich teuer ist.
Er isst auch wenig , (er wiegt knapp 13 kg bei 94 cm, das ist schön schlank), ich glaube nicht, dass er zu satt zum Trinken ist. Wir haben schon die verschiedensten Becher probiert, am besten klappt es mit den Gläsern, die wir auch benutzen.
Danke und liebe Grüße, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
Hallo Katja,
wenn Du in Deinem Posting Fynns Namen durch "Lena" ersetzt, passt es ganz genau...nur dass Lena mittlerweile 118 cm bei 19 kg hat und immer noch ohne Strohhalm 200-300 ml trinken würde.
Wir haben zur Zeit gute Erfahrungen mit dem Nuby-Trinkbecher gemacht, der mit dem Strohhalm (der ist fest auf dem Becher, den könnte Fynn also nicht rausnehmen), damit kommen wir an guten Tagen auf 600 ml, das ist für Lena schon gut!
Übrigens hat eine Logopädin bei Lena eine Schluckstörung festgestellt, außerdem ist sie auch im Mundbereich hypoton, das hilft nicht grad beim Trinken...könnte das bei Fynn auch sein?
Liebe Grüße
Erica
P.S.: Könntest Du den Rotbäckchensaft nicht schrittweise immer mehr mit Wasser verdünnen, so dass er es gar nicht mitkriegt, dass der irgendwann nicht mehr ganz pur ist? _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
es kann schon sein, dass Finley im Mundbereich hypoton ist, das hat noch keiner untersucht. Logopädie bekommen Finley nicht, er spricht gut und deutlich.
Diesen Nubybecher haben wir auch, ich musste das Ventil durchstechen, damit er daraus trinken kann . Wir benutzen den Becher unterwegs, aber leider trinkt er mit diesem Becher nicht mehr als aus einem Glas.
Meist bekommt er den Rotbäckchensaft mit Wasser verdünnt, nur es fällt auf, dass er ihn pur in wesentlich größeren Mengen trinkt.
LG, _________________ Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
das Trinkproblem hab ich schon mehr als 13 Jahre mit Anna,leider.
Unser Kinderarzt schenkte unserer anna mit 3 Jahren so ein Mini-Bierglas mit ca.100ml fassungunsvermögen.
Dieses Glas ist immer noch da .
Mit diesem Glas hat Anna bis zu 1 Liter getrunken.
Lg
Andrea _________________ Anna-Maria,93 SpinaBifida und HC VP-Shuntversorgt,Rollifahrerin.Cheyenne,10,inzwischen nachgewiesener Gendefekt,Amelogeneses Imperfecta
HALLO Kachyja
Unser Sohn trinkt noch weniger,wir haben auch keine Lösung
Gruss Carmen
_________________ Sohn( 2,5 Jahre ):Mikrodeletation (CATCH22);Pachygerie;Hemiparese;Autismus
Entwicklungsstörungen
Tochter 2002 verstorben operativ:Hochgradige Pulmonalartesie/Extremform
Tochter( 22 Jahre):Aoteninsuffienz
Söhne( 21 und 19 Jahre) gesund
Mutter:Pulmonale Hypertonie
Man muss das Leben vorwärts begehen und rückwärts verstehen
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