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zu wenig I-Plätze in Hannover! Elternzusammenschl. gewünscht
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emaravilha
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BeitragVerfasst am: 15.03.2007, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Annette,

wie auch immer es bei euch gelaufen sein mag, ich glaube, dass zunächst meist Verhinderungsstrategien und Hinhaltetaktiken gefahren werden. Da kann man sich wahrscheinlich nur gemeinsam gegen zur Wehr setzen.
Wir sind auch von der KILA-Ini beraten worden. Ich denke Lukas Krabbelplatz wäre ohne die Mithilfe der KILA-Ini noch nicht realisiert.
Schade ist doch, dass - wo es doch so wenig I-Plätze gibt - das Jugendamt sich nicht mit Begeisterung auf jeden, der das anbietet stürzt. Sie könnten ja auch dabei helfen, die Bedingungen zu schaffen, die man für Integration benötigt.

LG
Elke

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Elke und Rafael mit Moritz (12/02) und Lukas (04/05). Lukas hat nach einem pränatalen Schlaganfall eine Hemiparese rechts sowie Epilepsie.
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Martin T.
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BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 12:05    Titel: Kosten und Bedarf Antworten mit Zitat

Hallo Elke und Annette,

zum Thema Bedarfsplanung: die seinerzeit laut eigener Auskunft seit 1,5 Jahren für unseren Bezirk zuständige Sachbearbeiterin hatte keinen Überblick über die in Hannover angebotenen I-Plätze (sie guckte selber erstmal in dem Flyer der Stadt Hannover nach) und fragte uns dann, ob wir noch andere Familien mit Bedarf kennen würden, da sie keinen Überblick hätte - wir sind fast vom Stuhl gefallen ...

Zum Thema Kosten: fast alle auf Seiten der Stadt beteiligten, die Leon zudem entweder gar nicht oder nur sehr ungenügend kannten, plädierten für eine Unterbringung in einem Heilpädagogischen Kindergarten. Der kostet die Stadt min. dreimal soviel, wie ein I-Platz, zumal beim Kindergarten unserer Wahl die Kirchengemeinde die Kosten für den Zivi übernommen hätte. Zum Schluss hatten wir - mangels Platz im Kindergarten (der uns ja nicht zugebilligt worden war) - eine Kostenübernahmeanerkenntnis seitens der Stadt erwirkt. Soweit ich das verstanden hatte, hätten wir die auch für die Betreuung zu Hause durchsetzen können. Von Geld sparen also weit und breit keine Rede.

Nach allem, was ich gelesen habe, ist für die meisten behinderten Kinder der I-Platz nicht nur das Beste sonder auch gleich das günstigste. Es sei denn die Eltern passen selber auf das Kind auf und verwehren ihm den Kontakt zu anderen Kindern ...

Alles super!
Beste Grüße
Martin

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sabine.f
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BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 14:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Unser Sohn Lukas geht seit August 06 in den KiGa und hat einen I-Platz, den wir ohne Probleme bekommen haben. Liegt vielleicht daran das wir in der Region Hannover wohnen? Lukas hat eine Sprachentwicklungsverzögerung und wir haben uns, wie auch die Kindergartenleiterin, sowie die Ärztin vom SPZ, als auch die Ärztin vom Jugendamt sehr dafür eingesetzt, das er den Platz bekommt. Es waren noch zwei Plätze frei und es gab so auch keine Warteliste.

Aus unserem Wohngebiet kommt jetzt im August auch ein Kind in unseren KiGa, dieses Kind hat auch einen I-Platz, weil Down-Syndrom und von der Familie weiß ich auch, das sie letztes Jahr schon die Zusage für den Platz hatten.

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Lukas (3) mit einer Sprachentwicklunsverzögerung, Jan Niklas (9) und André (12)
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

es wäre schön, wenn so viele Betroffene und Interessierte wie möglich, diesen Thread lesen. Elke hat mich diesbezüglich angeschrieben. Wer noch User/Eltern aus dem Raum Hannover und Umgebung kennt, die dieses Posting vielleicht noch nicht gelesen haben, aber möglicherweise betroffen sein könnten, möge sie bitte informieren. Vielen Dank!

LG
Sabine

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Annette Schmidt
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Den Thread vielleicht über eine Sammel-PN an alle aus der Benutzergruppe "Usertreffen Hannover und Umgebung" verlinken?

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Martin T.
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 15:14    Titel: Antworten mit Zitat

Leider ist es wohl so: wer akut betroffen ist, hat meist gar keine Kraft mehr, sich zu wehren (wir waren da auch am Limit), wer es hinter sich hat, ist einfach nur froh und bestimmt schon wieder die nächsten Probleme an der Backe und wer das alles noch vor sich hat, ahnt gar nicht, was da alles auf einen zukommen kann. Dummes Spiel.

@ Sabine: Kannst Du den Thread für ein paar Tage auf die Portalseite schieben? das würde vielleicht für etwas mehr Aufmerksamkeit sorgen ... icon_thumright.gif

Danke und Beste Grüße
Martin icon_batman.gif

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ChristianeB
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 16:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

hier in München gibt es relativ viele Integrationsplätze und I-Kinder werden gerne genommen, das ist wohl der Finanzierung des Kindergartens SEHR zuträglich.
Hier ist das Problem eher, ob der I-Platz dem Kind hilft oder nur dem Kindergarten, d. h. ob das Kind die Förderung bekommt, die es braucht, oder ob es mehr ein Mitnahme-Effekt ist. Sad

Es ist zwar schön, einen Platz zu kriegen, aber ich fand es unangenehm, wie die Einrichtungen auf einmal den Michael wollten, nur weil er das Gutachten hatte. Her mit dem lukrativen Kind!!

Euch alles Gute bei Eurem Kampf

Gruss, Christiane

_________________
Christiane mit Michael (9), außerhalb der Familie übermäßig schüchtern, angepaßt, zurückhaltend, soziale Unsicherheit bei chronisch-rezidivierenden Paukenergüssen, ADHS. Hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und viele Entwicklungsrückstände aufgeholt. Besucht Klasse 3 einer Kooperationsklasse der Grundschule.
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Martin T.
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Beiträge: 645
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 17:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christiane,

geradezu traumhafte Verhältnisse aus Hannoverscher Sicht ...
Aber im Ernst: es muss ja darum gehen - und so steht es sogar im Kindergartengesetz - dass jedes Kind die angemessene Betreuung bzw. Förderung erhält, die es braucht. Aus meiner Sicht optimal wäre, wenn die jeweilige Therapie / Förderung im Kindergarten der Wahl organisiert werden könnte.

Leon z.B. brauchte trotz der schwere seiner Behinderung gar nicht das komplette Therapieangebot des Heilpädagogoischen Kindergartens. Wohl aber brauchte er den Trubel anderer Kinder um sich rum, um sich wohlzufühlen. Ich denke, das können die Eltern besser beurteilen, als Amtsärzte und Jugendämter.
Es ist auch gar nichts dagegen einzuwenden, wenn die Kindegärten davon wirtschaftlich profitieren - solange das Kind im Mittelpunkt der Betrachtung bleibt. Das muss natürlich gewahrt bleiben.

Beste Grüße
Martin icon_batman.gif

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emaravilha
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 21:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Annette,

ich habe bereits alle mit Wohnort Hannover eingetragenen UserInnen mit einer PN zum Thema attackiert. Leider gab es bisher nur Rückmeldungen von Leuten, für die das Thema nicht aktuell ist. Vielleicht sind die betroffenen Eltern auch einfach nicht hier im Forum Genug Suchende gibt es jedenfalls. Vielleicht sind sie nur noch nicht hier im Netz gelandet.
Also, nochmal Aufruf an alle: Wer jemanden kennt, der jemanden kennt, der ...., möge sich doch bitte mit uns in Verbindung setzen.

Liebe Grüße
Elke

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Heike M
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BeitragVerfasst am: 20.03.2007, 23:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

ich finde es klasse, dass Du Dich engagierst, aber für uns wird das wohl kein Thema werden. Aller Voraussicht nach wird Vincent als Regelkind in den KiGa kommen, ich werde ihn allerdings erst nächstes Jahr im Sommer mir fast vier in den KiGa geben, weil er so klein und zierlich ist und so auch mehr Zeit zum Sauberwerden hat.

Nur falls das mit dem Sauberwerden zu einem sehr großen Problem werden sollte stünde bei uns das Thema I-Kiga-Paltz im Raum, aber das wissen wir dann dummerweise erst sehr kurzfristig. Shocked
Andereseits starten ja mittlerweile auch genug Regelkinder mit Windel in den KiGa, so dass er wohl auch dann als Regelkind gehen könnte.

LG

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Heike (12/68) und Vincent (09/04), operierte intermediäre Analatresie
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