Verfasst am: 18.12.2006, 09:53 Titel: massive Trennungsängste bei älterer Tochter
hallo,
momentan macht uns unsere gesunde 6 jährige tochter große sorgen. sie hat probleme, in der schule anschluß zu finden. sie hat jeden morgen bauchschmerzen, will nicht zur schule gehen.
in der schule ist ihr es zu laut, zu hektisch, sie hat ständig angst, daß ihr jemand weh tut (...ist noch nie passiert..) ihre "kindergartenliebe" hat sich anderweitig orientiert, ihre beste kindergartenfreundin besucht eine andere grundschule, ihre andere kindergartenfreundin ist auch sehr bemüht, aber ein völlig anderer typ als unser kind. unsere tochter ist eher ruhig, das andere mädchen sehr mobil. sie hat verständlicher weise keine lust, sich ständig in eine ecke zu stellen und zu tuscheln
nach einem gespräch mit der lehrerin haben wir nun ein mädchen gefunden, welches schon von anfang an sehr bemüht war, die freundin meiner tochter zu werden...nur unser trinchen ist nicht darauf "angesprungen". inzwischen verstehen sich die beiden sehr gut, trotzdem ist es nicht wirklich besser geworden.
inzwischen kann ich nicht mehr zwischen wirklich krank und "vortäusch"-krank unterscheiden...
hat jemand ähnliche erfahrung und kann mir helfen???
danke!!
l.g. kathrin _________________ Sohn 02.02 starke glob. Entwicklungsverzg., hypotoner Muskelt., Wahrnehmungsst.,syndrom.Autismus,keine Spracheunsere Vorstellung
"DAS LEBEN IST WIE EIN REGENBOGEN! MAN BRAUCHT REGEN UND SONNE UM DIE FARBEN ZU SEHEN!"
Hallo Kathrin,
könnten sich Deine Tochter und das Mädchen, das sich gern mit ihr anfreunden würde, nicht mal nachmittags zum Spielen verabreden?
Wenn unsere Angela (erst übernächstes Jahr) zur Schule muss, wird sie dort auch niemanden kennen. Ihre KiGa-Freundinnen gehen alle nächstes Jahr schon zur Schule, und mit ihr gemeinsam gehen dann nur Jungs aus ihrer Gruppe. Jungs mag sie aber nicht. Da wird sie auch neu Anschluss suchen müssen...
LG
Cordula _________________ mit Tochter (8/01, Frühchen und Wachstumshormonmangel) und Tochter (1/98, gesund)
Ich hab das mit meiner 7jährigen.....seitdem wir Ende September hierher gezogen sind ist sie ein Einzelgänger geworden.
Vorher wohnten wir in einer Gegend wo nur Familien mit Kindern wohnen........hier stehen halt nur Mehrfamilienhäuser.
Sie hat ihren Vater nun im Ort wohnen, und die Oma nen Ort weiter.
Nachmittags rausgehen oder so will sie nie. Sie hat keine Freundin wo sie mal hin geht oder sich draussen trifft.
Auf Sportverein hat sie keine Lust.
Im letzten Kirchenboten der hier verteilt wursde stand das es ab 2007 eine Kindergruppe geben soll für 6 bis 12jährige. Sobald da was Genaues feststeht werd ich sie da hinbringen, damit sie endlich mal unter Leute kommt ausserhalb der Schule. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
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Verfasst am: 19.12.2006, 14:16 Titel:
Hallo,
diesen Beitrag könnte ich geschrieben haben. Meine Tochter 8 Jahre hat auch Schulangst, keine Kontakte zu anderen Kindern und hat jeden morgen Bauchweh oder Übelkeit kurz vor dem Erbrechen und ich muss sie meist weinend bei der Tür rausschieben.
Hingehen tut sie nirgends, weil sie ohne mich nichts macht. Vor kurzem war ich mit Nico bei einem Arzt weiter weg und war einen ganzen Tag nicht zu Hause, der Papa war da aber sie hat immer wieder geweint, weil ich nicht da bin. Schön langsam hab ich den Eindruck, dass auch die Leistungen in der Schule nachlassen.
Hab im Internet gelesen, dass es eine Schulangst gibt, da liegt das Problem in der Schule: Schulkollegen, Lehrer, Leistungsdruck und die Schulphobie, da liegt das Problem eher im häuslichen Umfeld, eben wie Trennungsängste. Hab jetzt einen Termin bei der Schulpsychologin ausgemacht, bin mal gespannt, ob uns die weiterhelfen kann.
Es ist natürlich schon auch schwierig für sie, dass ich in den letzten Jahren soviel Termine hatte mit dem kleinen Bruder und sie da wahrscheinlich etwas zu kurz gekommen ist, aber ich kann mich ja nicht teilen, seufz!
Mehr kann ich dazu eigentlich auch nicht sagen, bin selber ratlos .
Liebe Grüße
Elke _________________ Liebe Grüße
Elke
Sohnemann (5.03), Hypospadie, chron. Obstipation, Autismus-Spektrum-Störung
mit großem Bruder und großer Schwester
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