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Vater beschwert sich bei Ärztekammer wg. unserer Vorzugsbeh.
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Lisette
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 10:12    Titel: Vater beschwert sich bei Ärztekammer wg. unserer Vorzugsbeh. Antworten mit Zitat

Muss euch mal was erzählen,
der Kiga rief mich an, Pascal hat 39,1 Fieber - das heisst ausser Zäpfchen eigentlich Diazepam. Bin also los in Kiga (bekam zwischenzeitlich schon Fieberzäpfchen - wegen Diazepam sollten sie warten bis ich bin; 10-15 min Fahrt). Im Kiga angekommen meinten die Erzieher er sehe krampfbereit aus - also Diazepam. Aber wie immer kaum drin auch schon wieder draussen (Stuhlgang). Bin dann sofort zur Kinderärztin (fast um die Ecke), die Schwestern haben mich sofort in eine Box gebracht und ich war als nächste dran.
So jetzt kommts, war ca 2 Wochen später wieder bei der Ärztin, sagt sie zu mir das sie eventuell mein Hilfe benötigte, da sich nach diesen Vorfall ein Vater bei der Ärztekammer über sie beschwert habe mit der Begründung sie würde gute Bekannte und Privatpatienten vorrangig behandeln (bin übrigens Kassenpatient). Ist das nicht die Höhe, ich dachte ich höre nicht recht als sie mir das sagte. Manche Menschen sind wirklich absolut ignorant. Ich kann schon verstehen das die Wartezeiten nicht immer lustig sind, aber muss man sich dann gleich bei der Ärztekammer beschweren. Man hätte ja auch erstmal die Schwestern bzw. die Ärztin fragen können? Insgeheim hoffte ich ihm wiederfährt auch mal sowas - wobei ich den Gedanken auch schnell wieder weggeschoben habe - das Kind kann ja nichts dafür. Aber manchmal wäre es nicht schlecht wenn solche Leute würden auch mal Hautnah erleben wie das ist - ständige irgendwelche Arzttermine, Stress mit der Kasse, und dieses ständige "anders sein", irgendwann nervt das jeden mal, auch wenn man noch so stark sein will.
Schön wärs schon wenn ich nicht jedesmal sitzen müsste, aber in der Beziehung gibts da bei unserer KiA keine Unterschiede, es sei denn es ist ein Notfall.
Wenn manche Eltern wüssten wie oft und wie lange wir bei irgendwelchen Ärzten sitzen, als hätten wir nichts besseres zu tun.

Lisette

_________________
Pascal, geb. 30.01.04, Anophthalmus, Papillenkolobom, HC, Epilepsie, schwerhörig, Muskelhypotonie, PEG, tardive Spätdyskinese; Raúl geb. 25.06.09 gesund
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisette,
na, das ist ja ein netter Zeitgenosse gewesen.....
Hoffentlich bekommt die Ärztin keine großen Probleme - aber da wirst Du ihr ja sicher beispringen.
Ich habe mal mit David bei unserem KiArzt eine halbe Std. in der Kabine gewartet - Verdacht auf Gehirnerschütterung - mein Kind spuckte ununterbrochen und der Verdacht hat sich natürlich auch bestätigt - aber ich habe trotzdem die Klappe gehalten und artig gewartet, weil ich ja vor Ort war und im Notfall nur hätte schreien brauchen. Ich habe mir gedacht, der Doc wird mit dem anderen Kind auch Wichtiges zu erledigen haben und dann schon kommen......

Ich wünsche meinen Mitmenschen auch nie etwas Schlechtes, aber bei diesem Burschen könnt man schon Lust drauf bekommen....
LG Heike
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Lieselotte
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisette!

Oh Mann... Manche Leute sind einfach unglaublich...
Ich denke das die Ärzte ohnehin schon ziemlich überlastet sind und einfach zuviel um die Ohren haben. Und dann müssen die sich auch noch mit so einem Sch... rumschlagen!!!
Da fällt mir nur noch *kopfschütteln* ein...

Grüße, Karen

_________________
Karen (1975) und Thorsten (1975) mit Timo (06/04 - Frühkindlicher Autismus, Epilepsie, Muskelhypotonie, Gleichgewichtsstörung, Strabismus, entwicklungsverzögert entsprechend eines etwa 1,5 Jahre alten Kindes, spricht nicht) und Pia (11/09) - bisher alles tutti mit der Kleinen Smile
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Moni2006
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 14:06    Titel: Antworten mit Zitat

Oh man.... das ist ja echt ne Frechheit. Der Vater wusste nicht mal um was es geht und beschwert sich gleich, das ist ziemlich unverschämt. Da kann ich nur den Kopf schütteln. Wenn die Ärztekammer erfährt wie es wirklich war, dann wird sich das ganz schnell regeln.

Wünsche euch alles Gute.

Liebe Grüße

Moni

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vera
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Lisette,
selbst wenn sie Privatpatienten vorlässt - das darf sie doch theoretisch, oder? Soll der Vater doch den Arzt wechseln.
Ich habe mir nach unserem Umzug die KiÄ danach ausgesucht, wo klar war, dass Malte immer vorgelassen wird. Wir waren wirklich ständig beim KiA, und Malte ist eh so instabil. Da mussten wir wenigstens nicht lange warten.
Mit unserem Jakub warte ich aber mitunter stundenlang bei der gleichen Ärztin, obwohl privatversichert.
Deine arme Ärztin!
LG Vera

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Vera mit Malte, 05/03 - 05/09, V.a. Mitochondriopathie, Gehirnfehlbildungen, Tetraplegie, Epilepsie, PEJ, blind
und Bruder, 07/05
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Lisette
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle,

hab natürlich mein Hilfe angeboten falls nötig. Die Ärztin nervt halt eher der lästige Schreibkram den sie deshalb wieder hat.

Und um den nervenden Wartezeiten zu entgehen, versuch ich immer die Erste frühmorgens zu sein. KiA fängt 7 Uhr an und ich stehe halt 6.45 Uhr auf der Matte. Ist zwar zeitig, weil ich dann zwischen 5.30 und Pascal 5.45 Uhr aufstehen muss. Müssen ja noch inhalieren, Medi nehmen und eine Katzenwäsche machen, ach und ne Kleinigkeit essen müssen wir auch noch.

Lisette

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Pascal, geb. 30.01.04, Anophthalmus, Papillenkolobom, HC, Epilepsie, schwerhörig, Muskelhypotonie, PEG, tardive Spätdyskinese; Raúl geb. 25.06.09 gesund
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ritap
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Dein Kinderarzt hat doch völlig vernünftig und gut gehandelt.

Wenns da Ärger geben sollte, versteh ich die Welt nicht mehr. Der Vater gehört vor die Ärztekammer gezerrt, sonst nix.

Bei unserem KiA bekommt man übrigens nur noch langfristig vorgeplante Termine für Vorsorgen und Risikovorsorgen. Für alles andere muß man morgens ab 8 Uhr anrufen und dann kriegt man für den Tag einen ungefähren Termin gesagt. Wer nicht angerufen hat, muß evtl. lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Dauerte es trotz Termin etwas länger, bekommt man den Zeitraum gesagt und kann noch nen bisserl rausgehen oder man kann bei nem Nachmittagstermin noch mal anrufen und fragen, ob es bei der Zeit bleibt. Find ich gut so, bis jetzt haben wir nur ein Mal lange warten müssen. Kann ja mal vorkommen.
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Oetti
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallöchen,

also der Vater hat doch nen totalen Schaden! Der sollte mal erfahren wie es manch einem geht der auf Notfallbehandlungen angewiesen ist. Mad

Über solche Menschen kann man nur den Kopf schütteln.

LG
Sarah

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15.10.1986 30.SSW (Zwilling Jennifer, +27.10.86) TS (FzM m. Hormontherapie), ICP v. Typ Tetraparese Läufer bis 08/2003, d. psychosomatisches Syndrom Rollifahrer geworden, chr. Sinusitis, ADHS m. massiven Schlafstörungen, wiederkehrende Schmerzepisoden, Refluxösophagitis
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Helmut
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 19:32    Titel: Antworten mit Zitat

Sollte man, bevor man sich über sowas aufregt, nicht erstmal wissen, wegen was der Vater schon wie lange vorher da war..... ? Mir fallen einige Umstände ein, bei denen ich genau so mit jedem Arzt umgehen würde, wenn er andere, nicht so eilige Fälle vorziehen würde..... Hoffentlich habt ihr genau so viel verständnis für den Arzt, wenn er euch warten läßt, nur weil andere es eilig haben.. Wink

Smile Helmut

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Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
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Angelika74
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BeitragVerfasst am: 28.12.2006, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

hallöchen,

hier hatte es wohl keiner eilig, es war ein eiliger notfall!!!

wenn das kind des anderen vaters ebenfall in der gleichen not gewesen wäre, wäre es sicher auch eher dran gekommen.

liebe grüße!!

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Sohn 02.02 starke glob. Entwicklungsverzg., hypotoner Muskelt., Wahrnehmungsst.,syndrom.Autismus,keine Spracheunsere Vorstellung
"DAS LEBEN IST WIE EIN REGENBOGEN! MAN BRAUCHT REGEN UND SONNE UM DIE FARBEN ZU SEHEN!"
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