Verfasst am: 22.01.2007, 22:40 Titel: Rolli oder Buggy für 2Jährigen?
Hallo ihr Lieben,
ich bin zur Zeit 3 Tage tagesstationär mit Keke in Schömberg. Wir hoffen, irgend eine genauer Diagnose zu bekommen?! Heute hiess es, seine Sprache wäre auf dem Stand eines 9monatigen Kindes. Mal sehen, was wir noch für Dinge erfahren...Nun ist es so, dass Keke 15 Kilo wiegt und ich ihn die ganze Zeit tragen muss, da er ja werder krabbeln kann noch laufen. Warum er das nicht kann---wir wissen es noch nicht. Kraft hätte er genug. Der KG-Therapeut meinte heute dann, dass wir morgen mal Rollis und Buggys ausprobieren. Keke braucht dringend auch diesen festen Halt, um sich zu beruhigen. Im normalen Buggy hat er den nicht. Andererseits könnte er im Rolli lernen, sich selbst fortzubewegen?--Und den Rolli könnte ich in unserer Wohnung haben. Der Buggy wäre eher zu unhandlich. Für unterwegs ist der Buggy wieder besser---Keke könnte darin schlafen. Oh man, wie habt ihr das geregelt? Habt ihr Rolli oder Therabuggy? Oder gibts da ein Zwischending?
Die AOK möchte von alledem eh nichts hören---Antwort am Telefon: "So ein Baby kann man doch noch tragen?!" Aer der Therapeut hat mir Mut gemacht---wir kriegen das durch.
Bite sagt mir doch Eure Erfahrungen. Ich danke Euch jetzt schon herzlich und schaue morgen nach dem KH wieder rein.
Liebe Grüße
Judith _________________ LG
Judith
Judith(´71, Asperger),Gabriel(´96),Rolandoepilepsie,GdB 50,Valentina(´98),crohn.Borreliose,Keke(05)Autist bisher ohne Lautsprache,GdB100,PS III,Muskelhypotonie,fröhliches Rollikind Unsere Vorstellungwww.kekestraum.de
ich würde einen faltbaren Rollstuhl nehmen. Da kann er sich selber fortbewegen und ist nicht, aufs schieben angewiesen!
Und ihr könnt ihn trotzdem klappen und verstauen. Ich habe meinen ersten Rollstuhl mit 4 Jahren bekommen
und fand das im Nachhinein zu spät (eingeschränkte Mobilität). Ein Buggy wäre vielleicht als Zweitversorgung was
(wenn es genehmigt wird). Ich hatte das auch so. _________________ LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)
also von einem faltbaren Rolli würde ich abraten. In einem Rolli mit fester Sitzauflage ist die Stabilität deutlich besser. Unsere Ergotherapeutin und KG schwören auf einen nichtfaltbaren Rolli. Wenn das Kind von der Hüfte her gut sitzt, dann kann es viel mehr mit dem Oberkörper leisten, als wenn es dauernd sich korrigieren muss, bzw. die ganze Konzentration benötigt, damit es richtig sitzt.
Wir haben mit ca. 2 Jahren einen Rehabuggy bekommen, mit 4 dem ersten Rolli...
Wir waren so ganz zufrieden.
Gruß Stefan _________________ Nicolette & Stefan und Kindern
Johanna (`98) partieller Dyslalie auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, visuo-motorischen Sequenzierungsschwäche,
Isabelle (`99) 24. SSW mehrfach Schwerbehindert, entwicklungsverzögert, ICP und
Jérôme (`03) gesund
Galerie ---> http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=6293
Hmm also, ich habe seit Anfang an einen faltbaren und musste da nie was korriegieren bzw. konnte da immer gut sitzen. Trotz Spastik und Rumpfschwäche. _________________ LG Jaqueline
ICP - spast. Tetraparese, Kyphose
Freund: GM-Epilepsie (VNS-Träger)
Faltbare Rollis sind meist auch schwerer und gerade bei so kleinen Kindern zählt meistens jedes Gramm. Außerdem sind so kleine Rollis ja noch nicht sehr groß und breit, die lassen sich auch starr noch recht leicht transportieren.
Wie wäre es mit einen Mini-Rolli für die Wohnung (bsp. 4ma3ma Lego-Rolli) und einen Buggy für draußen? Oder macht da die Kasse erst recht nicht mit?
Ist es denn zu erwarten, daß er sich überhaupt selbstständig fortbewegen kann, oder geht es eher um den Transport?
Viele Grüße, Kris _________________ 28 j. CP (leichte Hemiparese) + Spastische Spinalparese (HSP) mit Ataxie und Armbeteiligung. Außerdem Skoliose, Spondylolisthesis LWS mit Bogenschwäche, Wirbeldysplasie HWS, Hüftdysplasie und Asthma.
"Sometimes I pretend to be normal, but it gets boring, so I got back to being me."
ich hab es mir nochmals durch den Kopf gehen lassen Ich denke auch, (wie Kris) es kommt darauf an, wofür Ihr den Rolli / Rehabuggy benötigt. Für drausen würde ich noch einen Rehabuggy bevorzugen. Ob euer Kind mit 2 schon einen Rolli richtig alleine fahren kann, kann und möchte ich nicht beurteilen. Ich denke, mit 15 KG ist er noch ein Leichtgewicht. Ob da schon die Kraft in den Armen ausreicht einen, je nach Typ, schweren Rolli zu bewegen ... Ihr könnt ja mal das Sanitätshaus ansprechen, ob sie einen Rolli zur Probe zur Verfügung stellen, zum ausprobieren. Wir haben damals mit der Firma Sorg gesprochen und diese haben uns verschiedene Modelle über Wochen zum ausprobieren da gelassen.
Zum Schlafen, Ruhen o.ä. würde ich mir 2 Jahren noch einen Rehabuggy bevorzugen.
Ob ihr zwei von der Kasse aus bekommt, möchte ich bezweifeln. Wenn die AOK schon so auf ein Gespräch reagiert. (kann noch getragen werden)
Gruß Stefan _________________ Nicolette & Stefan und Kindern
Johanna (`98) partieller Dyslalie auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörung, visuo-motorischen Sequenzierungsschwäche,
Isabelle (`99) 24. SSW mehrfach Schwerbehindert, entwicklungsverzögert, ICP und
Jérôme (`03) gesund
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wir haben mit knapp 3 Jahren einen Mini-Rolli bekommen, war aber nur für Wohnung und für draußen hatten wir einen Rehabuggy.
Die KK wollte auch nicht mitmachen - das Kind sei noch zu klein für Rollifahren- aber dann haben wir es durch durchbekommen.
Und unser Sohnemann wog damals noch keine 15 kg.
Wenn ein Kind vom Geist her fit genug ist, kann man nicht früh genug mit Rolli anfangen - ist meine Meinung
Anne _________________ DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO
Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
Verfasst am: 23.01.2007, 09:23 Titel: Rolli oder Reha-Buggy
Hallo,
unser Sohn hat mit gerade 3 Jahren seinen ersten Rolli bekommen und wir haben diese Entscheidung nie bereut.
In seinem Buggy haben die gleichaltrigen Kinder ihn kaum beachtet. Seit er im Rolli sitzt, spielen die anderen mit ihm. Er sitzt aufrecht, ist seitdem zufriedener, da er besser an allem teilhaben kann.
Unser Sohn wiegt jetzt erst 12 kg bei 94 cm Körperlänge.
Doch ich muss sagen, mit 3 wurde es dann Zeit, dass er einen Rolli und damit eine bessere Sitzposition bekam.
wir haben für unseren Sohn mit fast 3 einen Rehabuggy von Otto Bock bekommen.
Seit da fährt er überhaupt gerne im Wagen(mußte ihn immer tragen, er weinte nur). Dieser Rehabuggy ist unser "bestes Stück". Seit 1 Jahr geht er in den Kindi und dafür hat er nun einen Rolli.
wir haben für Jan mit 1 1/2 Jahren einen Reha-Buggy bekommen.
Zusätzlich mit 3 Jahren einen Rolli.
Unsere KK meinte damals, dass das zwei völlig verschiedene paar Schuhe seien, und daher die doppelte Versorgung auch kein Problem.
Ich wünsche Euch viel Glück!
Liebe Grüße
Yvonne _________________
Jan (2001)
Hemiparese (rechts) nach Aneurysmablutung und Mediainfarkt
komplette Hemianopsie nach rechts, Optikusatrophie links
Epilepsie, funktionelle Hemisphärektomie
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