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Auch gesunde Kinder sind oft anstrengend
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Nicomum
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 19:54    Titel: Auch gesunde Kinder sind oft anstrengend Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hab eine Frage an euch die mich schon länger beschäftigt.
Immer wieder höre ich, dass Leute sagen, mit gesunden Kindern ist das Leben soviel einfacher oder was die oft für Probleme haben (allerdings nicht aus diesem Forum). So kann ich das nämlich nicht sehen.
Ich habe ja viele Jahre mit meinen beiden ersten gesunden Kindern gelebt, da bin ich auch oft an die Grenzen gestoßen. Dann kam unser Nico, der uns halt noch etwas mehr in Anspruch nahm, wie die beiden Großen. Aber es ist trotzdem auch heute noch so, dass mich die Probleme meiner gesunden Kinder beschäftigen und das ich nachwievor dahinter sein muss, dass alles funktioniert, mit Schule und so. Also ich kann schon verstehen, dass das man auch mit gesunden Kindern Probleme hat, natürlich andere und mit dem Wissen, dass das irgendwann wieder vorbei ist und sie groß und selbständig werden.
Vielleicht red ich mich auch leichter, ich habe kein Kind das schwer behindert ist und jetzt in dem Sinn nicht soviel mehr Aufwand macht, wie gesunde Kinder.
Wie seht ihr das, denkt ihr auch, dass alle Eltern mit gesunden Kindern sich über unnötige Dinge Probleme machen und aus Mücken Elefanten machen. Mich ärgert das manchmal, weil es eben nicht so ist, dass meine Großen so nebenher laufen und ich mir nie Gedanken machen muss.

Liebe Grüße
Elke

_________________
Liebe Grüße
Elke

Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

hallo elke,

interessante frage.....schön das du sie gestellt hast.....ich versuch mal meine
gedanken zu schreiben.

ich glaube gar nicht das das immer die kinder sind die anstrengend sind, sondern
die eltern die es anstrengend machen.

durch nina hab ich gelernt über vieles einfach rüberwegzusehen, ein umgekippter
kakao ist zwar ärgerlich aber kein weltuntergang (o.k. vielleicht blödes beispiel)
auch wenn auf dem sofa passiert ist. scherben werden weggefegt.
man setzt sich eben andere wertigkeiten....dagegen wirken so "alltägliche banale
sachen Wink " einfach nicht mehr so schlimm. o.k. irgendwann ist auch da
das maß voll.....aber es dauert eben länger.

womit ich nicht sagen will, die eltern stellen sich an oder sonstwas, aber man hat
doch die ein oder andere wertvorstellung und bei manch einem mit einem
behinderten kind ändern die sich eben, und sind nicht umbedingt kompatibel
mit denen von eltern mit gesunden kindern.

ist nur so ein gedanke......ich hätt da noch mehrere zu Wink

lg
gisi

_________________
Sabine mit Fenja 6/98
und Nina 10/01 frühkindlicher Autismus, seit Juni 2009 in einer Wohngruppe
Das Gegenteil von "gut" ist "gut gemeint"!
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anner
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Beiträge: 2759

BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 22:24    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend,

auch ich versuche mal meine Gedanken zu formulieren.

Ich denke, man sieht alles in seiner eigenen Relation.
Bsp. Eine Mutter mit einem lernbehinderten Kind macht sich große Sorgen um desen Zukunft, hat Probleme diese Behinderung anzunehmen.
Ich z. B. mit einem Kind, daß manches mal dem Tod näher wie dem Leben war, sehr viele OP überstehen mußte, viele Schmerzen ertragen hat und der nie ein selbständiges Leben führen wird, bin versucht zu sagen, diese andere Mutter hat es doch leicht, solche Sorgen hätte ich gerne....
Aber ich glaube, wenn ich dann selbst so ein Kind hätte, würde ich mir genauso Sorgen machen.
Versteht ihr?

Ja und unsere große Tochter ist manches Mal "mitgelaufen".
Aber es gibt immer wieder Zeiten, in denen ich mir mehr Gedanken um sie als um unseren behinderten Sohn mache.
Allerdings geht es da meistens um die Schule.
Als sie Absencen bekommen hat, habe ich aber seltsamerweise leicht weggesteckt.

Anne

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DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO

Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
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Mariposa
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 22:43    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo,
ja, das ist ein weites Feld!!!
Ich kenne ja beide Seiten sozusagen. Früher hab ich mich total um unseren (gesunden) Sohn gesorgt (kleiner Probleme wie Milchallergie als Baby, oder langes Daumenlutschen...) - jetzt scheint mir das alles lächerlich im Vgl mit den Entscheidungen die wir bzgl Louisa zu fällen haben etc.

Kürzlich berichtete mir eine Bekannte äusserts besorgt von der gebrochenen Hand ihrer Tochter (was das alles für Mühe ist, und mit den Ärzten und die Schmerzen und KG und ob die Hand auch wieder wird...) - als Dorian sich den Arm im Sommer gebrochen hat, muss ich schon sagen, dass mir das nicht so arg viel ausgemacht hat.....dass Louisa jetzt die Gehirnhälften gertrennt werden sollen, finde ich viel schlimmern! Als wir letzte Woche ihre Platzwunde im Gesicht haben nähen lassen, war ich total cool. (nach Sturzanfall) Cool

1.Fazit: Es ist alles relativ!
2.Fazit: Ich beneide Eltern von gesünderen KIndern umdie kleineren Sorgen! Smile
Schöne Feiertage!!!
LG
Martina

_________________
Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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Helmut
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,

wie Eltern mit ihren Kindern fertig werden, liegt eher an deren Belastbarkeit, als an der "Art der Kinder". Es gibt "so sinsible Eltern", das sie ein einfaches nießen eines Kindes aus der Fassung bringt... und solche die es nicht stört, wenn sich das Kind die Seele aus dem Leib heult, weil esmal eben die Eltern braucht... und das gibts Bunt gemischt. Kein behindertes Kind zu haben, ist keine Garantie dafür, vom Kind keinen Koller zu kriegen.. et is nich alles relativ... sondern noch viel tiefer.. Wink

Smile Helmut

_________________
Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
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nele73
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elke,
Auch ich finde deine Frage sehr gut und will dir meine Gedanken schreiben, auch wenn sie wahrscheinlich etwas wirr sind Confused
Also Aenne ist zwar kein Liegekind, aber schon auch sehr schwer behindert. Trotzdem ist sie einfach meine Tochter und die Zeiten in denen ich sie mit anderen Kindern verglichen habe sind läääääängst vorbei Wink .
Sie ist einfach wie sie ist und so leben wir mit ihr. da wir sie aber schon immer so haben Wink , empfinden wir nicht ständig ihre Defizite und machen uns um sie sorgen genauso wie um ihre grosse schwester lea, die ja gesund ist.
Wir empfinden diesen Unterschied nicht so sehr!
Ganz besonders deutlich wird das jetztb wo wir ja unseren jüngsten noch haben um den ich mir im Moment oft die grössten sorgen mache Rolling Eyes .
Das liegt glaube ich einfach daran das er mit seinen 7 Monaten einfach noch der zarteste und am wenigsten belastbarste ist...!
Mein Fazit ist daher das man sich im grossen und ganzen, zwar zu anderen dingen, aber die gleichen sorgen um ein behindertes wie um ein nichtbehindertes kind macht!
Trotzdem denke ich manchmal wenn mir eine überempfindliche Mutter ihre sorgen erzählt "mein Gott, deine Sorgen hätte ich gerne Rolling Eyes "
Das liegt aber daran das ich eher zu den robusteren Müttern gehöre. Man darf aber nie vergessen das der andere seine sorgen gerade genauso empfindet wie ich meine (Grösseren????) Sorgen, sonst wird man ungerecht. Und ich möchte ehrlich gesagt das auch Freunde mit gesunden Kindern mir Ihre sorgen erzählen!
...es ist wie oben schon beschrieben alles relativ Wink !!
Liebe Grüsse
Conny

_________________
Conny,Bj.73,Olaf,Bj.70 mit
Lea-Marie 10/95
Aenne Malin 11/01, Sehbehindert, Balkenhypoplasie, Epilepsie, schwere Entwicklungsstörung
Henry Roland 04/06, Balkenagenesie, Nierenaplasie rechts, Entwicklungsstörung
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Sabine
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 23:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

wir haben hier zu Hause ja auch beide "Varianten" vertreten. Der Timmi ist auch ein sehr anstrengendes, forderndes Kleinkind... Rolling Eyes Da kenne ich Mütter mit gleichaltrigen Kids, die wesentlich pflegeleichter sind. ABER: Ich weiß ja, dass Timmi mit zunehmenden Jahren immer selbstständiger werden wird! Er wird zunehmend mehr Zeit von zu Hause weg verbringen, seine eigenen Wege gehen. Ich sehe das ja bei meiner sechsjährigen Nichte - die ist kaum noch daheim, geht nach der Schule gleich zu ihren Freundinnen, macht still in ihrem Zimmer Hausaufgaben oder übernachtet auch mal woanders. Das wird der Timmi auch irgendwann mal so machen.
Mit Jan-Paul ist das alles anders. Er wird NIE mal abends alleine sein können - weder mit 12, 20 oder 30 Jahren! Er braucht permanent Betreuung, es muss IMMER jemand bei ihm sein, ob er nun 12, 20 oder 30 Jahre alt ist. Und das ist einfach der gravierende Unterschied. Ein normal entwickeltes Kind wird immer selbstständiger, wird erwachsen - ein (geistig) behindertes Kind wird nie erwachsen werden und im schlimmsten Fall immer auf dem Stand eines Kleinkindes stehenbleiben. Und eben auch in diesem Rahmen betreut werden müssen - nämlich rund um die Uhr.
Erzählt das mal Eltern mit normal entwickelten Kindern! Die kippen doch vom Stuhl, wenn sie das hören. Shocked
Es gibt behinderte Kinder, die auch mit fünf, acht oder zehn Jahren nicht durchschlafen können, es auch als Jugendliche nicht tun, nachts viel schreien oder - falls sie es motorisch können - ziellos durch die Wohnung wandern... Es gibt Kinder, die auch noch mit zehn, 12 oder 15 Jahren mit Kot schmieren, andere beißen oder ihre Eltern gar angreifen. Oftmals gehen Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und sind froh, wenn ihr schwer geistig behindertes und verhaltensgestörtes Kind im Jugendalter in eine Einrichtung kommt - was ich verstehen kann und niemals missbilligen würde.
Insofern finde ich, dass diese Art von Sorgen in keiner Relation zu den Problemen stehen, die man mit normal entwickelten Kindern hat - bzw. umgekehrt. Es sei denn, das normal entwickelte Kind wird zum Mörder, Sexualstraftäter oder entwickelt sonst irgendwelche kriminelle Energie, macht krumme Geschäfte, nimmt Drogen... Aber das ist ja nun auch nicht der Regelfall - zum Glück.
Ich finde es schon belastend zu wissen, dass ich ab nachmittags 15 Uhr in den nächsten Jahren bzw. lebenslang (wenn Jan-Paul nicht in eine Einrichtung kommt) keine Termine, Verabredungen etc. für mich selbst treffen (bzw. nur in Ausnahmefällen), geschweige denn nach 15 Uhr noch "fest" arbeiten gehen kann, weil JP eben auch mit 10, 12 oder 15 Jahren nicht alleine gelassen werden kann und um diese Zeit aus dem Kiga, aus der Schule oder der Tagesbildungsstätte kommt. Ohne Babysitter wird es bei JP lebenslang nie gehen - und das finde ich schon äußerst deprimierend... Sad

LG
Sabine

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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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Gisi
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BeitragVerfasst am: 23.12.2006, 00:14    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,

möchte noch was dazu schreiben.

eigentlich finde ich große und kleine sorgen auch "relativ", ich würde das eher
als "andere" sorgen bezeichnen. selbst wir hier im forum haben unterschiedliche
sorgen, je nach behinderung.
man braucht das ja nur ganz grob in zwei gruppen unterteilen. einmal in die
hyperaktiven kinder und die hypotonen. selbst da herrschen doch schon das
eine oder andere mal verständnisschwierigkeiten.

lg
gisi

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C.J.
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BeitragVerfasst am: 23.12.2006, 00:18    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hab ja nun nicht so arg viel mit behinderten Kindern zu tun, im tagtaeglichen Leben, aber ich finde "meine" 4 gesunden sind schon oft arg anstrengend.
Bloss ist das ein ganz anderes anstrengend, oder? Also z.B. ich beschliesse weils Wetter eklig ist und ich die 4 12 Stunden lang habe Schwimmen zu gehen, das macht sie muede und wir haben 3 Stunden relativ schnell rum.
Aber T. will dann doch nicht ins Becken und A. und N, schlagen sich laufend und tunken sich gegenseitig und weinen dann und spucken und prusten (und A. erbricht ein wenig Wasser) und K. kann noch nicht schwimmen also muss sie staendig beaufsichtigst werden. Dann wenn wir fertiggeschwommen sind will T, nicht aus dem Becken und A faellt hin beim rausgehen und heult wie ein Schlosshund und K. rennt im Umziehraum weg und versteckt sich in einem der Umziehschraenke und ich kriege einen Panikanfall weil ich sie nicht finden kann, udn dann warten wir ewig in der Kaelte auf den Bus, aber der kommt nicht und T und N sind sauer auf mich weil ich ins "doofe" schwimmbad wollte und jetzt ist ihnen kalt und A schlaeft an der Bushaltestelle auf der Bank ein und dann am Ende komme ich heim und schleppe den schlafenden A und die kreischende K und hinter mir sind zwei genervte Jungs, die sich gegenseitig boxen und es ist erst 12 und ich habe noch mindetsns 7 Stunden mit ihnen vor mir...

Aber wenn ich dann verschwitzt und mit nassem angefrorenem Haar auf dem Boden des Kinderzimmers sitze und hoere wie sich die beiden grossen unten schlagen und die Kleine greint weil sie nicht schlafen will waehrend ich versuche ein schlafendes Kind mit einer Windel zu versehen, denke ich, dass so ermuedend sie doch sind, sie doch all diese Sachen (schwimmen, reden, rennen, streiten und schlagen) koennen und ich mir keine Sorgen wegen ihrer Entwicklung machen muss.

Ich denke gesunde Kinder sind eben in dieser Weise (physisch) anstrengend, waehrend behinderte Kinder manchmal auch (ich denke an Nina und die Kotschmiererei) aber generell sind sie doch auch mehr psychisch anstrengend, oder? Also ausser dem Wickeln, Fuettern etc... ist es eben die Sorge um ihr Wohlbefinden, wenn sie nicht sprechen koennen, um ihre Zukunft, etc... was es eben doppelt so schwer macht. Und natuerlich haben viele behinderte Kinder sehr sehr viele Extramassnahmen die durchgefuehrt werden muessen, die natuerlich nicht mit den Pflegemassnahmen z.B. von meinem 6jaehrigem N gleichzustellen sind, denn ausser Dusche andrehen und Handtuch reichen kann er mit 6 schon seine Pflege selber machen!

Vielleicht rede ich Unsinn, aber so stelle ich es mir vor.
ieben Gruss und frohe Weihnachten, CJ

_________________
C.J., humangenetische Beraterin (MGenCoun) mit zweitem Master in foetaler Medizin und praenataler Genetik.

Be who you are and say what you feel for those who mind don't matter and those who matter don't mind! (Dr. Seuss)
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BeitragVerfasst am: 23.12.2006, 00:35    Titel: Antworten mit Zitat

"eure sorgen möchte ich haben"

das klingt immer so abwertend, oder im besten fall sarkastisch.
aber ich meine das ehrlich! Smile
wenn ich die sorgen von eltern nichtbehinderter kinder hätte,
würde fenja von uns auch die aufmerksamkeit bekommen,
die sie verdient hätte. Embarassed
leider eiern meine frau und ich an der belastungsgrenze rum und fenja muss
häufig zurückstecken. Crying or Very sad
wie gerne würde ich mich mehr um sie kümmern und ihre "kleinen sorgen" ernst
nehmen.
es ist eben nicht alles relativ, und die probleme nichtbehinderter kinder sind genauso wichtig.

lg
dirk

_________________
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