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Wer hat Erfahrung mit dem Medikament Risperidon?
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gela
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BeitragVerfasst am: 23.03.2007, 09:00    Titel: Wer hat Erfahrung mit dem Medikament Risperidon? Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn (8) nimmt ab heute das Medikament Risperidon,wer hat damit Erfahrungen gesammelt?
Würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen,bin etwas unsicher,ob wir das richtige für unseren Sohn entschieden haben.

Mein Sohn nimmt das Medikament um seine Impulse und Reizbarkeit zu hemmen .

Danke gela

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Gela36,Alexander38,sabrina 13gesund,Alexander junior 9 entwicklungsverzögert,konzentrationsschwäche,leichter Minderwuchs,auditive Wahrnehmungsstörung,sprachverzögert
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IlkaJ.
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BeitragVerfasst am: 23.03.2007, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Oh ja ich kenne das Medi. Und zwar kenne ich es als sehr negativ-wirkendes Medi auf meinen Sohn. Er hatte so gut wie alle Nebenwirkungen die in der Packungsbeilage aufgeführt waren. Wir haben es dann als erstes abgesetzt als er aus der Klinik kam. Es war einfach nicht mehr machbar mit ihm. Ich habe mein Kind nicht mehr wiedererkannt. Er hatte Angst im Dunkeln, konnte Abends vor lauter Angst nicht einschlafen, die Tür musste offenbleiben, im Zimmer ein kleines Licht an. Normalerweise fährt er mit dem Stadtbus von der Tagesgruppe alleine nach Hause. Daran war gar nicht zu denken. Die Betreuer fuhren ihn mehr als einmal nach Hause. In der TG wollte er nicht mehr aufs Klo gehen, weil dort ein Ventilator in der Wand installiert ist, der Geräusche macht....Ich könnte noch hundert Sachen aufzählen. Ich habe mich dann dazu entschieden, das Medi abzusetzen und lieber einen (manchmal) aggressiven Sohn zu haben, als ein Kind mit dermassen Nebenwirkungen. Allerdings fand ich seine "aggressiven" Ausbrüche nie soooo schlimm Rolling Eyes Als er nach 8 Wochen aus der Klinik kam war er um einiges aggressiver als er es jemals in seinem Leben war...
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M. geb. 04/99, Störung des Sozialverhaltens und der Emotionen mit Hyperaktivität, entwicklungsverzögert, lebt in einer heil.päd. Wohngruppe
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gela
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BeitragVerfasst am: 27.03.2007, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bedanke mich für deine Antwort,Alexander nimmt das Medikament jetzt den 5.Tag und wir haben noch nichts negatives festgestellt,ganz wohl ist mir nicht dabei,wir warten erst einmal ab.

lg gela Sad

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iggisw
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BeitragVerfasst am: 29.03.2007, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gela

Auch ich habe Erfahrungen mit Risperdon gemacht - einmal bei meinem autistisch behinderten Pflegesohn eher negative (er hat allerdings das Medikament nicht einschleichend bekommen sondern sofort in einer sehr hohen Dosis. Darauf hat er extremst autoaggressiv reagiert so dass wir es wieder absetzen mussten. Unsere Pflegetochter hingegen bekommt seit gut 1 Jahr dieses Medikament. Bei ihr wirkt es sehr gut. Man hat ganz langsam begonnen und mehrmals nach einigen Tagen etwas erhöht. Ich denke man muss es einfach ausprobieren. A. ist seither ruhiger und ausgeglichener (meistens) und sie kann sich besser konzentrieren.

Liebe Grüße
Iggis

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Mutter und Pflegemutter von
3 leibl. erwachsenen Kindern (83, 87, 89) - jüngste Tochter CF, AV-Malformation, herzkrank (war 15 Jahre tracheotomiert)
6 Pflegekinder (93, 98, 02, 03, 08, 09) dadurch
Erfahrung mit Autismus, Autoaggression, Deprivation, FAS, Missbrauch, Misshandlung, Entwicklungsverzögerung, Lernbehinderung......
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Marion+Sara
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BeitragVerfasst am: 07.04.2007, 23:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gela,hallo Iggis,hallo Ilka

Sara bekommt seit fast 2 Jahren Risperdal(Wirkstoff Risperidon).Solche Nebenwirkungen wie Ilka beobachtet hat sind mir absolut fremd.Ist ja der Horror.Hat sich das denn nach dem Absetzen wieder gebessert?
Sara hat es auch zur Impulskontrolle und wegen ihrere starken Agressionen bekommen.Ich habe mich sehr gewundert wie gut das anschlug.Sara ist seitdem viel aufnahmefähiger und konzentrierter bei der Sache.Die Nebenwirkungen waren im großen und ganzen etwas Gewichtszunahme(was bei Sara eher positiv war) und das Grimmassieren ist etwas mehr geworden.Wir haben es aber auch einschleichen lassen,was sogar im Beipackzettel drinsteht.Mittlerweile haben wir bei 12 Jahre 45 kg eine Dosis von 2X 1,5 mg.Da kommt Sara auch vorerst gut mit zurecht.Sie ist wach,aufnahmefähig und es erfüllt seinen Zweck.Sie hat sich merklich besser unter Kontrolle.
Liebe Gela,bedenke bitte,daß viele Entwicklungsschritte erst durch Medis erreicht werden können.Ich sage dir das als eine absolut Medifeindliche Mutter,die sich nachts die Augen ausgeheult hat weil sie ihr Kind in so jungen Jahren schon mit Psychomedis vollstopfen musste.Es hat uns echt geholfen.
Liebe Iggis,ich denke an deinem Beispiel sieht man ganz klar,wie unterschiedlich Medis auf unsere Kinder wirken können.Aber welcher Trottel hat denn deinem Sohn sofort die volle Dosis verordnet?Hat bestimmt seine Brille vergessen.
Wünsch euch allen schöne Ostern und viel Erfolg bei euren Kindern.Ihr wisst ja was für uns Mütter Erfolg bedeutet.
Alles Liebe Marion

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Marion35+Sara 14,28ssw frühkindlicher Autismus mittelgradige kognitive Behinderung und Jannis 15 kerngesunder Teeni
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IlkaJ.
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BeitragVerfasst am: 08.04.2007, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Marion,

ja das war der blanke Horror. Ich glaube auch am meisten für meinen Sohn. Sad
Ich denke es wird genug Kinder geben bei denen das Medi mit Erfolg eingesetzt wird. Sonst wäre es warscheinlich schon vom Markt genommen Wink
Bei uns kam ja auch noch eine hohe Dosis Concerta dazu und Medikinet und Oxybutinin gegen sein Einnässen. Vielleicht hat es auch der Cocktail ausgemacht.
Seit wir das Risperdal abgesetzt haben, ist Michel in meinen Augen langsam wieder "normal" geworden. Seine Hyperaktivität ist (klar) noch da. Er bekommt im Moment ja auch noch Concerta und Medikinet, aber er ist nicht mehr aggressiv wie andere Kinder in seinem Alter auch. Wink

Ich wünsche euch auch schöne Ostern und wunderschönes Wetter...

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Marion+Sara
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BeitragVerfasst am: 08.04.2007, 09:57    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Ilka,

freut mich,daß es sich gebessert hat.Ich glaube auch nicht,daß die Agressionen vollkommen verschwinden werden,irgendwie müssen sich ja auch unsere Kinder durchkämpfen.Leider.Der Cocktail kann es ja auch bei euch ausgelöst haben.Und wie oft kommt es vor,daß Ärzte auch Medis verordnen ohne sich wirklich damit auszukennen.Wir mussten unsere Kinderärztin auch erst mal über das Risperdal aufklären.Eine endgültige Einstellung haben wir aber auch erst in der KJP Marsberg erreicht.Im Nachhinein denke ich auch,daß es besser war,daß das Risperdal stationär eingestellt wurde.Da es ja auch noch ein recht neues Medi ist,muss man wohl auch genauer beobachten wie es wirkt.Wir hatten Glück.
Ich wünsch euch noch schöne Ostern,und hoffe daß der Osterhase auch fleißig war.Wir haben schon gesucht.

Alles Liebe Marion

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Barbara A.
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BeitragVerfasst am: 09.04.2007, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gela,

meine Tochter Tia ( 5 J ) bekommt seit knapp 1,5 J das Medi Risperdal um ihre aggressionen zu mindern und um ihre Konzentration zu verbessern.
Wir taten uns damals sehr sehr schwer diesen Schritt mit Medi zu gehen, aber jetzt nach 1,5 J kann ich sagen das wir den richtigen Schritt getan haben.
Tia war damals mehr wie aggressiv gegen sich selbst und gegen andere, zudem konnte sie sich nicht 1 Min auf etwas konzentrieren, geschweige sich für etwas langfristg zu begeistern.
Das alles hat sich sehr zum positiven gewand, ihre aggressionen sind sehr zurück gegangen , sie ist viel aufnahmbereiter und konzentrierter und kann sich jetzt sogar 10 Min am Stück auf ein Spiel ein Buch etc konzentrieren.
Von den oben beschriebenen Nebenwirkungen kann ich nichts berichten, wir haben nichts an Nebenwirkungen.
Tia bekommt zur Zeit morgens und abends eine Tablette ( 0,5 mg ).
Ich kann heute sagen es war die richtige entscheidung, da ich sehe wie ausgeglichener mein Kind ist.

Einen schönen Ostermontag wünsche ich noch Smile

Gruß Barbara

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mit Tia-Marie Gendefekt Entwicklungsstörung mit besonderer Senke im Bereich der Sprachentwicklung,
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gela
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BeitragVerfasst am: 27.05.2007, 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Barbara,

habe das Medikament nach 1 Woche absetzen müssen,da mein Sohn apatisch war und wie ferngesteuert durch die Gegend lief,einen starken Ausschlag hatte er auch.

Er bekam früh und abends 0,5 ml\mg Tropfen.

Habe Wochen lang versucht die Ärztin zu erreichen,aber entweder war sie im Urlaub oder gerade nicht da und soweiter,gestern bekam ich einen Anruf von ihr und Sie meint das könnte eine Überdosis gewesen sein.

Ich probiere es jetzt erst einmal so.

lg gela

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gela
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BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 08:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

möchte nun nach einer gewissen Zeit kurz berichten,wie es bei uns weiter ging.

Mein Sohn bekommt nach langer sorgfältigen Überlegung seit August noch einmal das Medikament Risperal.

Wir haben mit dem Medi. ganz langsam angefangen,in kleiner Dosierung und jetzt auf :frühSurprised,5 ml
abends Surprised,5 ml
gesteigert.
Er nimmt es jetzt auf einmal super an,ist ausgeglichener und die Aggressionen hat er besser im Griff.

freue mich auf Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern,deren Kinder ebenfalls das Medikament Risperdal einnehmen.

Grüsse gela

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