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Asperger und Gymnasium
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Annette Schmidt
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Anmeldedatum: 25.02.2006
Beiträge: 9975
Wohnort: Hannover

BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 23:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Natalja!

Zitat:
Leider sind wir von einer klaren Diagnose weit entfernt. In das Autismus Zentrum im Freiburg haben wir den Termin bekommen, als ich gerade mein zweites Kind bekam, mit dem ich anschließend über 3 Monate in einer Klinik war.Ein hiesiger Kinderpsychiater hat bei Anastassia eine milde Form des Asperger-Autismus als möglich bezeichnet.


Heißt das, ihr konntet den Termin nicht wahrnehmen und auch nicht später nachholen?
Ich würde schon etwas unternehmen, um eine klare Diagnose zu bekommen.
Warum ? http://www.autismus-nordbaden-pfalz.de/gedanken.htm

Selbst Kinderpsychiater kennen sich oft nicht mit Asperger aus, unsere Kinderpschiaterin tat es auch nicht, aber sie hat sich gründlich informiert.
Welche Tests wurden bewi Anastassja gemacht?
Kennst Du den http://www.aspiana.de/attwoodtest.htm ?

Einen Integrationshelfer bekommt man nicht unbedingt nur, wenn das Kind eine bestimmte Diagnose hat, aber mit Diagnose ist es deutlich einfacher, vorausgesetzt, diejenigen, die ihn bewilligen sollen, kennen die gesetzlichen Regelungen, das ist leider oft nicht Fall. Deshalb solten sich die Eltern gründlichst informieren, wie die Rechtsgrundlage ist.

Wenn ein Kind nicht geistig oder körperbehidnert ist, läuft das in der Regel über § 35 a SGB VIII, Kinder- und Jugendhilfe.

Zitat:
Ich habe mich schon mit der Mutter eines ehemaligen Mitschülers meiner Tochter in Verbindung gesetzt, die es geschafft hat, dass ihr Sohn eine Schulbegleitung bekam, allerdings geht er in eine Hauptschule. Wir treffen uns demnächst und ich hoffe über konkrete Schritte, die notwendig sind, alles ganz genau zu erfahren.


Vorabe schon mal ein paar Wink Infos von mir:

http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic20711.html (der erste Link funktioniert nicht mehr, bitte die weiteren Beiträge dieses Themas lesen, da steht irgendwo der neue drin, ebenso viele weitere Links zum Thema)
http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....integrationshelfer#108537
http://www.iuspublic.de/skripten/Schulbegleitung.pdf

http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redakt.....s,sprache=de,rwb=true.pdf
http://www.bmas.bund.de/BMAS/Redakt.....s,sprache=de,rwb=true.pdf (in den beiden Dokumenten oben in der Kopfzeile auf "Suchen" klicken" und dann im Suchfenster rechts oben das Wort "Eingliederunghilfe" eingeben)

http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....integrationshelfer#214480 (in meinem ersten Beitrag dort geht es zwar primär um eine Autismustherapie, aber die rechtlichen Regelungen sind die gleichen wie beim Integrationshelfer, im Beitrag danach sind weitere Links)

Zu der rechtlichen Regelungen der schulischen Integration und der Vorgehensweise in den verschiedenen Bundesländern: http://projekte.sozwes.htwk-leipzig.....dateien/Praesentation.pdf

Viel Erfolg!

_________________
Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Nata
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Beiträge: 222
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BeitragVerfasst am: 17.03.2007, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Annette!
Vielen Dank für die Links! Ich habe bis jetzt nur den ersten gelesen und habe schon ein schlechtes Gewissen. Tja, schlechtes Gewissen wird langsam zu meiner ausgeprägteren Eigenschaft.
Wir mussten auf ein Termin ziemlich lange warten und als es soweit war, sah unser Leben schon ganz anders aus. Unser Sohn kam mit einer lebenbedrohlicher Fehlbildung zur Welt und forderte unsere sämtliche Kräfte. Das heißt nicht, dass wir unsere Tochter vernachlässigt haben, aber an auswärtige längerfristige Untersuchungen war lange Zeit nicht zu denken, denn wir hatten ein kleine Intensivstation zu Hause mit Sauerstoff, Monitor etc... Hier in der Nähe haben wir sämtliche Spezialisten durch.
Anastassia machte zudem große Fortschritte, und die Ärzte und Therapeuten hier haben uns überzeugt, dass sie in der Sprachheilschule bestens aufgehoben ist. Es schien auch anfangs so zu sein.
Ich weiß nicht, ob ein Autismus-Test jetzt noch Sinn machen würde, denn im Vergleich zu der Zeit, wo bei Anastassia eine milde Form des Asperger vermutet wurde, ist sie viel weniger auffällig. Wir sind mit ihrer Entwicklung eigentlich ganz gut zufrieden, mit dem Schulsystem, das unser Kind einfach ausstoßen will, jedoch viel weniger.
Als wir Anastassia zum ersten mal mit 4 Jahren im SPZ vorstellten, hat mir die Ärztin zwischen Tür und Angel mitgeteilt, dass unsere Tochter ganz sicher geistig behindert wäre. Jetzt sagen die Lehrer, dass sie mit entsprechender Unterstützung sogar das Gymnasium schaffen könnte. Da müssen wir ihr diese Unterstützung organisieren, koste es was es wolle.
Dank dieses Forums weiß ich, dass es gehen kann, sonst sagt uns das keiner.
LG,
Natalja

_________________
Natalja mit Anastassia 8/97, einer Leseratte und Anton 1/03, Zwerchfellhernie, perinatale cerebrale Schädigung, Hydrocephalus et vacuo, mehrfach behindert aber ein Sonnenschein
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Aschmid
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BeitragVerfasst am: 17.03.2007, 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Britta,

eine Freundin von mir hat auch ein Asperger Kind. Er geht derzeit mit Integrationskraft in die Grundschule.
Betreut wird dies zusätzlich durch die Autismusberatung.
Wenn Du Fragen hast kann ich da gerne einen Kontakt herstellen.

Gruß
Andrea

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Britta70
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BeitragVerfasst am: 24.03.2007, 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
die Eltern haben ihr autistisches Kind nun doch nicht an unserer Schule angemeldet; ein Grund ist wohl, dass wir eine der größten Schulen im Land sind und sie eine kleinere, überschaubare Schule gefunden haben. Da ich an den Gesprächen im Vorfeld nicht teilgenommen habe, kann ich mehr dazu nicht sagen.
Gruß
Britta

_________________
Amelie (*05), hypoxischer Hirnschaden durch near-missed SIDS, Z. n. BNS-Epilepsie, Button, Tetraspastik, cerebral blind, Hüftluxation
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