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Krampfanfall - EEG aber o.B.
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Drillinge/Michaela
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BeitragVerfasst am: 19.01.2007, 22:36    Titel: Krampfanfall - EEG aber o.B. Antworten mit Zitat

Hallo,

Madeleine hatte gestern einen Krampfanfall. Sie stand am Tische, fiel um und krampfte. Dabei hatte sie die Augen nach oben rechts gedreht, die Arme und Beine angewinkelt und war heftig am krampfen.
Ich habe sofort den RTW angerufen. Ich glaube auch das der Anfall nicht mal eine Min. gedauert hat. Sie hat danach fürchterlich geweint und konnte sich an nichts erinnern.
Im KH wurde ein EEG geschrieben dieses war o.B. Heute morgen wurde ein Schlafentzugs-EEG geschrieben auch ohne Befund. Sie gaben uns ein Notfall Medi mit.
Ich habe dieses ja schon öfter bei den Ärzten angesprochen weil sie ja auch Nachts schon mal "zittert".
Heute Abend habe ich sie geduscht dabei hat sie Pippi gemacht. Ich habe sie gefragt was sie da mache und sie meinte nur nichts. Ich wiederum: aber du machst doch gerade in die Dusche Sie: nein ich habe kein Pippi gemacht. Kann das damit zusammenhängen? Oder auch das sie z.B. beim essen auf einmal zusammenzuckt?
Ich habe große Angst etwas verkehrt zu machen und auch wenn es wieder passiert nicht bei ihr zu sein.

Habt ihr Erfahrung mit Anfällen ohne EEG Befund? Ich glaube dieses schon mal hier gelesen zu haben aber ich finde es leider nich wieder.

Danke für eure Mühe

LG Michaela

_________________
Finn-Alexander *28.06.02 Schwerhörigkeit, Bronchialasthma
Maximilan *28.06.02 mittelg. Schwerhörigkeit, Sprach/Entwicklungsverzögerung
Madeleine *28.06.02 Schwerhörig, stark Sprach/Entwicklungsverzögert, muskuläre Hypertonie, Hyperakusis, Aquaeductus vestibuli, gravierende Teilleistungsstörungen, Epilepsie, AVWS
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Sylke
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BeitragVerfasst am: 19.01.2007, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann dir nur sagen das bei Kimy am Anfang das EEG total sauber war, und das obwohl sie 3 grosse Anfälle hinter sich hatte, mit Status sogar.

Erst nach und nach verschlechterte sich ihr EEG.

Und das mit dem Pipi? Hm...also sollte das irgendwas mit Epi zu tun haben tät ich nu glatt sagen sie hatte ne Absence in dem Augenblick.
Aber vielleicht wars auch nur wegen dem fliessenden Wasser und sie tat einfach so als wenn sie es ned gemerkt hat.

Dieses "Zittern"....wie genau schaut das aus?
Hast du die Möichkeit das vielleicht mal zu filmen? Dann kann ein Arzt immer am besten urteilen.

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Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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Maritapa
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

liebe michaela,

auch bei meinem sohn ist nichts auf dem EEG zu sehen,dabei hat er schon heftige grand-mal-anfälle gehabt.
wir waren gerade letzte woche wieder in vogtareuth zur schlaf-eeg-kontrolle,
wieder ohne befund,er hat noch zunehmende anfälle am tag,alle ohne befund.

was du da beschreibst,können durchaus absencen sein.
mach dir mal keine sorgen,dass du was falsches machst,du machst dann
intuitiv schon das richtige,wenn es wieder so ist,ich kann deine angst aber durchaus verstehen.ich wünsche euch alles liebe

lg Marita

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Ch.*97 fragiles x-Syndrom ,ADHS,Epilepsie
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 19:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

mein Sohn ist 15 Jahre und nimmt seit 14 Jahren Antiepileptika. Der letzte Anfall war vor über vier Jahren. Die unzähligen EEG´s waren IMMER ohne Befund.
Sie waren sogar vorbildlich. Unser Neurologe meinte, dass dies nicht ungewöhnlich wäre. Es gibt wohl Menschen, die haben ein katastrophales EEG aber keine Epilepsie und manche haben ein super EEG haben aber Epilepsie.
Unser Sohn hatte übrigens auch direkt nach einem Anfall ein normales EEG.

Liebe Grüße
Ela M
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 19:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen

Ich kann euch vielleicht ein wenig beruhigen wegen dem EEG. In den EEG Ableitungen sieht man nur etwas, wenn man gerade während der Ableitung einen Anfall hat. Ansonsten kann man meines Wissens nichts erkennen ausser Anfallsbereitschaften. Dieses Zucken plötzlich während irgend einer Handlung (in euerem Fall essen) kann durchaus mit der EPI zusammenhängen.
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beatriz
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BeitragVerfasst am: 20.01.2007, 19:50    Titel: Antworten mit Zitat

hallo fabian ,

ja das mit dem EEG ist mir auch so aufgefallen ,immer wenn ich beim neurologen bin mit chris ist das EEG altersentsprechend und ok ..

im krankenhaus hatte er wärend des EEG anfälle und da schlug das aus ohne ende..und danach sah man noch die aktivitäten im EEG als der anfall vorbei war...

und würde heute ein e e g geschrieben werden wäre es bestimmt schön sauber ..

alles liebe euch allen gruß beatriz

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Beatriz alleinerziehend mit SohnChris Andre 16 Jahre Sturge Weber Syndrom.Und Sohn Niklas 13 jahre alt.Auditive Wahrnehmungsstörung mit Verarbeitungsstörung./ADHS/Enthesitis-assoziierte juvenile idiopatische arthritis
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Drillinge/Michaela
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BeitragVerfasst am: 21.01.2007, 12:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen dank erstmal für eure Antworten.
Uns wurde im KH auch gesagt das es eine Epi gibt auch wenn das EEG in Ordnung ist. Wir sollten jetzt abwarten ob es evtl. noch mal auftritt.
Aber wie weiß ein Arzt das es Epi ist wenn doch das EEG o.B. ist? Haben die Ärzte dann selber den Krampfanfall gesehen um Medis zu verordnen?
Oder kann man eine Epi noch anders vestellen?

Bei Madeleine sind die Schilddrüsenwerte nicht in Ordnung. Die Ärztin im KH meinte es könne auch ein Laborfehler gewesen sein Question Es solle nochmal vom KiA untersucht werden.

LG Michaela

Habe noch etwas vergessen

Wir haben auch Diazepam aufgeschrieben bekommen allerdings 10 mg. Jetzt habe ich gelesen das 10 mg erst bei Kindern ab ca. 15 kg oder 5 Jahre angewendet wird.
Da Madeleine dieses wenn es nochmal passieren würde ja das erstemal bekommt kann ich ihr dann nur eine halbe Tube geben oder soll ich den Arzt drauf hin weisen und das Medi umtauschen?

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BeitragVerfasst am: 21.01.2007, 15:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Michaela,

unser Neurologe verließ sich auf unsere Beschreibung und hatte einen Anfall in den letzten Zügen miterlebt.
Wenn ein Anfall einmalig auftritt, wird ein Kind in der Regel noch nicht eingestellt. Man wartet erst noch einen zweiten oder dritten Anfall ab.
In manchen Fällen kann sich der Arzt nur auf die Beschreibung der Eltern verlassen. Wenn du während eines Anfalls die Nerven dazu hättest, könntest du auch eine Videoaufnahme machen. Das wurde uns damals geraten aber ich war zu sehr in Panik, hätte vor Aufregung weder Kamara finden noch halten können.

Wir haben Diazepam 10mg erst gegeben als unser Sohn sechs Jahre alt war.
Wie das sonst gehandhabt wird, weiß ich nicht. Ich würde auf alle Fälle den Arzt noch einmal fragen. Ich bin immer sehr vorsichtig.

Liebe grüße
Ela M
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beatriz
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BeitragVerfasst am: 22.01.2007, 00:30    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Miachaela .

Chris bekommt jetzt auch 10 mg obwohl wir vorher trotz alters und hohem Gewicht mit 5 ausgekommen sind ..Ich würde wie Ela schon sagte mal anfragen .

Alles gute weiterhin für Euch und das man Dir bald konkret sagen kann was Sache ist .

gruß Beatriz

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Sylke
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BeitragVerfasst am: 22.01.2007, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

also mit den 10 mg Diazepam ist schon ok so.
Sogar meine Tochter bekam schon bedeutend mehr.
Diazepam macht zwar manchmal atemdepressiv, in grösseren Mengen, aber ich denk mal 5 mg wären evtl. schon nicht mehr ausreichend bei Deiner Tochter.

Kleine Reste bleiben übrigens meist eh immer in der Rektiole zurück, das ist aber schon berücksichtigt wurden.
So auf den Tropfen genau lässt sich die mg-Zahl eh nicht ausrechnen.

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Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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