Verfasst am: 20.03.2007, 07:43 Titel: DRINGEND! Plötzlicher Schulwechsel nicht möglich?
Hallo,
ich habe mich einige Zeit nicht mehr gemeldet, da ich rießigen Stress in der Schule hatte. Später mehr dazu.
Kurz: Es ist eine Privatschule und ich habe ihn kurzerhand abgemeldet. Jetzt will ihn die zuständige , integrative Schule nicht nehmen.
Was tun, ich kann ihn doch nicht zu Hause lassen oder?
Ich habe überlegt, jeden Tag mit ihm hinzugehen und wenn sie uns nach Hause schicken, habe ich es zumindest probiert.
Was meint ihr?
Bin ziemlich ratlos!
Liebe Grüße
Ulrike
Hallo Ulrike
Bei der Abmeldung hast du den Stress selbst produziert.Das wahr ein grosser Fehler.Egal wo auch immer Du einen Platz erhalten hast,dann verzchtet man doch nicht freiwllig darauf.
Gruss Carmen
_________________ Sohn( 2,5 Jahre ):Mikrodeletation (CATCH22);Pachygerie;Hemiparese;Autismus
Entwicklungsstörungen
Tochter 2002 verstorben operativ:Hochgradige Pulmonalartesie/Extremform
Tochter( 22 Jahre):Aoteninsuffienz
Söhne( 21 und 19 Jahre) gesund
Mutter:Pulmonale Hypertonie
Man muss das Leben vorwärts begehen und rückwärts verstehen
du kannst nur die landesweite schulbehörde anrufen und dein problem schildern.
fehler war du hättest vorher reden müssen mit dem zuständigen rektor ob dein kind in der neuen schule aufgenommen wird.
ruf wirklich am besten schulbehörde bzw das amt das für die schulen zuständig ist, ist ja in jedem bundesland unterschiedlich und rede mit denen was du nun tun kannst.
erklär ihnen das es dein fehler war ect... du das nicht gewusst hast usw...
Da muß ich meine beide über mir zustimmen,regel dies erst mit den Direktor sowie mit den schulamt.
Denn dies habe ich auch so gemacht erst mit den direktor allgemein von der schule sowie den schulamt sowie zugleich die nächste schule des direktor gesprochen.
Nur zugleich zu sagen wir haben nicht den gleichen fall sondern bei uns war der fall anders.
Und unser schulwechsel ging dann halb jährlich oder wenn die sommerferien waren wir hatten deas glück das ging in den halbjahr rein.
was würdest du machen, wenn jeden morgen eine Mutter bei dir klingelt, und gern hätte das du ihr Kind den halben Tag kostenlos ersorgst ? Es mag abwegig klingen, aber genau so ist das, wenn du versuchst, dein Kind mit der Methode auf eine andere Schule zu bekommen. Stell dir vor, die neue Schule hält die Lehrerin, wegen der du dein Kind aus der alten Schule genommen hast, für die beste an der Schule. Welche Schule würde unter solchen Voraussetzungen ein Kind aufnehmen, das es nicht aufnehmen muß, oder mangels Platz nicht kann ? Würdest du selber ein Kind versorgen, dessen Mutter deine beste Freundin für einen schlechten Menschen hält ? Solche Fragen mögen merkwürdig erscheinen, machen aber recht gut deutlich, "in was für ein Licht" man geraten kann, wenn man sich so erhält.
Du solltest dich ab das zuständige Schulamt wenden, und dir von dort aus helfen lassen.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
tja, ich bin auch manchmal ein Mensch, der zu schnell und ohne groß zu überlegen handelt...weil ich mein Kind nicht gut versorgt wußte.
Ich hatte Sina auch schon 2 x für 6 Wochen zu Hause, weil mir die für uns zuständige Schule nicht gefallen hat- damals bei der Ersteinschulung und dann 2004, als ich Sina für 18 Monate in der WG war. (und ich habe beide Male auf meinem Schulwunsch bestehen können!)
In Deinem Fall ist es vielleicht anders, weil es eine Privatschule ist und Ihr ja Anspruch haben müßtest, auf einen Platz in der zuständigen staatlichen Schule.
Ja, wie die anderen schon schrieben, Du solltest Dein Bedauern schon äußern, weil der Schritt, den Du gemacht hast, ein wenig zu voreilig war, aber wenn Du es gut erklären kannst - auf eine nette und überzeugende Weise, wirst Du vielleicht Glück haben - außerdem besteht ja auch für alle Kinder die Schulpflicht, von der sie Deinen Sohn ja nicht befreien können.
Ich hoffe, Du hattest tiefgreifende Gründe, Deinen Sohn von heute auf morgen von der Schule abzumelden, ansonsten wird Euer schulischer Weg vielleicht nicht so leicht verlaufen, weil sowas in den Köpfen der Lehrer hängenbleibt und auf Distanz gegangen wird.
Ich drücke Euch die Daumen!!!!
LG Susann _________________ Susann 46;T. 24; Sina 22: tuberöse Sklerose, autoaggressiv, autistische Züge, schwermehrfachbehindert; L. 12: Frühchen 31 W 1T, Herzklappenfehler(erledigt)
Hallo Ulrike,
tut mir leid für Dich, aber ich muß mich den Vorrednern anschließen.
Fürchte, Deine Entscheidung war ein wenig übereilt........Magst Du mal mehr berichten ??
Hat Dir die Privatschule keine anderen Möglichkeiten aufgezeigt, wenn es mit der Lehrerin solche Probleme gab ? Sind denn Gespräche gelaufen, in denen man Dir Lösungen angeboten hat ??
ich verstehe euere Kritik.
Die Schule ist sehr klein und von deren Konzept bin ich nach wie vor überzeugt.
Es ist so, das die Leherin immer sagte, alles ist in Ordnung, auch bei konkretem Nachfragen und auch zur Therapeutin, die hospitierte und begeistert von Bastian war. Auch auf ihr konkretes nachfragen, war alles wunderbar (ausser, das er ständig auf dem Stuhl hin und herrutscht).
Auch mit seiner Fachlehrerin Mathe /Sport hatte ich ein Gespräch: Alles super, er hilft anderen Kindern u. erklärt,wenn die etwas nicht verstehen, schnelles Lerntempo, keinerlei Probleme.
Nun folgendes. 8Tage später HPG: Aussagen d. Lehrerin: Er stört massiv, verweigert über Std. den Unterricht, steckt andere Kids damit an, ist laut, frech, unverschämt, zu langsam, hatz Lerndefizite u.n.m.. In der Betreuung (war er noch nie) störe er.
Ich konnte nicht mehr denken, geschweige den reagieren, fühlte mich, als würde ständig jemande mit dem Hammer auf den Kopf schlagen.
Das ist keine Basis für eine Zusammenarbeit.
Ich habe, nachdem ich wieder einen klaren Gedanken fassen konnte, der Lehrerin eine mail geschrieben, ebenso der Schulleitung.
von d. Lehrerin kam eine mail zurück, indem sie sich mehr schlecht als recht rechtfertigte (sie hatte keine Zeit mich über diese Dinge zu informieren, es ist nicht ihre Aufgabe, B. positiv darzustellen usw.). Dabei schrieb sie auch, das sie die Schulbegleitein eigentlich in der 3. Klasse als Vertretung wollen, da die Klassenlehrin die Schule verlässt. Also hat sie B. nur so schlecht gemacht, das weiter die Schulbegleitung bleibt (wohlgemerkt für die 3. Klasse). Die Therapeutin u. ich wollten sie nämlich absetzten, da er keine mehr benötigt u. er auch selbständig u. wie alle Kinder sein will.
Daruafhin habe ich gekündigt, natürlich nicht ohne Schulleitung u. Vorstand zu informieren. Diese wollen uns unbedingt behalten (ich engagierte mich sehr für die Schule), aber für mich ist das Vertrauen gebrochen. Ich habe mich noch mit der Familie besprochen und auch B. einiges erklärt (soweit er das verstehen kann) u. er ist sofort zu einem Schulwechsel bereit gewesen. Nun habe ich im Internet gelesen, das er in der Grundschule uneres Einzugsgebiet genommen werden muß. Diese ist zufällig eine Schule mit Integrationsklassen.
Ich verstehe natürlich die Direktorin und weiss, das es alleine meine Schuld ist, aber wie soll ich das machen, ich kann der Lehrerin doch nicht weiter mein Kind anvertauen?
Ich habe übrigens nicht schlecht über sie gesprochen, weiss noch gar nicht, was ich alles sagen soll, weil mir schon klar ist. das alles von (mindestens) 2 Seiten gesehen werden kan.
Der Vorstand will die Sache nun aufklären, das finde ich sehr gut. Leider gibt es ja aber keine Paralellklasse, die er in der Privatschule besuchen könntze, deshalb die Entscheidung.
Hallo Gisela,
danke für Deine Ausführungen .
Erstmal - es ist nicht alles Deine Schuld !
Wenn die Lehrerin von Anfang an mit offenen Karten gespielt hätte, wäre ja wohl einiges anders gelaufen, oder sehe ich das falsch ?
Wenn du so gute Verbindungen zur Schule hast - vielleicht kann Dein übereilter Entschluß wieder zurückgenommen werden ??
Habe ich das richtig verstanden - die Lehrerin verläßt die Schule ???
Wenn mein Kind sich an der Schule wohlfühlt und ich aus einer Wut heraus falsche Entscheidungen treffe - vielleicht kann ich mich entschuldigen und darum bitten, mein Kind wieder aufzunehmen ???
Ist nur so eine Idee......
Falls das alles nicht in Frage kommt - dann wird die Schulbehörde
eingeschaltet und euch einer anderen Schule zuweisen.
Das ist zumindest der offizielle Weg. Der Schullleiter der integrativen Grundschule wird Deinen Sohn erst aufnehmen, wenn er dazu die Anweisung vom Schulamt erhalten hat. Deutscher Bürokratismus.
Zu Hause behalten mußt Du ihn jedenfalls nicht. In Deutschland gibt es eine Schulpflicht und ein Recht auf Bildung.
LG und viel Erfolg
Heike
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