Verfasst am: 26.01.2007, 01:50 Titel: Wer kennt sich mit dem Kiss-Syndrom aus?
Hallo,
ich wurde heute auf das KISS Syndrom angesprochen.
Unser Sohn hat eine Konzentrationsstörung und ist von der Sprache auffällig. Er hat sehr viel Energie ist aber sonst ein ganz lieber Kerl.
Motorich ist er weiter als er für sein Alter sein sollte. Er hat, so wie mir bekannt, keine Fehlhaltungen, Also seine Körperhaltung ist völlig o.k. Man sagte uns , er hätte eine leichte Form von ADHS. Er ist aber kein Typicher ADHS Kind.
Bei ihm wurde auch eine auditive Wahrnehmungsstörung festgestellt, laut Ärzte.
Wer kennt sich damit aus ? Brauche Hilfe
Liebe Grüße Siggi _________________ Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände
Bei unserer Großen wurde auch der Verdacht auf KISS gestellt. (Sie war zum Diagnosezeitpunkt 5 oder 6 Jahre alt.) Wir haben darauf hin eine Atlastherapie mir Ihr gemacht, um wieder alles in die Bahnen zu bringen. Die auditive Wahrnehmungsstörungen hat Johanna auch.
Unsere KG hat immer bezweifelt, dass Johanna jemals ein KISS Syndrom hatte, da es eigendlich Ihr auffallen hätten müssen. Nach Ihrer Meinung stellt man das KISS Syndrom in den ersten Jahren, und nicht wie bei uns mit 5.
Im Internet gibt es einige nette Seiten mit viel Informationen (Basics). Wenn Du spezifische Fragen hat, dann einfach heraus damit.
Gruß Stefan _________________ Nicolette & Stefan und Kindern
Johanna (`98) partieller Dyslalie auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, visuo-motorischen Sequenzierungsschwäche,
Isabelle (`99) 24. SSW mehrfach Schwerbehindert, entwicklungsverzögert, ICP und
Jérôme (`03) gesund
Galerie ---> http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=6293
bei Kilian wurde KISS mit ca. 1 1/2 diagnostiziert und zwar von einer Vertretungsärztin, weil unsere im Urlaub war. Sie meinte, trotzt der muskulären Hypertonie, sei es schon sehr auffällig, dass Kilian nicht krabbelt und er habe eine leichte Schiefstellung des Kopfes. Daraufhin wurden wir zu einem Orthopäden überwiesen. Der hat geröngt. Ganz ehrlich, wir konnten auf den Bildern nicht viel erkennen, weil sehr verwackelt. Nun, wir sind seitdem 5 mal dort gewesen, zum "Einrenken" und wir müssen schon sagen, dass er seit dem erhebliche Fortschritte gemacht hat. Zuerst fing er mit dem Krabbeln an. Sein Problem schien gewesen zu sein, dass er vorher beim Krabbeln nicht nach unten schauen konnte, sondern den Kopf immer eher in den Nacken geschmissen hat.
Mittlerweile ist er motorisch ziemlich gut, wobei wir in sehr langen Abständen noch immer zum Orthopäden fahren.
Ob es wirklich KISS ist, streiten sich ja nun selbst die Ärtze noch. Für die einen scheint es das überhautp nicht zu geben.
Gruß Tanja _________________ Tanja (04/77), Claus (10/75), Kilian (01/03) Frühkindlicher Autismus, Bjarne (04/08) und Mina (09/11)
"Wer keinen Mut zum träumen hat, hat keine Kraft zum kämpfen"
Unsere Vorstellung http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....mp;highlight=tanja+kilian
wenn ich es richtig verstanden habe, kann ein Orthopäde feststellen, ob ein Kind das KISS Syndrom hat.
Er hat eine Fehlstellung der Füße. Sie stehen etwas nach innen, wo er als kleines Kind auch Einlagen bekommen hat, weil er immer über seine Füße gestolpert ist.
Man sagte uns, das käme davon, weil Sven ein Bauchschläfer ist. Ist aber schon viel besser geworden. Im Bett liegt er immer wie ein Fragezeichen ( muß er wohl von mir haben ), oder total zusammen gerollt.
Sven fing sehr spät an zukrabbeln und das dann auch nur sehr kurz, er war noch kein Jahr alt, da konnte er schon laufen. Wenn er mal so richtig abdrehte, dann kraulte ich Sven im Nacken und er war wieder das ruhigste Kind.
So mache ich es heute noch mit ihm. Dabei merke ich, das er sich so richtig entspannt.
Was ich nicht verstehe, was hat die Wirbelsäule mit der Sprache und Konzentration zutun?
Sven spielt mit Begeisterung Fußball, er ist auch im Verein, wo er 2 mal die Woche Training hat.
Liebe Grüße Siggi _________________ Tochter *1997 Neurodermitis, Lactoseintolleranz,Wahrnehmungsstörung, Angstzustände
Siggi, versuchs mal - gerade beim Verdacht auf KISS-Syndrom - bei einem Osteophaten. Wir haben dort - obwohl ich immer noch nicht richtig verstanden habe, was dort gemacht wurde und das vorab für mich "Humbug" gewesen ist - sehr gute Erfahrungen bei unserem Kind gemacht. _________________ LG
Susanne
____________________________________
Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
Unter http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic20983.html
habe ich was zu auditiven Wahrnehmungsstörungen gepostet. Vielleicht würde euch der Beitrag oder der Kontakt zu dem Schulleioter auch weiterhelfen.
Ellen
Meine Kids sind mittlerweile alle 4 schon wegen KISS behandelt worden...
Bei einem meiner Zwillinge (geb. 1998) sieht die Situation sehr ähnlich wie bei Euch aus. Es besteht der Verdacht auf ADS (ohne H), eine auditive Wahrnehmungsstörung wurde mittlerweile allerdings ausgeschlossen. Er hat wahnsinnige Probleme, sich zu konzentrieren, ist motorisch sehr weit und auch ich hatte nie den Eindruck dass er eine Fehlhaltung haben könnte. Wir (mein Mann und ich) waren uns eigentlcih einig, dass er der einzige hier ist, der auf gar keinen Fall "so etwas" haben könnte... Bis wir ihn bei unserem "Haus und Hof Orthopäden" vorgestellt haben - und siehe da, auch er ist davon betroffen! Ab einem gewissen Alter heißt es dann eben nicht mehr KISS, aber was dahinter steckt ist letzten Endes doch das gleiche - Fehlstellungen der Wirbelsäule, die das Wohlbefinden stören, die man aber beheben kann.
Ich würde sagen, mach Dich schlau über die verschiedenen Arten der Atlastherapie, suche Dir einen passenden Arzt / Ostheopathen und stelle Dein Kind dort vor. Es kann dabei ja nichts "Schlimmes" passieren. Lieber einmal zuviel "drauf geschaut" als einmal zu wenig!
GLG und Fragen kannst Du mir natürlich auch gerne noch stellen
AnjaD _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
Ja, siggi, ich weiß , hatte nur jetzt viel Rennerei und es nimmt kein Ende, ich meld mich, versprochen!!!
Wir haben eine Osteophatin damals im Krankenhaus empfohlen bekommen, in dem unser Kleiner geboren wurde (dort bin ich noch ein 3/4 Jahr zur Stillgruppe gegangen und mit denen habe ich gesprochen). Diese Osteophatin hat sich auf Säuglinge und Kleinkinder speziallisiert, heißt, die Kinder müssen nicht ruhig auf der Therapieliege liegenbleiben. Sie ist unserem hinterhergekrabbelt während ihrer Behandlung . Diese Osteophaten für Säuglinge und Kleinkinder haben die Schwerpunkte KISS-Syndrom, Schlafprobleme, Essensprobleme, Hauptprobleme, die ganzen typischen Säuglings- und (Klein-)kinderprobleme. Wie gesagt, ich war auch jemand, der immer gesagt hat, wenn was ist, gehen wir zu einem richtigen Arzt, aber als selbst diese nicht mehr weiterwußten und direkt mit "harten Bandagen" gehandelt haben, habe ich den Weg gewagt und es hat geholfen, diese Probleme haben wir aus der Welt geschafft mit Hilfe der Osteophatin.
Aber ganz klar: bei Krankheiten jeglicher Art würde ich immer zuerst mal zu einem "richtigen" Arzt gehen, die Osteophatie nur, als Versuch, wenn beim Arzt nichts geht oder als Ergänzung.
Wir fahren zu unserer Osteophatin eine gute Stunde, aber das ist uns der Weg 1x im Jahr wert und auch das Geld (40Euro pro Stunde). _________________ LG
Susanne
____________________________________
Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen