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Künstliche Vitamine und ihre Schädlichkeit
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Syrabo
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BeitragVerfasst am: 28.02.2007, 20:46    Titel: Künstliche Vitamine und ihre Schädlichkeit Antworten mit Zitat

Beim stöbern durchs Netz bin ich auf folgenden Beitrag gestoßen: Vitaminpillen verkürzen das Leben .
Das die zusätzliche Gabe von Vitaminen, auch gerade von A, E und Betakarotin, umstritten ist, war mir schon länger bekannt. Doch wird mit dem Artikel deutlich für mich, die chemischen Nachbauten sind nicht gleich dem, was aus der "Natur" kommt.

Doch stellt sich für mich hinzu die Frage, wie schützt man sich vor Vitaminen, wenn bei vielen Nahrungsmitteln (Säfte, Magarine, Käse, Wurst) noch Vitamine beigesetzt werden, allein schon wegen der Konservierung (Vit. C, Betakarotin und E)?

Tja, da muss ich wohl ein wenig umdenken im Speiseplan. Insbesondere, da auch Vitamine-Tabletten bei chronischen kranken Kinder immer wieder mal ein Thema sind. Schaden sie, richten sie gar nichts aus oder helfen sie, zum Beispiel um eine Genesung zu verbessern?

Gruß,

Dirk

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Linn*2004 "Mein Leben hat schon seinen Sinn, ich bin, was ich bin." (Lotte Karotte) -> IntensivKind
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Mariella
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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dirk,
es gibt so viele sich widersprechende Berichte zu diesem Thema! Je nach Einbindung in das jeweilige Interessenfeld wirst du sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Ich nehme seit Jahren Nahrungsergänzungsmittel, Vitamine und Mineralien, und ich habe ein Supi-Immunsystem und Blutbild. Wenn die Wirkung gleich null sein sollte verwundert es mich, dass Gynäkologen Schwangere sehr genau nach ihrer Ernährung befragen und manche Nahrungsergänzungsmittel gezielt verschreiben. Auch mein Sohn braucht aufgrund seiner Ernährungsvorlieben Nahrungsergänzungsmittel. Wichtig ist, nicht irgendwelche Sachen im Alleingang zu schlucken-bei wasserlöslichen Vitaminen wäre es schlimm für´s Portemonnaie, aber sonst nicht dramatisch. Vitamin A u.a. allerdings können überdosiert zu schwersten Schädigungen/Leberversagen führen.
Natürlich ist es schön, wenn jemand die Muße hat, sich "aus der Natur" so zu ernähren, dass er alles an Mineralien und Vitaminen schon mit der Nahrung zu sich nimmt. Bei mir ist das nicht gegeben. Ich esse viel zu unregelmäßig und auch kein Fleisch. Da sind Zusatzstoffe sehr praktisch. Liebe Grüße! Mariella

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Isolde
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BeitragVerfasst am: 01.03.2007, 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Dirk,

die Substanzen, die wir in der Nahrung erhalten können wir fast nicht mehr vermeiden. Ich kann nur noch genau jedes Lebensmittel in die Hand nehmen und nachschauen, was drin ist. Es soll ja alles was drin ist, auch aufgeführt werden.
Und nur danach kann ich für mich selber entscheiden, ob ich das meinem Körper zumuten will oder nicht.

Was ich allerdings längt aus meinem Ernährungsplan rausgestrichen habe, das sind die herkömmlich zu kaufenden Nahrungsergänzungsmittel, die als diese angeboten werden zu Hauf in Supermärkten, Drogerien etc. Die bringen auf Dauer nichts - im Gegenteil.

Zur Ergänzung für Jonathan kaufe ich ihm in der Akutphase wie derzeit in der Apotheke das "Sanostol" und ansonsten für mich nehme ich verstärkt Ascorbinsäure aus der Apotheke, ohne sonstige Zusätze.

In einer Schwangerschaft bekommt man vorallem Folsäure hinzu verschrieben und Jod, aber das sind einfach reine Mittel, ohne sonstige Ergänzungen als Kompaktes, zumindest war es bei mir in meinen 3 Schwangerschaften.

Die Ernährung ansich, mit viel Obst und Gemüse, Eier, Milch, Kartoffeln, Salaten, Fleisch und Fisch geben in jedem Fall bei frischer Ernährung soviel her, dass es dem Körper ausreichen muss, sodass man keine Zusatzmittel benötigt.

Und alles was in Dosen und Gläsern drin ist, vermeide ich, zumal da nicht nur zugesetzte Vitamine drin sind, sondern auch eine Menge Zucker und das ist nicht gut.

Habe erst gestern gelesen, dass wenn die Fehlernährung in Deutschland so weiter geht wie bisher, dass bis 2030 spätestens 40% der Deutschen Diabetiker sind.
Ich frage mich, wieso? - wenn ich einigermaßen bewusst mich ernähre und aus meiner Biologie dieses nicht unbedingt in den Genen verankert ist.

Also denke ich, die Ernährung macht uns krank, und zwar vorallem Fast Food und diese Lebensmittel die es in Tüten und Dosen zu kaufen gibt, dass man quasi nur noch alles in die Mikro schiebt und isst.

Das fällt mir zu dem Thema Ernährung ein - bin sicher kein Ernährungsapostel, aber schaue schon darauf - was drin ist und was ich bewusst zu mir nehme.

Lieben Gruß - Isolde

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Syrabo
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 12:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

@Mariella: ich ernähre mich vegetarisch, aber trotzdem verzichte ich im großen und ganzen auf Nahrungsergänzungsmittel. Bei einem Magen-Darm-Infekt, da nehme schon mal ein Vitaminpräparat. Ich denke, mit einer ausgewogenen Ernährung, also mit frischen Obst und Gemüse zwischendrin und Vollkornprodukten wird auch ein Vegetarier kein Mangel erleiden, es sei denn, er lebt nur vom Supermarkt um die Ecke. Ein Großteil der Weltbevölkerung ernährt sich, auch "gezwungener" Massen vegetarisch, und erleidet , wenn dann an sich aus Nahrungsmangel, keine Schäden.
Auch wenn Ärzte Vitamine verschreiben, ist das für mich kein Beweis, dass es richtig ist. Schließlich, wie viele Ärzte verschreiben Antibiotika bei Virusinfekten. Das sie es tun, liegt schlicht und ergreifend mit an der Meinung: "Schaden tut es nicht." Ein anderes Beispiel ist Flour und Vit. D. Ein Kind, was viel Tageslicht erhält und dazu noch gestillt wird, da stellt sich die Frage, macht es überhaupt Sinn. Vit. D. Überdosierung bewirkt genau das, was es im "normal"-Bereich macht. Flour, wenn es nicht direkt selbst auf die Zähne aufgetragen wird, hat nicht die Wirkung, die es haben soll.

@Isolde: Ich denke auch, dass Fastfood, also ausschließlicher Fastfood Gebrauch (ohne frische Produkte) auch zu gesundheitlichen Problemen führt. Dort, wo dieser Konsum ausschließlich vorliegt, wird sogar von Kritikern bei Nahrungsergänzungsmittel manchmal empfohlen, diese mit einzuplanen. Nach dem Motto: Lieber chem. Vitamine als gar keine. Doch ist es keine Alternative. Aber es gibt (auch in Deutschland auf dem Land) in den Industrieländern viele Wohngebiete (besonders ärmliche Gegenden wie in England) wo kein Supermarkt in kurzen Schritten (Insbesondere für alte und Gehschwache) erreichbar ist, sondern es fast einen ganzen Tagestrip bedeutet. Da kommt einfach nichts frisches mehr auf den Tisch.

Gruß,
Dirk

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Mariella
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 15:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dirk,
es ist extrem schwierig, Vitamin B12 aus pflanzlicher Nahrung zu beziehen. Gegorenes Sauerkraut ist ein Lieferant, sonst eben hauptsächlich Fleisch. Wenn du die Zufuhr ohne "Pillen" gesichert bekommst, ist das prima.
Seit Ärzte Folsäure als Nahrungsergänzungsmittel an Schwangere verabreichen, kommen bestimmte Behinderungen, die ihren Grund im Folsäuremangel haben, praktisch nicht mehr vor. Vieles kann Segen und Fluch sein-es kommt darauf an, wie wir damit umgehen. VG Mariella
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AnjaD
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 15:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo!

Dazu auch heute in der WAZ ein Artikel:

http://www.waz.de/waz/waz.onlinesuc.....p;dbosserver=1&other=

GLG AnjaD

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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
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Nellie
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 19:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mariella,

wir sind Vegetarier, keine Veganer. Und das nun seit 10-15 Jahren. Und auch ohne ständige Vitaminpillen. Mein Immunsystem finde ich auch völlig ok und es liegt sicher auch dran, dass es bei uns viel frisches Obst und Gemüse, auch wenig verkochtes Gemüse gibt.
Wäre ich Veganerin, würde ich meinen Spiegel testen lassen und dann schauen, ob ich was nehme.

Folsäure bei Schwangeren finde ich etwas anderes, das ist erwiesenermaßen die einfachere und effektivere Maßnahme zur Verminderung von Neuralrohrdefekten.

Aber ich sehe auch nicht den Grund, warum ich als gesunde 28jährige Nahrungsergänzungsmittel brauche, wenn ich es auch in frischer Form essen kann.

LG
Nellie

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Linn *2004, Intensivkind mit schwerster Mehrfachbehinderung durch eine Gehirnfehlbildung namens pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2a (PCH 2a), Sondenkind mit Button, Epilepsie, Tracheostoma, nachts beatmet, schwere Wahrnehmungsstörung und ein zauberhafter roter Lockenkopf mit festem Willen und Ann *06/09, fröhliche Minimaus
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gesagt, ich finde es schön, wenn die gesunde Ernährung bei anderen so gut klappt. Ich plädiere auch nicht für die Einnahme von Ergänzungsstoffen, sondern wollte lediglich darauf hinweisen, dass es durchaus Fälle gibt, in denen Suplimente angezeigt sind. VG Mariella
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Nellie
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mariella,

ja, das stimmt. Wenn es nicht anders geht oder es wie in der Schwangerschaft sinnvoll ist (im Übrigen habe ich selbst kein Kombipräparat genommen, sondern Folsäure, Jod und Eisen einzeln).
Warum nimmst denn Du selbst sie? Bei Nahrungsvorlieben bei Behinderten finde ich das auch durchaus die bessere Variante als es gar nicht zu geben.

LG
Nellie

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Lisa Maier
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BeitragVerfasst am: 02.03.2007, 20:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich denke, man kann sich nicht vollständig vor allen Zusätzen schützen. Wenn ich arbeiten gehe, kommt es eben schon mal vor, daß man aus zeitlichen Gründen was vorgefertigtes aus dem Supermarkt oder vom Schnellimbis ißt. Dennoch glaube ich nicht, daß ich dadurch ernstlich Schaden nehmen werde, da ich meistenteil zuhause einen riesen Bogen um Fertiggerichte oder Halbfertiggerichte mache. Statt einen O-Saft mit Gott-weiß-was drin, von dem mir die Hälfte verschimmelt, kaufe ich mir lieber ein paar Orangen und presse mir den Saft selbst. Je weniger die Dinge, die wir kaufen, vorverarbeitet sind, desto weniger unnötiges nehmen wir auf.
Auch wenn als Vorsorge gegen Spina Bifida die Einnahme von Folsäure Sinn macht, sehe ich keinen Grund generell irgendwelche Zusätze einzuwerfen. Ich erinnere mich dunkel an gewisse Versuche im Chemieunterricht, ging mutmaßlich um das Massenwirkungsgesetz oder das Löslichkeitsprodukt, daß, wenn man einem System irgendwas von außen zusetzte, was anderes ausfiel, sobald es zuviel wurde. Wodurch ich vermute, daß man sich möglicherweise mit Flourzusätzen z.B. langfristig nichts gutes tut. Ansonsten verordnen und empfehlen Ärzte viel, wenn der Tag lang ist. So mußte ich als Kind immer ein Mittel nehmen, das meine Eltern dringend von einem Neurologen empfohlen wurde - nun, ich habe kein neurologisches Problem, nie gehabt. Meine Eltern konnten mir später nicht sagen, wofür das Zeug gut sein sollte. Ich habe inzwischen gegoogelt: Es wird zur Behandlung von degenerativen Demenzen wie Alzheimer verwendet!

Viele Grüße

Lisa
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