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Sedierung od. Kurznarkose?
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Ramona1982
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 16:20    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

ja, so schnell geht es (gezwungenermaßen quasi) "eigentlich" bei uns auch, wir bereiten natürlich auch alles vor (inkl. aller eventualitäten, also zweiter Katheter, Spekulum etc.).. wenn man aber gar nicht erst "einen Anfang" findet, da sie sich immer wieder wehrt,kämpft,wegdreht (trotz festhalten!) etc. bringt uns das natürlich nichts. Sie bekommt ein immer größer werdendes Problem damit, festgehalten zu werden was sich sicher nicht durch "noch mehr festhalten" kurieren lässt Sad Es ist noch nichtmal wegen dem Kanülenwechsel selbst, sondern das festhalten - denn sie will aufstehen und turnen und spielen..

Warum HNO`s oder sowieso alle gefragten Ärzte so ein Problem damit haben versteh ich grad selber nicht Confused Ich denke es geht ihnen wirklich um die Notfallsituation..und da ist wieder die Unlogik: mit warten oder wenn man nicht warten "will" (ha,ha Rolling Eyes ) und "loslegt" ist die Notfallsituation die eintreten könnte viel wahrscheinlicher.

Ich wurde sogar tatsächlich gefragt warum ich die Kanüle überhaupt wechseln will solange sie dadurch noch atmen kann Confused Confused Shocked

Ich habe mich nun "entschieden" worüber ich schon lange nachdachte: ich werde nun doch, direkt morgen früh (heute ist er in einer Besprechung) Kontakt mit Würzburg (dort ist ein Kehlkopfspezialist/Spezialist bzgl. Rekonstruktionen, der ohnehin vorschlug, aktiv zu werden damit Melissa eine Sprachentwicklung ermöglicht werden kann..wir waren bisher nicht sicher, da es wie immer natürlich auch Risiken gibt. Bisher hat er sie aber noch nicht selbst gesehen,hatte nur die Befunde + Video der Laryngoskopie) aufnehmen! Das ist mir alles zu wischi-waschi was hier schon wieder läuft. Alles, nicht nur das aktuelle Problem.

Nachtrag: jetzt lese ich erst das du genau das gleiche geschrieben hast mit dem "eher wahrscheinlich" - dann sind wir uns ja einig Laughing

_________________
Liebe Grüße

Ramona, Melissa *05.08.2004 - †28.11.2011 (Fraser Syndrom/Frühchen 29.SSW,Tracheotomiert (Larynxatresie), PEG,blind,keine Stimme,minim.schwerhörig,Syndaktilien) & Robin *30.11.07,41.SSW gesund
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Helmut
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 20:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Ramona,

habt ihr es schon mal ganz überraschend, aber in Ruhe nachts versucht... ? Sonja hatte früher einige Monate eine Magensonde durch die Nase. Ihr eine Neue zu legen, wenn sie die alte raus bekommen hatte, war tagsüber ein großes Problem. Wenn ich sie nachts damit überrascht hab, klappte es meistens "problemlos", ohne das sie am nächsten mprgen irgendwie "böse war". Zu dem thema müßte es hier http://forum.tracheostoma-kinder.de.....1038eeee39534ad40112b4f38
eigentlich Infos geben.

Smile Helmut

_________________
Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
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Ramona1982
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BeitragVerfasst am: 20.12.2006, 21:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Helmut,

schau mal hier; http://forum.tracheostoma-kinder.de/viewtopic.php?t=172 Wink

Ja, wir haben es schon während des Mittagsschlafs und Nachts versucht.. bzw. wir haben es immer im Schlaf gemacht.. quasi Stoppuhrmäßig Wink damit es ging.. wir warteten bis sie einschlief, haben dann Uhr & Herzfrequenz im Auge behalten und gewechselt, als sie definitiv im Tiefschlaf war! Bis vor einigen Monaten lief das super, sie hat den Wechsel quasi gar nicht mitbekommen, sie hat ihn einfach verschlafen! Einmal kurz "aufgehustet" und direkt wieder weitergeschlafen..

Nunja, zwischenzeitlich wars meine Nervosität durch einen"blöden" Zwischenfall im KH, aber das ist wieder im Griff, da wir danach wieder mehrere "gute",Problemlose Wechsel hatten.... seit sie nun aber fitter wird (evtl. in einem Schub steckt?) und mehr Kraft bekommt, wird es "schlimmer", bis halt zum letzten Mal, wo er nun nicht stattfand, weil es definitiv nicht problemlos geworden wäre.. Sad

Sie wird momentan auch innerhalb von Sekunden wach (wenn "sowas" ist und sie merkt das wir an Kompresse oder Kanüle wollen) , egal wie tief sie geschlafen hat.. insgesamt hat sie schlicht "Hummeln im Hintern" und will "nichts verpassen", aufgedreht ohne Ende..

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Liebe Grüße

Ramona, Melissa *05.08.2004 - †28.11.2011 (Fraser Syndrom/Frühchen 29.SSW,Tracheotomiert (Larynxatresie), PEG,blind,keine Stimme,minim.schwerhörig,Syndaktilien) & Robin *30.11.07,41.SSW gesund
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CordulaK
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 14:01    Titel: Antworten mit Zitat

Sagt mal, woran erkenne ich denn, ob mein Kind eine Sedierung oder eine Kurznarkose hatte? (Leider hab ich den Anästhesisten nicht gefragt.) Angela hat letztes Jahr für ein MRT irgendein weißes Zeug intravenös bekommen, nach ein, zwei Minuten war sie davon total weg, also wirklich ganz und gar, nicht bloß ruhig oder so. Aber Beatmung war nicht nötig, Atemdepression wäre es Nebenwirkung aber möglich gewesen laut Aufklärungsgespräch. Das MRT dauerte fast eine Stunde, danach war Angela noch eine gute halbe Stunde total weg, auch keine Pupillenbewegungen oder so, Augen halb offen, Mund auch, Atem und Puls regelmäßig. Andere Kinder mit derselben Narkose/Sedierung wurden aber schneller wach, einer war danach aggressiv. Bei Angela musste der Anästhesist den Kopf nach hinten kippen, danach wurde sie auch recht schnell wach und konnte zehn Minuten später sogar was essen (was sie eigentlich nicht gedurft hätte). Ein Junge hat später noch "nachgeschlafen", Angela nicht, sie war danach wieder bald ganz fit, bloß etwas euphorisch. Ich schreib das nur, weil vielleicht daran jemand erkennen kann, was sie eigentlich bekommen hat? Interessiert mich jetzt doch...
LG
Cordula

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JennyB
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 22:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cordula,
mit Beatmung = Kurznarkose, ohne Sedierung.

Aber an deinem Beispiel sieht man wohl auch das jedes Kind anders reagiert....

LG
Jenny

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Ramona1982
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BeitragVerfasst am: 24.12.2006, 14:15    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu zusammen,

gestern hatten wir wieder einen erfolgreichen Wechsel Very Happy Very Happy

Wir haben unseren Pflegedienst nun wieder "aktiviert" und hatten eine dritte Person dabei, die mit festgehalten hat - ich muss Revidieren, hätte nicht gedacht das es mit "noch mehr festhalten" geht, ich hatte mit "noch mehr" gegenwehr gerechnet; aber im Gegenteil Smile

Als Melissa merkte das sie halt nun überhaupt nicht mehr hoch kommt wurde sie auf einmal ganz ruhig Shocked Blieb "einfach" liegen dann (also mit festhalten natürlich trotzdem) und liess sich die Kanüle wechseln, hat sich kaum aufgeregt und im Anschluß war sie dann ganz schnell wieder gut drauf und lachte und spielte!

Mit 3 Personen geht es also Very Happy

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Ramona, Melissa *05.08.2004 - †28.11.2011 (Fraser Syndrom/Frühchen 29.SSW,Tracheotomiert (Larynxatresie), PEG,blind,keine Stimme,minim.schwerhörig,Syndaktilien) & Robin *30.11.07,41.SSW gesund
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