das ist ein Umstand, den der Arzt leicht belegen kann, indem er der Ärztekammer die nötigen Angaben macht. Uhrzeit.. Patient a. Termin wg. dem... um soviel Uhr... vermutl. Behandlungsdauer x Minuten, Patient B, kam um soviel Uhr überraschend wg. .. wurde behandelt um soviel Uhr... . Dazu braucht der Arzt nicht die Hilfe eines Patienten, den er, aus welchen Gründen auch immer vorgezogen hat. Der Umstand, das der Arzt mit Lisette über den Fall gesprochen hat, macht Lisettes Angaben für die Ärztekammer letztlich sogar unbrauchbar.
Keiner weis, wie oft der Vater zu dem Arzt muß, und wie oft man ihn... und andere da warum wie lange warten läßt. Das nicht mal jemand fragt, wegen was der Vater den wie lang schon gewartet hat, sondern alle nur drauf rum hacken, zeigt wie leicht sich manche Eltern vor Karren spannen lassen...
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Lisette kann nur schreiben wie es abgelaufen ist.
Vielleicht ist die KiÄ einfach nur geschockt gewesen, daß überhaupt jemand auf die Idee kommt sich zu beschweren! Und hat deswegen um Hilfe gebeten?
Sind alles nur Vermutungen meinerseits und ich spreche sie auch nur vorsichtig aus, da ich nicht für die Ärztin sprechen kann!
Aber ich denke, wenn ich mit einem fiebernden krampfbereiten Kind auf dem Arm reinkomme - dann sehen das die (entnervt) wartenden Eltern eigentlich.
Und ich erwarte (ehrlich gesagt) von meinem KiA, daß er mich relativ schnell rannimmt.
Und das sich darüber ein Vater bei der Ärztekammer beschwert - nee, da hört mein Verständnis für andere Eltern auf.
Mir ist schon klar das die Praxen z.Zt. extrem voll sind und keiner Lust hat stundenlang zu warten - aber in einem NOTFALL hat der KiA sofort zu handeln - und kann nicht sagen "Moment, die Leute warten nun schon seit Stunden..."
Angela, die froh ist, daß bei Notfällen mit meinen Jungs der KiA sofort "gesprungen" ist und sich keiner der wartenden Eltern darüber beschwert hat. _________________ unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
Lisette kann nur schreiben wie es abgelaufen ist.
Vielleicht ist die KiÄ einfach nur geschockt gewesen, daß überhaupt jemand auf die Idee kommt sich zu beschweren! Und hat deswegen um Hilfe gebeten?
Sind alles nur Vermutungen meinerseits und ich spreche sie auch nur vorsichtig aus, da ich nicht für die Ärztin sprechen kann!
Hallo Angela,
genau so, wie du schreibst, das du nicht für die Ärztin sprechen kannst, kann niemand aufgrund dessen was Lisette geschrieben hat, was negatives über den Vater sagen.
Wenn die Ärztekammer tatsächlich interessiert, was für ein Patient vorgezogen worden sein könnte, und der Arzt keinen Fehler gemacht hat, braucht der Arzt nicht mit dem Patienten darüber zu sprechen, sondern nur der Ärztekammer den Vorgezogegen Patienten benennen. Dann kann die Ärztekammer den Patieten fragen, wegen was er an dem Tag wie versichert da war, und sich selbst ein Bild machen. So wie der Arzt sich jedoch verhalten hat, "stinkt" das ganze förmlich nach was anderem, denn wenn er sich richtig verhalten hätte, "wäre sowas" nicht nötig... Wie gesagt, was mich wundert ist, das alle ohne zu Fragen was der denn hatter auf dem Vater rum hacken.... Sonja hat laut EEG ständig Krampfbereitschaft, dennoch kommt sie, bzw. keiner, mit so einer Diagnose unbedingt eher dran.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
So wie der Arzt sich jedoch verhalten hat, "stinkt" das ganze förmlich nach was anderem, denn wenn er sich richtig verhalten hätte, "wäre sowas" nicht nötig...
Bis zu dem Satz war ich ja mit Dir konform gegangen Helmut, denn ich finde, dass man sich, wenn man nur eine Seite der Geschichte kennt, schlecht ein belastbares Bild machen kann. Mit dieser Verschwörungstheorie bist Du allerdings meiner Ansicht nach wieder etwas übers Ziel hinausgeschossen. Das klingt danach, als ob Du selber wieder einen ganz konkreten Fall vor Augen hast, von dem wir nicht mal eine, geschweige denn beide Seiten kennen.
Helmut hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt, was mich wundert ist, das alle ohne zu Fragen was der denn hatte auf dem Vater rum hacken.
Da stimme ich mit Dir dann wieder überein.
LG Rachael _________________ Florian (*04/2002): Pitt Hopkins Syndrom; ein fröhliches Schulkind mit dem Schalk im Nacken , Felix (*6/2008).
Natürlich ist es heikel, so zu sagen das "es stinkt". Aber mit was für einer Beschwerde kann man eher erreichen, das man für das Verhalten eines Arztes stimmt... das eine Kind hatte Aua.... das andere Krampfbereitschaft... oder, da sagt einer, das der Arzt einen Privatpatienten vorzieht, obwohl ein Kassenpatient, wegen was auch immer vorgezogen wurde... das riecht einfach merkwürdig.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
bin heute nachmittag leider nicht zum schreiben gekommen, hab mir gerade den
platz vor den pc erkämpft
als ich das posting zuerst gelesen hatte, dachte ich nur
"na was ist dem vater denn über die leber gelaufen", was soviel bedeutet wie,
heute einen schlechten tag gehabt.....da hat sich was angestaut. da muß ich
helmut in vielen dingen recht geben.
lg
gisi (die heute auch einen verkäufer zusammengestaucht hat ) _________________ Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
eines ist jedenfalls sicher: wer wegen langem Warten sich bei der Ärztekammer beschwert, ist sehr wahrscheinlich kein angenehmer Zeitgenosse oder hat sonst keine Probleme. Da hätten meine Eltern und heute ich schon viel zu tun gehabt. Wenn er in der Praxis auf den Tisch gehauen hätte, das würde ich verstehen. Hätte ich sehr begrüßt, wenn das mein Vater früher mal gemacht hätte, wenn nach drei Stunden Warten man endlich meinte dran zu sein und im letzten Moment eine aufgetakelte Ziege im Pelz ohne zu Warten an einem vorbeizog. Aber Beschwerte bei der Ärztekammer halte ich, es sei denn sein Kind wäre auch Notfall gewesen, für stark überzogen.
Aber warten wir doch einfach ab, was in der Sache noch passiert.
Hallo
Also ich denke auch das dieser Mann falsch denkt & nicht so einen Terz wegen einer Notfallbehandlung machen sollte.
Denn es handelte sich um einen akuten Notfall & jeder der Herz hat; hat dafür Verständnis ...
Ich habe einen sehr ungeduldigen Ehemann in Arztpraxen aber er würde sich nie erdreisten so etwas überhaupt zu erwähnen geschweige denn was dieser Kerl da macht wenn man doch mitbekommt das eine völlig verstörte besorgte Mama mit Ihrem Kind auf dem Arm reingestürmt kommt ..
Für mich ist das eher ein zwischenmenschliches Problem.... Neid das man nicht bevorzugt wird ... **naja wer es braucht**
Vieleicht hätten die Arzthelferinnen einfach sagen sollen: das es ein akuter Notfall ist & das man bitte Verständnis hat.
Ich bin aber davon überzeugt das da die Ärztekammer sich nicht von Fakten abbringen lassen kann & das der Ärztin nichts geschieht
hatte eigentlich nicht erwartet so eine Diskussion auszulösen, was auf der anderen Seite auch nicht schlecht ist - man kann sich auch mal Luft machen und vor allem wird einem mal eine andere Seite der Dinge beleuchtet an die man in solchen Momenten garnicht denkt.
Sicher sind die Wartezeiten heutzutage nicht meht lustig und auch ganz schön nervend, denn kaum einer geht aus langerweile zum Arzt und wenn Kinder krank sind, sind sie halt auch quengliger und das kann ganz schön nerven wenn man dann noch stundenlang sitzen muss. Nur das man mit schon von vornherein "kranken Kinden" ständig bzw. oft genug seine Zeit so verbringt.
Verständnis von anderen Eltern mit "gesunden Kindern" erwarte ich schon lange nicht mehr, man bekommt höchstens mitleidige Blicke. - Ich sehe das jedefalls so, sind bestimmt wieder einige anderer Meinung, aber so ist es nun mal.
Übrigens ist es so das wir von der KiÄ nicht bevorzugt behandelt werden und ich hab mich auch noch nie drüber beschwert wenn mal einer vorgezogen wurde, weil ich weiss (denke ich jedenfalls) das unsere KiÄ in der Regel der Reihe nach behandelt.
Bei Pascal ist es leider so, das wenn er krampt immer im Status. Wir bzw. ich selbst bekomm ihn da garnicht raus (Diazepam hilft nicht und unser neues Medi Tavor mussten wir glücklicherweise noch nicht ausprobieren). Selbst in der Klinik schaffen sie es nicht unter einer Stunde. Die Folge des ganzen ist ein Auftenthalt auf der ITS und das ist wirklich nicht schön - was wohl jeder nachvollziehen kann.
Ich bin bestimmt nicht hysterisch in solchen Sachen, aber das muss ich dann doch nicht haben.
Auf Grund diesen Vorfalls werde ich halt nicht mehr über den normalen Eingang kommen, sondern in Zukunft bei solch einem Fall gleich über den seperaten Zugang zu den Infektboxen. Ist zwar irgendwo ein "einschleichen" und die anderen Eltern können die eventuell längeren Wartezeiten erst recht nicht mehr nachvollziehen, aber was solls.
wenn das kind des anderen vaters ebenfall in der gleichen not gewesen wäre, wäre es sicher auch eher dran gekommen.
liebe grüße!!
Huhu,
evtl. war es ein notfall, die Ärztin konnte sich grad nicht vierteilen und wusste selbst nicht wen sie zuerst behandeln soll,musste sich aber nun mal entscheiden?
Manchmal gibts ja so Tage.. Es gibt soooviele "kann-Gründe" das evtl sogar die Beschwerde gerechtfertigt sein kann. _________________ Liebe Grüße
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