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Pate sein, auch wenn man nicht in der Kirche ist?
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Iris 67
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Anmeldedatum: 09.12.2006
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 01:10    Titel: Pate sein, auch wenn man nicht in der Kirche ist? Antworten mit Zitat

Hallo,

weiß hier jemand ob man auch Pate sein kann, wenn man nicht in der Kirche ist, irgendwann mal ausgetreten.

Nun habe ich ein Enkelkind und würde auch gerne Pate sein, die Eltern habe mich gefragt, nun weiß ich nicht ob das geht.
Ich bin aber der Meinung, auch wenn ich ausgetreten bin, so bin ich doch noch katholisch. Da ich aus anderen Gründen aus der Kirche ausgetreten bin.

Iris

.
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maren+martin
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Beiträge: 36
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 07:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris,
bei uns war es so das nur wer in der Kirche ist auch Pate für Martin sein kann . Wir sind evangelisch . Ich hoffe für Dich das die Katholiken das anders sehen . Wink

Maren

_________________
Martin 19.11.1997 MPSIII B
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ulli12
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pädagogin
Sonderkindergarten-<br>pädagogin


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Beiträge: 86
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 07:23    Titel: Antworten mit Zitat

hallo iris,

als ich aus der katholischen kirche ausgetreten bin, bekam ich ein informationsschreiben, dass ich nun nicht mehr taufpatin oder trauzeugin werden kann (und noch 2,3 kleinigkeiten mehr - man wird mich auch nicht katholisch beerdigen Very Happy ). das ist nun 6 jahre her und vor 1,5 jahren war ich trauzeugin meiner freundin... der pfarrer hat nie danach gefragt und ich habs nie erwähnt...

was aber auf jeden fall gehen müsste ist, dass du "taufzeugin" wirst. ich bin bei 2 meiner neffen taufpatin (damals war ich offiziell noch katholikin) und bei einem ist eine freundin meiner schwester taufzeugin. sie konnte nicht patin werden, weil sie zu den reformierten gewchselt hat. diese möglichkeit müsste also jedenfalls bestehen.

ansonsten habe ich für mich auch überlegt, sollte ich mal kinder haben, werden diese wenns nach mir geht nicht getauft (natürlich hat da dann noch jemand zweiter mitzureden. ich bin auch nicht dagegen, aber ich brauch die zeremonie für mich nicht). dennoch würde ich - so denke ich zur zeit - für mein kind einen menschen aus meinem nahen umfeld, der bereit ist dieses amt zu übernehmen, mit der patenschaft zu betrauen. für mich ist das nicht unbedingt abhängig von einer kirchlichen tauffeier. pate/patin zu sein ist für mich eine sache der einstellung und der verantwortung und nicht der religion.

ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen!

liebe grüße

ulli Cool

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anner
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Beiträge: 2759

BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 08:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also Taufpate kannst Du bei (kath.) Kindern nicht werden.
Denn es gehört ja zu den Aufgaben eines Paten, das Kind im Glauben zu erziehen.
(Auch wenn dazu in meinen Augen auch anderes gehört als Kirchenmitgl. zu sein!)
Aber ich glaube, man kann 2. Taufpate sein - sowas habe ich schon mal gehört.
Wobei es auch immer wieder am Pfarrer liegt, wie genau er was nimmt....

Ich war eigentlich immer mehr für Paten aus dem Freundeskreis, denn meine Meinung war, daß wenn eine Tante, Oma etc. sich nicht verantworetlich für das Kind fühlt, wenn den Eltern wirklich was passiert, werden sie es auch als Taufpate nicht tun. Und dann ist da als Lösung immer noch der Taufpate.
Aber leider sieht das die Familie meines Mannes etwas anders und manchmal muß man eben Kompromisse eingehen

Anne

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DUM SPIRO SPERO
(solange ich atme, habe ich Hoffnung) CICERO

Benedict 06/99, Osteopathia striata, Z. n. Analatresie,neurogene Blasenentleerungsstörung, tracheotomiert, re. blind., Syndakt. beider Hände, Fibulaapplasie beidseits,Makrocephalie, Gaumenspalt u. e. mehr
Tochter A. 01/96, in der Grundschulzeit Absencen
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christine E.
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Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich bin selbst katholisch, habe aber eine reformierte Patin.

vielleicht geht es ja doch Wink
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AlexandraMarkus
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 09:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
unsere Kinder sind alle evangelisch getauft und haben jeweils drei Paten. Einige Paten sind katholisch oder nicht mehr in der Kirche, es war bei uns kein Problem. Ich denke, da hängt viel vom guten Willen des Pastors oder Pfarrers ab.

LG

Alex

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Alex + Markus mit J.('96) gesund, D. (02/00) 26+6 SSW, beinbetonte spastische Tetraparese, N. (08/04) 26+2 SSW gesund
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Isolde
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 09:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris,

also hier noch etwas "amtlich" - ist im Grunde auch schon klar gesagt worden.
Ein Pate kannst Du bei Austritt NICHT wrden, egal ob in der evang. oder der katholischen Kirche.
Bei einem Kind das getauft wird, MUSS wenigstens 1 Pate die gleiche Konfession haben, d.h. bei einer katholischen Taufe muss 1 Pate auch rk sein und beim evangelisch getauften Kind, 1 Pate evangelisch.

Das Amt, das Du innehaben kannst, lt. Kirchenrecht,
ist eben die sog. Tauf-Zeugin.
Hat aber wie gesagt in dem Sinne keine rechtliche Bedeutung, außer dass es so in den Urkunden steht.

Natürlich muss man eben wissen, in dem Moment, in dem ich der Kirche den Rücken kehre - egal welcher Konfession, dass dieses auch Konsequenzen hat, d.h. eine kirchl. Trauung ist erschwerter, Taufpate kann an nicht mehr werden, und eine kirchl. Beerdigung ist dann auch passé.

Übrigens TRAUzeuge kann man immer sein, das ist unabhängig von der Konfession. Da ist die Bedeutung einfach eine andere - dass eben die Trauung ansich bezeugt wird, als gültige Eheschließung.

Lieben Gruß - Isolde

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Katja71
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris,

prinzipiell ist es so, wie bereits oben geschrieben, dass man um Pate zu werden, auch in der Kirche sein muss. Allerdings weiss ich aus eigener Erfahrung, dass es in der evangelischen Kirche nicht so wie von Isolde beck geschrieben ist, das mindestens ein Pate auch evangelisch sein muss, sondern es reicht, wenn man einer der beiden großen christlichen Kirchen (also katholisch oder evangelisch) angehört.

Wir haben übrigens im Bekanntenkreis einen "Fall", in denen das (evangelisch getaufte) Kind einen Paten hat, der nicht in der Kirche ist. Da hat der Pfarrer das wohl aus eigenem Ermessen zugelassen. Das ist aber mit Sicherheit eine Ausnahme, denn wie ja schon gesagt, ist die Grundintention der Patenschaft sicherzustellen, dass das Kind gemäß des christlichen Glaubens erzogen wird.

Liebe Grüße
Katja
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vera
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ich will nur kurz ergänzen, dass man, um Pate in der ev. Kirche zu werden, nicht unbedingt zu einer der beiden großen Konfessionen gehören muss, sondern überhaupt zu einer Kirche, die der ACK, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, angehört. Dadrin sind auch viele kleinere Freikirchen.
Das Patenamt ist ein kirchliches Amt, darum finde ich es logisch, dass man dafür in der Kirche sein muss.
LG Vera

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Vera mit Malte, 05/03 - 05/09, V.a. Mitochondriopathie, Gehirnfehlbildungen, Tetraplegie, Epilepsie, PEJ, blind
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Ulrike.de
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris,

mein Mann und ich werden am 24.12. Paten eines ev Kindes.
Wir sind beide rk. Kommt wohl immer auf den Pfarrer an, welche Bedingungen er stellt.
Wir brauchen aber eine Patenbescheinigung, sprich Bescheinigung wir sind noch in der Kirche.

Bei der Taufe unserer Zwillis vor 12 Jahren war der Pate auch schon aus der Kirche ausgetreten dort wurde vom Pfarrer keine Bescheinigung verlangt.

Ist anscheinend komplett Auslegungsache. Einfach nachfragen.

Gruss Ulrike
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