mein Problem ist hier, das es hier, außer mir, niemanden interessiert, ob es für Denis andere Möglichkeiten gibt, ans Wasser zu kommen.
Das interessiert hier niemanden, obwohl es hier nicht um Kleinkinder geht, deren Ängste man mal eben "wegdiskutieren" könnte. Hier kann es vom Alter her um jugendliche gehen, die in der Pubertät stecken. In der Pubertät haben jugendliche oft schon reichlich Probleme mit sich selbst, und sind mit Problemen anderer überfordert. In der Pubertät mache jugendliche mitunter Erfahrungen, die sie für den Rest ihres Lebens begleiten. Wenn sie dann einen behinderten schrecklich finden, kann das negative Folgen für ihren Umgang mit Behinderten haben.
Was tun hier Eltern, die sowas eher verhindern als Fördern sollten ? Sie machen Menschen, die sich "solche Sorgen" machen, ohne einen Hauch vom Hintergrund ihres Problems zu wissen fertig. Ich wage gar nicht daran zu denken, wie dämlich man sein muß, um Situationen in einem Schwimmverein, die sehr variabel sein können, mit dem in jeder Beziehung unabänderbaren Umstand zu vergleichen, der jemand dick ist, Beine ab sind, oder ob jemand nur krabbelnd in eine Straßenbahn kommt, gleichzusetzten. Zum Thema Brandverletzungen gibt es z.B. eine weltberühmte Oper, die nicht so berühmt geworden ist, weil der Hauptdarsteller es für selbstverständlich gehalten hat, sich stets in der schlimmsten Art und Weise zu zeigen.... aber hier wird die Situation in einer Schwimmgruppe pauschal mit einem Brandverletzten verglichen. Genau so wie es Brandverletzte gibt, die ihr Aussehen mit "Masken" verdecken um die Umwelt zu schonen, gibt es welche die glauben, das sie sich so zeigen müssen wie sie sind. Die einen haben deswegen ein Problem mit der Umwelt, die anderen nicht. Wenn ich mir vorstelle, das dieser Tage eines der Kinder von "solchen Müttern" panisch schreiend nach hause kommt, weil es sich so jemand "ihm gezeigt" hat.... Was werden wohl die ersten Worte sein... ach du Arme.... oder : der Idiot... ? Da kann man nur sagen, herzlichen Glückwunsch zu "so viel Verständnis", nur wundert euch nicht, wenn man euch keines entgegen bringt, denn das haben Menschen mit solchen Umgangsformen wohl nicht verdient.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Oh Helmut,
ich schlage die Hände über dem Kopf zusammen über deine seltsamen Gedankengänge die die Diskussion jetzt langsam ad absurdum führen!
Bianca _________________ Sohn: 6/2004, Frühchen 25. W., PVL, Microcephalus, Epilepsie, Tetraspastik, blind, Skoliose, Hüftsubluxation, Thrombozytopenie und E. 2/2002 gesund
... was wäre hier wohl los, wenn Gretel so behandelt werden würde, wie dieses Frau, und hier ihr Leid klagen würde...das niemand Verständnis für sie hat ? Sie würde, nach dieser Diskussion, mit nur geheuchelt sein gekönnendem Verständnis zu geschüttet werden, das einem übel davon werden könnte....
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
bitte halt auch du dich an die Forumsregeln und wähle einen höflicheren Umgangston!
Auch wenn du deinen Beleidigungen im Konjunktiv formulierst, bleiben es Beleidigungen.
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
Ich habe die Erfahrung gemacht, das Kinder z.T., auf Behinderungen extrem reagieren. die Freundin meiner Tochter ist stark sehbehindert, hat ein deformiertes Gesicht, ein verkürztes Bein, trägt Orthesen um laufen zu können, bewegt sich mit dem Blindenstock oder wird geführt. Wenn sie bei uns ist auf die Schauckel will oder ähnliches, wird sie von den Kindern regelrecht vertrieben. Das beginnt bei Frankenstein hau ab, über geh doch in ein Heim, damit man dich nicht sieht, guckt mal die Bekloppte an, wieso geht die überhaupt raus.Beim Kindergeburtstag sind wir ins Schwimmbad, sie zog ihre orthesen aus und humpelte mit Gehhilfe zum Becken. Die bösen Kommentare kamen nicht von den Erwachsenenen sondern von den Kindern. Kleinere Kinder waren wirklich erschreckt und eine Kleine weinte sogar. Die Mutter wmeinte nur, schau nicht hin, wenn du es nicht sehen kannst, das Mädchen kann nichts dafür. Etwas später ging dann eine Freundin von ihr zu dem Mädel und sagte ihr, ich weiß wenn man das das 1. Mal sieht sieht es schrecklich aus. A. möchte auch lieber so hübsch sein wie du, aber vielleicht kannst du ihr nacher helfen. Beim rausgehen hob die Kleine dann die Krücke auf und gab sie A., schaute aber immer wieder nur ganz kurz hin und dreht den Kopf wieder weg. Für viele Kinder ist das eine Sache mit der sie nicht umgehen können woher auch, wo sollen sie es lernen. ich denke man sollte mit den Betroffenen reden, was macht euch Angst und GEMEINSAM überlegen wie man es änder kann, oder ob man es so läßt wie es ist. Ina _________________ Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
wenn der Admin, oder auch die Moderatoren, etwas darauf achten würde, das man hier jemanden, über desen Beweggründe man nichts weis, nichts unterstellt oder andichtet wird,... so wie es "der Frau " hier geschieht, würde das besser helfen, solche Auswüchse zu vermeiden, als solche Hinweise. Ein Admin der sowas zuläßt, hat wohl kaum einen Grund sich zu beschweren, wenn´s dadurch rund geht.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Anmeldedatum: 24.08.2005 Beiträge: 563
Wohnort: Österreich
Verfasst am: 27.03.2007, 10:57 Titel:
Hallo,
als Mutter von zwei gesunden Kindern lese ich mit Interesse diesen Thread und frage mich gerade, wie ich mich eigentlich verhalte - ich habe übrigens derzeit in meinem Umfeld mit keinen Menschen mit Behinderungen zu tun.
Mich stört es durchaus nicht, wenn ein Mensch seine körperlichen Unzulänglichkeiten nicht versteckt, er ist nun mal so und hat es sich auch nicht ausgesucht. Ich kann es mir allerdings auch nicht verkneifen, etwas genauer zu schauen, was denn nun genau los ist, das meine ich nicht negativ, ich traue mich allerdings nur in seltenen Fällen, jemanden anzusprechen und nachzufragen, so aufdringlich will ich dann doch nicht sein. Meine Kinder verhalten sich ähnlich.
Ich glaube auch, dass es manchmal einfacher wäre, wenn Menschen mit Behinderungen von sich aus etwas sagen würden, wenn sie merken, dass Interesse etv. besteht.
Viele Grüße
Lisa
an welcher Stelle sind beleidigende, obszöne, vulgäre, verleumdende oder gewaltverherrlichende Äußerungen in diesem Thread gefallen, die ein Eingreifen der Moderatoren deiner Meinung nach erfordern würde?
Der einzige, der hier gegen die Forumsregeln verstößt bist - soweit ich gesehen habe - du.
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
wenn jemand sagt, das Kinder mit etwas ein Problem haben, und man ihm dann, ohne das man i r g e n d w a s von ihm oder den Kindern weis, unterstellt das es ihm nur um "sein Problem" geht, was hier in einigen Beiträgen der Fall ist, ist das menschlich und rechtlich mindestens so zweifelhaft, wie andere Umgangsformen. Wenn die Forumsregeln sowas zulassen, sollten die überarbeitet werden.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Hallo Jeanette,
wie ging es nun denn weiter mit eurer Geschichte???
Was sagt Denise?
Was sagt der Verein?
Was sagt "besagte" Mutter?
Was sagt das weinede Kind??
Das wüde mich mehr interessieren als manch theoretisches Geschreibsel hier.....
LG
Martina _________________ Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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