Hallo Alex,
ja, das mit dem Pflegekind ist nicht so einfach - das sehe ich ein.
Allerdings weiß man auch bei einem gesunden Kind, ob das eigene, adoptierte oder Pflegekind, nicht was auf einen zukommen kann.
@Mandy: der vorst. Satz soll jetzt kein Argument dafür sein, dass Du unbedingt ein 2. Kind bekommen sollst, ich verstehe sehr gut, dass man das Risiko minimieren möchte ein krankes Kind zu bekommen.
Wenn man immer daran denken würde was später mal mit einem gesunden Kind passieren könnte - na dann würde man garnicht mehr zur Ruhe kommen.
(hm, schwierig ausgedrückt, aber ich hoffe ihr versteht mich!)
LG
Britta _________________ Britta mit Phil 11/2004(hypoton,motorisch und mental verzögert)Autismusspektrumstörung
Abgeschlossene "Helmtherapie"(cranio-orthese) , und Luca 08/99 (hb)
Hallo,
wir alle wissen nicht, wie sich unsere Kinder entwickeln und wieviel Hilfe sie am Ende unserer Tage brauchen, sofern sie uns überleben. Richtig ist natürlich auch, dass wir nicht wissen, wie sich die Situation in Pflegeheimen entwickelt. Aber egal wie es kommt - man wird kaum davon ausgehen können, dass es besser wird, wenn man sich die vergangenen Jahre ansieht.
Ich denke, es ist eigentlich Wurscht, ob man selbst irgendwann einfach mal alt und gebrechlich ist und im Heim sitzt oder sich heute Gedanken um sein behindertes Kind in einem Heim macht. Fakt ist, wenn man keine weiteren Kinder hat, wird sich natürlich auch niemand kümmern KÖNNEN, ob das für einen selbst ist oder für ein Geschwister ist in dem Fall egal. Aber die CHANCE hat man eben nur, wenn es weitere Menschen in der Familie gibt. Es gibt auch verstrittene Familien - auch ganz ohne gesundheitliche Gebrechen. Kennt sicher auch jeder ne Geschichte zu.
Darf ich nochmal sagen, dass ich von einem Geschwister NICHT ERWARTE dass es sich kümmert, aber MAN DOCH HOFFEN DARF, weil Familienbande stärker sein sollten als gar nichts? Wenn wir selbst Verantwortungsbewußtsein haben, können wir das dann nicht an gesunde Kinder weitergeben, ohne, dass sie sich gleich in der Lebensplanung gehindert sehen und sich unter Druck gesetzt fühlen? Ich sehe das offenbar nicht so kompliziert und fände ein "sich ab und zu kümmern, anrufen, besuchen" absolut normal und nicht nur wünschenswert auch unter nicht behinderten Geschwistern und auch im Zusammenhang mit gebrechlichen Eltern. Das täte man unter Gesunden doch auch und findet das NORMAL. Bei unseren Eltern überlegen wir (und sicher/hoffentlich) doch auch Ihr, wie es laufen soll, wenn sie mal nicht mehr alleine leben können. Ich fühle mich da nicht unter Druck - das ist das Leben! Und da muss man durch.
Genug damit - ich sach da nix mehr zu. Ich denke, wir haben das jetzt alle eingermaßen parat. Allen alles Gute _________________ Tochter Janika *09/2004, Geburt 35. SSW mit 4 Darmverschlüssen, nun CP/Tetraparese, muskuläre Dystonie - aber bestgelauntes Kind der Welt
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