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Probleme in der Schule durch dumme Mitschüler!
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svent
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Anmeldedatum: 22.11.2006
Beiträge: 564
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BeitragVerfasst am: 17.02.2007, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mandy,

ich finde, man sollte den Jungen nicht direkt verurteilen, eher sollte man vielleicht in Erfahrung bringen, warum er dieses geschrieben hat und wie es gemeint ist.

Den sonst kann man ja nur spekulieren, wieso, weshalb, warum.

Da eure Tochter euch den Namen nicht sagen möchte, was ich auch gut verstehen kann, wäre es doch eine Möglichkeit, das sie den Jungen darauf anspricht und sie es euch dann erzählt. Dementsprechend was da raus kommt, kann man dann immer noch zur Lehrerin gehen. Ich finde allerdings auch, das ein Lehrer mit der Klasse über dieses Thema sprechen sollte, jetzt nicht persönlich auf euch bezogen, sondern allgemein.

Es ist heute leider immer noch so, das das Thema Tod, ein Tabuthema ist, wo keiner drüber reden möchte. Aber wenn die Kits es von uns Eltern nicht vermittelt bekommen, von wem dann. Denn es geht uns alle an und der Tod gehört zum Leben.

Herzliche Umarmung Siggi

_________________
Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände

Sohn*2000 ADHS, Wahrnehmungsstörung, Lebendsmittelallergie
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Susanne X
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Anmeldedatum: 11.10.2005
Beiträge: 831

BeitragVerfasst am: 18.02.2007, 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mandy,

könnte es nicht sein, dass das eine ungeschickte Form der Kontaktaufnahme war? Mich hat vor einiger Zeit auch ein Kind aus der Nachbarschaft ganz unvermittelt gefragt, ob meine große Tochter denn überhaupt noch lebe. Ich hab zwar auch geschluckt, aber schnell gemerkt, dass das nicht böse gemeint war, sondern Interesse oder von mir aus auch Neugier. Vielleicht hat Vivien an dem Tag einen traurigen Eindruck gemacht, und der Mitschüler/die Mitschülerin wollte einfach nachfragen.

Was mich nachdenklich macht, ist, dass sie euch nicht sagen will, wer es war, weil sie deine Reaktion fürchtet. Da tut sie mir Leid, weil sie, wenn das so ist, ziemlich allein ist. Mit dir kann sie nicht offen darüber reden, weil sie merkt, dass es dich so aufregt, und in ihrer Klasse ist es für sie bestimmt auch nicht leicht (und es würde bestimmt nicht leichter, wenn du dir das andere Kind "vorknöpfen" würdest). Habt ihr denn eine Begleitung in dieser wahnsinnig schwierigen Situation? Und hat Vivien jemanden, mit dem sie sprechen kann, der nicht emotional so sehr beteiligt ist?

Zum Zeugnis noch: Vivien ist ja wahrscheinlich in der 6. oder 7. Klasse und von der Realschule übergetreten (dem Alter nach)? Da ist es doch ganz normal, dass sie notenmäßig erstmal absackt.

Viele Grüße

_________________
Susanne (45) mit H. (12) und S. (15), seit Ende 2001 Wachkoma nach nicht durchbrechbarem Status epilepticus unbekannter Ursache, therapierefraktäre Epilepsie, PEG, Tracheostoma, viele Folgeprobleme.
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tina40
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Beiträge: 3859
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 19.02.2007, 16:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mandy- ich habe mir die Beiträge der anderen genau durchgelesen und festgestellt, dass ich die Lage ähnlich wie Helmut betrachte..
Auf jeden Fall würde ich mit dem Lehrer ein Gespräch suchen und über eure Situation im speziellen sprechen und ihn bitten, mit der Klasse das Thema zu erörtern-vielleicht war es wirklich nur eine Frage, die eben sehr plump gestellt wurde-wie hat sich deine Tochter denn überhaupt dazu geäußert? Vielleicht braucht aber auch der Lehrer einige Hilfe und Informationen zu der Erkrankung-die könntet ihr ihm ja anbieten..
Ich selber habe es als sehr positiv empfunden, als in meiner Klasse die Behinderung meines Bruders bekannt wurde- das Intersse war ehrlich und sehr groß (Natürlich hat man immer und überall ein paar Idioten dabei...)
Desweiteren möchte ich mich auch Susanne anschließen:
Zitat:
Zum Zeugnis noch: Vivien ist ja wahrscheinlich in der 6. oder 7. Klasse und von der Realschule übergetreten (dem Alter nach)? Da ist es doch ganz normal, dass sie notenmäßig erstmal absackt

Vom Alter her steckt sie zudem auch tief in der Pubertät und da rutschen viele erstmal rapide ab...
Viel Kraft weiterhin und liebe Grüße Tina

_________________
H(02 96)spastische ,armbetonte Hemiparese rechts;Strabismus konvergenz rechts;Epilepsie,mentale Retardierung und Legasthenie;und S(01 99)gesund
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Bettina&Janni
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BeitragVerfasst am: 20.02.2007, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde auch den Weg eines Gespräches gehen.

Ein weiterer Vorschlag-- und auch eine Chance auf dem zu mehr Offenheit im Umgang mit Krankheit und Tod-- wäre noch, das Thema ganz konkret anzufassen, nämlich: der kleine Bruder von eurer Mitschülerin hat folgende Krankheit, die so und so verläuft und so und so fühlt sich das für Mama, Papa oder Geschwister an... dafür kann man als Eltern auch nach ordentlicher Vorbereitung auch zu den Kindern in den Unterricht gehen.

Kinder in der Pubertät fühlen sich gerne ernst genommen, und wenn sie verstehen dürfen, was in ihren Mitmenschen vor sich geht, dann können sie Sensibilität lernen.

Ich denke, dass man Kindern in dem Alter auch zutrauen kann, um ihrer Mitschülerin wegen sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da kann Eure Tochter viel Hilfe und Mitgefühl erfahren...

LG, viel Mut, Bettina

_________________
Liebe Grüße, Bettina
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