Verfasst am: 26.01.2007, 13:56 Titel: Verwandte haben Probleme mit dem Wort "behindert"
Hallo ihr Lieben....
Ich muß mal was Los werden ich habe Soff mit meiner Schwester weil sie Probleme damit hat das ich das Wort Behindert in Mund nehme unser Sohn ist Geistig Behindert hat Epilepsie eine Ceperale Lahmung, Ist orentierungslos. hat 5% Sehraft und darf nicht alleine am Straßenverkehr teilnehmen. Entwicklungsverzögert. Sie sagte zu mir unser Sohn Verblöddelt weil er in Hamburg eine Förderschule Besucht er Besucht eine sehr gute Förderschule mit 146 Kindern jefals 10 Kinder in der Klasse und 5 Lehrern in Doppelbesetzung. Mittlerweile ist die Schule schon eine Ganztagsschule wo unser Sohn sehr gut Gefördert wird.... Jetzt hat er grad sein Vollständigen Namen gelernt mit 10 Jahren wo er sehr Stolz drauf ist Und da sagt man uns das wir zulassen das unser Sohn Verblöddelt Ichtue eigendlich alles dafür das er was Lernt und das er Später mal alleine zurecht Kommt und ein wenig Lesen und Schreiben lernt. Kennt ihr das wenn man euch solche Sachen an den Kopf schmeisst? Da ist man einfach nur Traurig Ich und mein Mann sind auch glücklich wenn unser Sohn jedes mal Stralend nach Hause kommt und sagt ich habe Heute was Neues gelernt..... Er Verblödelt doch nicht nur weil er ein Behindertes Kind ist. Das ist nämlich das Problem von unsere Verwandschaft weil wir sagen das unser Sohn Behindert ist. Weil Lu nicht Behindert aussieht. Aber hat man denn ein Recht so zu Urteilen.
Das macht ein einfach nur Wütent. Was die Leute auch immer über uns Denken mögen wir Lieben unseren Sohn so wie er ist und wir Freuen uns über jeden Fortschritt den er macht und die Haupsache ist unser Sohn ist glücklich und das ist er
Wie geht ihr mit solchen Situationen um?
Weißt Du. lass Deine Schwester bei Seite, denn ich denke, Du machst das schon alles richtig!
Ich habe auch oft solche Kommentare, denke aber, es ist auch eine Erziehungssache deinem Kind gegenüber, wei er mit "behidnert" umgeht.
Wwarum ist das Wort noch immer so negativ ebhaftet??
Mal im Ernst, auch wenn Du ein schlaues Bürschchen hast- wie soll er bei den verschiedenen Leiden auf einer Regelschule klarkommen, auch als I-Kind?
DU musst doch nur Deinem Kind gerehct werden udn es nicht Deiner schwester recht machen-Du hast zu verantworten udn zu entscheiden udn ich denke, als Mama ist man die letzte, die das eigene Kind grundlos zur Förderschule schicken würde- wir selbst stehen egrade auf der Schwelle.
Klar, Kritik kann auch konstruktiv sein, aber, so denke ich, das Verhalten Deiner Schwester ist einfach Vorurteil und sollte Dich nicht bewegen etwas zu ändern. Du kennst Dein Kind am besten, Du weißt, weshalb er dort zur schule geht, Du weißt eben auch,s oltle er keinen Bedarf mehr haben, käme er auf eine Regelschule. Auch klar ist, dass alles sicherlich x-fach getestet wurde und zig Fachleute gleichzeitig zusammen mit vielelicht Erziehrn als Langzeitbetrachter, zusammen mit den Eltern.... können die sich ALLE irren??
Ich wünsche Dir ein dickes Fell und Durchhaltevermögen, viiiiel Kraft
Hallo,
das kenn ich auch nur zu gut!!
Bei uns ist es leider auch so wenn wir dann bei Verwandten/Bekannten sagen Niklas ist geistig Behindert da kommen dann auch so Sprüche wie " wieso das denn der sieht doch Normal aus!" oder " das kann ich aber gar nicht verstehen der weiß doch so viel und überhaupt"!
Es ist wirklich schwierig den Leuten dann begreiflich zu machen das es halt oft nicht auch auf den ersten Blick erkennbar ist!
Wir versuchen es meist dann zu erklären wieso weshalb warum aber da kann man sich meist auch dann den <Mund "fusselig" reden es wird einfach nicht begriffen !!
Gerade im Familienkreis ist es schlimm wenn jemand diese Situation nicht begreift! Tja umgehen damit > ehrlich gesagt ich bin langsam "müde" geworden immer alles von vorne durch zu kauen!
Wir wissen was unsere Kinder können und sind stolz auf sie und das ist eigentlich das was zählt/zählen soll und nicht das was die anderen darüber reden!!
Viel Kraft weiterhin
Lg Steffi
Ich denke, kein Mensch "verblödelt", wenn er im Herzen froh seinen Weg geht!
Viele Menschen jedoch erstarren im Herzen, durch geistigen Stillstand, etc. _________________ 6 Kinder, davon 1 Stern und 2 Extremisten (Minimum je 840 Gramm). "andy" hat viel praktische Erfahrung und theoretisches Wissen über und mit Kindern, teilweise auch Extrem-Frühchen, und versucht stets die Welt mit den Augen aller Betroffenen zu sehen! Also ganzheitliche, positive, lebensfrohe und humorvolle "Win-Win"-Sichtweise.
auch meinem Sohn sieht man seine Behinderung nicht an, und er besucht wie dein Sohn eine Schule für geistig behinderte Kinder.
Freunde und Verwandte konnten diese Tatsache erst auch nicht nachvollziehen und ich glaube, dass die wenigsten Menschen wissen, wie gut heutzutage Kinder auf einer gb-Schule gefördert werden. Nimm doch deine Schwester einfach mal in die Schule mit. Vielleicht bekommt sie dann ein anderes Bild von dieser Schulart. Bei uns hängen im Schulflur sämtliche Projektarbeiten der Kinder aus. Wenn man reinkommt, denkt man sofort, dass hier ein Ort der Bildung und Förderung ist und jeder würde sein Vorurteil dieser Schulart gegenüber aufgeben.
Hallo Sandy,
meine "über alles geliebte" Schwiegermutter ( Gott hab sie selig ...) hat damals zu mir gesagt : "Laß ihn ( Daniel ) doch mal drei Tage hungern, dann wird er die Banane schon festhalten....." Daniel hat eine CP, ist blind, Epi und hing damals an der Sonde.....,ach ja - er war schwer mißhandelt worden.... meine SchwieMa wußte das alles.... und machte ganz ernsthaft diesen Vorschlag !???
Zoff Dich nicht weiter mit Deiner Schwester - es kostet nur Deine Nerven - vielleicht lernt sie ja irgendwann noch einmal etwas dazu und dann wird sie Dich verstehen.
LG Heike
meine "über alles geliebte" Schwiegermutter ( Gott hab sie selig ...) hat damals zu mir gesagt : "Laß ihn ( Daniel ) doch mal drei Tage hungern, dann wird er die Banane schon festhalten....." Daniel hat eine CP, ist blind, Epi und hing damals an der Sonde.....,ach ja - er war schwer mißhandelt worden.... meine SchwieMa wußte das alles.... und machte ganz ernsthaft diesen Vorschlag !???
Hallo Heike,
das erinnert mich an einem Arzt, der doch tatsächlich zu uns gesagt hat, "halten sie mal ihrem Kind die Nase zu, dann wird sie schon trinken." Lisanne konnte nie trinken, da sie auf grund ihrer Behinderung atmen und schlucken nicht koordinieren konnte. Ne neee solche Aussagen, da kann man nur den Kopf schütteln.
liebe Grüße
Sabine mit Lissy im Herzen (schwere ICP, mit statomotorischer Retardierung nach schwerer postnataler Asphyxie, Sondekind, war unsere große Zaubermaus ) mit Linnea CMV Infektion während der SS unsere kleine Zaubermaus --> 2 ganz besondere Kinder
Hört sich an, als habe deine Schwester einige Verständnisprobleme. Ich würde, wenn sie mit "verblödeln" anfängt, sofort sagen, dass mich ihre Meinung zu dem Thema nicht mehr interessiert, da sie uninformiert sei. Du musst dir so einen Quatsch nicht anhören. Ein gutes Buch stopft auch so manche Klappe. Wäre einen Versuch wert. Ich hoffe, du verwendest nicht zu viel Energie auf deine Schwester; manche Menschen suhlen sich gerne in ihrem Unwissen und sind "erklärungsresistent"... Liebe Grüße Mariella _________________ Sohn AS
da fällt mir eine Begebenheit ein, die wir mit den Nachbarskindern hatten. Das Mädchen (zu diesem Zeitpunkt ca. 6 Jahre alt) betüttelte Annika (ca. 8 Jahre) und sprach mit ihr. Der Junge (10 Jahre) sagte dann, dass sie doch mit Annika gar nicht reden bräuchte, weil "die ist doch blöd". Mädchen antwortete ihrem Bruder völlig empört "Annika ist nicht blöd, die ist behindert - aber Du bist blöd!"
Dieses Erlebnis und den fassunglosen Blick des Buben vergess ich nie _________________
Viele Grüße von Inge
* * * * *
"Ohne uns hätten sie es leichter gehabt." Bert Brecht
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Wohnort: nah an Hamburg
Verfasst am: 26.01.2007, 20:18 Titel:
Danke Inge, schöne Geschichte!
Meine Schwägerin ist eine Sehr engagierte Sonderschulpädagogin, und ich finde es wieder und wieder bewundernswert von ihr (und allen anderen, die mit Behinderten arbeiten) wie sie es schafft, aus jeden noch so schlimm gehandikappten Kind das Optimale "rauszukitzeln".
Wenn Dein Sohn glücklich ist, hast Du das Wichtigste für ihn geleistet!
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