2. viele Kliniken oder auch Kinderärzte füllen Kinder auch mal ambulant mit einer Infusion auf. In 2,5 Stunden sind da dann rund 300ml Flüssigkeit oder auch mehr drin. Deiner Maus geht´s deutlich besser und ihr müßt weder stationär, noch lange kämpfen.
mal kurz erzählen möchte:
Da Tami's KG bei uns im Krankenhaus stattfindet und ich noch Zeit hatte, hab ich die Gelegenheit genutzt und mal nachgefragt ob man bei noch guten Allgemeinzustand das Kind tagestationär mal "auffüllen" könnte.
"hmm ja also nein eigentlich machen wir sowas nicht. Nicht bei so kleinen Kindern. Man müsste sehen, da sie ja schon sooft im KH war mhhh vielleicht. Aber wenn dann wohl schon über Nacht und das man so auf 24 Std. käme, so schnell kann man das ja auch nicht laufen lassen etc ...." (300 ml in 2.5 Std erscheint mir aber auch ausgesprochen viel - die letzte Infu lief bei 40 ml / Std.)
das war aber eingentlich was ich vermeiden will .
So hab ich aber zumindest schonmal einen Einblick, wie die generellen Meinungen sind und alles weitere wird sich im Ernstfall zeigen, dann werd ich auch die Kampfstiefel auspacken und anziehen, wenn es sein muss.
lg Sandra _________________ Junior: 11/01 gesund
Tami 10/04: langstreckige Ösophagusatresie IIIb; GÖR - Z.n. Re-Fundoplikatio 2010; rezid. obstruktive Bronchitiden u. Pneumonien; Restriktion der Lunge d. chron. Aspriration, Z.n. Verschluss Larynxspalte Typ1 2011; SEV unsere Vorstellung
Die Laufgeschwindigkeit hängt ja immer auch vom Gewicht, der gewünschten (Tages-)Menge, der Art der Infusion und davon ab, wie lange ein Zugang halten soll/ muß.
AB und andere Kurzinfusionen laufen oft mit einer Geschwindigkeit von 100-200ml/h ein, auch bei 2 jährigen, z.T. sogar zusätzlich zur regulären Infusion. Über 24h würde man das natürlich nicht machen, denn sonst käm man ja auf viel zu viel Flüssigkeit (wären ja 2,5-5 Liter ) Aber für kurze Zeiten und gewünschte hohe Mengen geht das natürlich schon. Außer Eure Maus wiegt noch unter 6 kg, da ist man dann wegen der Kreislaufbelastung vorsichtig
Ich glaube Kliniken haben das Problem, daß sie Euren "Aufenthalt" erst nach 8 Stunden abrechnen können , außer die haben ´ne echte Tagesklinik angeschlossen , deshalb ja meine Idee mit dem KiA.
In der Regel sind kranke Kids ja auch nicht so mobil, und im Radius des Zimmers kann man sich mit der Infusion ja meist doch bewegen
Egal, ich hoffe einfach, Ihr bleibt jetzt ganz lange fit und diese ganzen Überlegungen waren nur nette Prophylaxe *drückganzfestdieDaumen*
Grüßle
Ursula _________________ Ursula(71 - Kinderkrankenschw.), Gerhard(73), 3 Pflegekinder Tim(2001) und Kevin(2003) leibliche Brüder und mit hohem Bedarf an Aufmerksamkeit, Jessy(11/2002)- ICP, Tetraspastik, muskuläre Dystonie, kaum Kopf-/Rumpf-Kontrolle, sehbeh., PEG-versorgt, bds. luxierte Hüften, starke Skoliose -> Liegekind und unser Goldschatz!!!
wir (wir legen sie selbst) müssen bei jedem Infekt wieder eine Sonde legen. Bei uns ist es so, das Melissa die Sonde nicht stört (nur das legen natürlich,wäre bei Infusion aber schlimmer und wesentlich länger bei uns-schlechte bzw dünne und versteckte venen), wir die Zeit während des infekts sondieren und Melissa dann -so wie heute auch wieder- sich die Sonde dann zieht wenn sie wieder selbst trinken mag _________________ Liebe Grüße
Verfasst am: 25.10.2007, 22:57 Titel: wir habens getan ...
Hallo
am Sonntag war es nun soweit, dass Tami eine Sonde gelegt bekam.
Nachdem wir 3 Tage im KH waren und zur Probe wieder nach Hause.
Leider hat es mit dem Trinken nicht funktioniert, aber Tami war soweit fit, das mir ein KH-Aufenthalt an "der kurzen Leine" auch nicht wirklich spassig erschien. Außerdem hat unser Großer schon in den drei Tagen davor Probleme gemacht.
Ich bin also nach einem Tag zu Hause wieder in die Klinik und habe gefragt ob der Arzt es machen würde. Begeistert war er wohl nicht - aber er hat auch nicht dagegen geredet und sie gelegt.
Ich hatte große Zweifel ob es die richtige Entscheidung war, aber ich denke schon dass es gut so war. Sie hat die Sonde am nächsten Tag problemlos akzeptiert und wir alle konnten unserer Leben deutlich unangebundener leben.
Im Moment scheint es sich ein Ende abzuzeichnen.
Ich war heute noch mal in der Klinik - zum Nachschecken und die Diensthabende Ärztin und (Lieblings)Schwester war so gar nicht von der Sonde begeistert.
Mir ist immer noch nicht ganz klar :
Was ist so furchtbar an dieser Sonde?
Das Legen - klar, aber eine Infusion die aller 2 Tage para läuft und dann 3 maliges Stechen ist nicht wirklich besser, oder?
Sie hat damit keine Probleme und sie kann sich völlig frei bewegen
Ich kann es auch
und mein großes Kind hat seine Mutter daheim
klar ohne wäre besser - aber wenn Kind nunmal nicht trinkt, weil jedes trinken in Husten endet ...
lg nessaja _________________ Junior: 11/01 gesund
Tami 10/04: langstreckige Ösophagusatresie IIIb; GÖR - Z.n. Re-Fundoplikatio 2010; rezid. obstruktive Bronchitiden u. Pneumonien; Restriktion der Lunge d. chron. Aspriration, Z.n. Verschluss Larynxspalte Typ1 2011; SEV unsere Vorstellung
wurscht, was Aerzte und Krankenschwestern denken, viel wichtiger ist, was ihr darueber denkt und eure Lebensqualitaet!!
Liebe Gruesse,
Birgit _________________ Mama von Gabriel (*2002, Sauerstoffmangel waehrend der Geburt; allgemeine Entwicklungsverzoegerung; komplexe Wahrnehmungsstoerung: Magensonde zw. 15 Monaten und 2,5 Jahren; derzeit non-verbal, aber verwendet Gebaerden) und Julian (*2004, gesund) und Florian (*gerade noch 2008 ;o) und ein gesundes, ganz liebes und braves Baby)
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