Verfasst am: 10.03.2007, 23:08 Titel: Erfahrungen mit elektr. Stehrollstuhl gesucht
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrung mit einem elektrischem Stehrollstuhl der Firmen Lifestand, Balder oder Permobil gemacht und kann darüber berichten?
Gruß Hermann
meine Tochter Jaqueline ( 14,5 Jahre alt, beinbetonte, linksbetonte Tetra-Spastik, Epilepsie ) hat seit Oktober letzten Jahres ( nach einem Jahr Theater mit der KK ) einen Lifestand - E- Rolli , und zwar die Compakt Version , also voll elektrische Version.
Es gibt noch die komplett manuelle Version des Lifestand´s , und die halbmanuelle ( Rolli wird manuelle gefahren, aber die Stehfunktion ist elektrisch ).
Was genau möchtest Du denn wissen ?
Viele Grüße,
Heike *3/69
mit Jaqueline *6.6.92, 30.SSW -----> ICP in Form der Tetra-Spastik, Epilepsie
und Sarina Joelle *2.2.99, 40.SSW, quietschgesunder Wirbelwind
und Marcel *6.6.92 - 9.6.92 , 30.SSW, im Herzen
ich habe seit jahren einen elektrischen Stehrollstuhl, erst von der Firma Levo und jetzt von Richter.
Mit dem Levo war ich vom STehen her überhaupt nicht glücklich, vom Fahren her ist er sehr wendig, aber für draußen nur bedingt geeignet.
Der Proton von Richter ist vom Stehen her super, ich hab auch viel mehr Möglichkeiten der Einstellung, durch die zwei verschiedenen Fahrweisen ist er für draußen super und für drinnen ziemlich gut geeignet.
SChreib doch mal ein wenig, für wen, wie alt, welche Behinderung, welches Einsatzgebiet der Rolli gedacht sein soll, dann kann man auch mehr dazu sagen.
Liebe Grüße
Gesa _________________ Rollstuhlfahrerin mit unklarer Diagnose, vor vielen Jahren Unfall mit Kopf- und Beinverletzungen, über die Jahre Verschlechterung, seit mittlerweile 11 Jahren Rollifahrerin; Erfahrungen in Rollisport, Rollstuhlversorgung sowie behindertengerechtem Autoumbau, Geigenlehrerin
Hallo Hermann,
mein Sohn hat den halbmanuellen Lifestand als Ersatz für den Stehtrainer bekommen.
Allerdings haben wir den Lifestand nicht zu Hause, er wird in der Fördergruppe der WfB genutzt.
Was genau möchtest du wissen?
LG Helga
ich habe seit 2003 einen LEVO (manuell) mit elektrischer Aufstehfunktion. Ich bin damit sehr zufrieden. War allerdings ein ziemlicher Kampf mit der Krankenkasse! Da braucht man eine ziemlich gute Begründung & gutes Durchhaltevermögen!
Liebe Grüße
Birgit _________________ Idealismus. Die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.
Hallo,
ich habe seit ca. 6 Jahren einen Permobl-Rollstuhl mit Stehfunktion und bin sehr damit zufrieden. Welche Fragen hast Du denn?
Liebe Grüße
Friederike _________________ Friederike (*1978) SMA II, Berlin
also der Stehrollstuhl soll für meine fast 13 jährige Tochter ( SMA III ) sein. Fährt zurzeit noch einen E-fix Rolli.
Sie hat jetzt einen Lifestand testen können (voll elektrisch), das Gerät macht einen sehr guten Eindruck.
Mich interressiert halt was für Probleme gegebenenfalls aufgetreten sind.
Persöhnliche Erfahrung mit der kombinierten Hub und Stehfunktion bei Balder und Permobil.
Fahrtauglichkeit im Alltag drinnen wie draussen usw.
vielen Dank _________________ Gruß Hermann
1 Mädchen(*1994) und ein Junge(*1993), beide spinale Muskelatrophie,Typ III
Hallo Hermann,
zunächst einmal muss ich zugeben, dass ich überzeugte "Permobil-Wiederholungstäterin" bin. Ich finde das Fahrverhalten super und der Service war bislang auch sehr gut. Man findet ach im Urlaub fast überall Hilfe, sollte der Rolli kaputtgehen.
Für mich ist die Stehfunktion gut, wobei ich nicht wirklich stehe, sieht eher gehangen aus . Den Sitzlift benutze ich aber viel häufiger.
Für mich sehr wichtig ist auch die Sitzkantelung und die elektr. Rückenlehnen- und Fußstützenverstellung.
So, wenn Du weitere Fragen hast melde Dich.
Friederike _________________ Friederike (*1978) SMA II, Berlin
meine knapp 15 jährige Tochter Jaqueline hat den vollelektrischen Lifestand wie gesagt jetzt seit Oktober letzten Jahres, also noch relativ kurze Zeit, in der Zeit gab es jetzt mit dem Rolli noch keinerlei Probleme, daher kann ich Dir dazu nichts sagen .
Jaqueline´s Lifestand ist so ausgestattet , das er statt eines seperaten Bedienteil für Begleitpersonen eine Funktion hat, die es ermöglicht, den Rolli bei Bedarf auf Handschiebebetrieb umzustellen , was für uns als Kriterium unerlässlich war, da Jaqueline Epileptikerin ist, und z.B. nach einem plötzlichen Anfall erstmal nicht mehr in der Lage ist, den Rolli selber zu fahren. Und durch die Umstellfunktion kann ich bzw. jede andere Begleitperson im Notfall dann den Rolli selber schieben.
Leichter Nachteil ist, das der Rolli natürlich recht schwer ist, und man dementsprechend kräftig schieben muss, aber es soll ja auch nur für den Notfall sein.
Ansonsten konnten wir wie gesagt bis jetzt keinerlei Schwierigkeiten / Nachteile festsstellen .
Viele Grüße,
Heike *3/69
mit Jaqueline *6.6.92, 30.SSW -----> ICP in Form der Tetra-Spastik, Epilepsie
und Sarina Joelle *2.2.99, 40.SSW, quietschgesunder Wirbelwind
und Marcel *6.6.92 - 9.6.92 , 30.SSW, im Herzen
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