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Bitte um Hilfe für Diplomarbeit (Thema Sprachbehinderung)!
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Christin
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Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 20:23    Titel: Bitte um Hilfe für Diplomarbeit (Thema Sprachbehinderung)! Antworten mit Zitat

Hi @ all! Ich bin bei Internetrecherchen für meine Diplomarbeit auf das Forum gestoßen. In meiner Arbeit soll es unter anderem um Menschen mit Sprachbehinderungen (Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Redeflussstörungen) gehen. Dabei möchte ich in einem Punkt auch auf die aktuelle Situation, diese Behinderung betreffend, eingehen, d.h. aktuelle Rechtsgrundlagen, Integrationsmöglichkeiten etc.. Im Groben möchte ich insgesamt darstellen, warum die Integration von Sprachbehinderten notwendig ist (Rolle der Sprache von der Vorschule bis zum Berufsleben), wie "man" derzeigtig vorgeht und was Vor- und Nachteile von diesen Vorgehensweisen (z.B. Sprachheischule etc.) sind.
Ich habe mir hierbei gedacht, dass ihr darüber wahrscheinlich am besten Bescheid wisst, da einige ja direkt od indirekt selbst betroffen seid.
Sollte sich jem (zwangsläufig) mit dieser Behinderungsform und den dementspechenden Grundlagen genauer auskennen, wäre es schön, wenn ihr mir dazu etwas psoten könntet bzw mich per pn anschreibt (im Gespräch fallen mir sicherlich auch noch genauere Fragen ein). Vielen Dank schonmal...
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Verfasst am:     Titel: Anzeige

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Inga
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Beiträge: 4275
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BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 20:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christin!

Herzlich willkommen hier im Forum!

Unsere Michelle hat einen starke Sprachbehinderung. Diese ist aber nur eine Folge ihrer Hauptbehinderung. Sie hat das Apert-Syndrom (www.apert-syndrom.de). Ich weiß nicht, was du wissen möchtest? Michelle geht in einen integr. Kita. Dort hat sie einen guten Kontakt zu den Regelkindern und diese verstehen sie auch meist. Oft auch besser als die Erzieherinnen. In die Sprachheilschule kann sie hier in RLP nicht gehen. Dort werden nur Kinder genommen, die weniger Sprachstörungen haben. Sad Die Sprachheilschule geht hier auch nur 2 Jahre (in absoluten Ausnahmenfällen 4 Jahre). Außerdem ist die Sprachheilschule nur als "Regelschule" und die nehmen auch keine Kinder mit Entwicklungsverzögerungen.

Gruß
Inga

_________________
Danielo 11/96 geistig Behindert & FAS
Michelle Bele 05/02 Apert-Syndrom & Epi
Josephine 01/05 Albinismus
Emma Elisabeth 10/07
Nico 06/09 27. SSW, BPD
Vormund von Steven 12/98 geistig Behindert
Unsere Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic2393.html
Unsere Galerie: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=1278
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Christin
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Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 21:26    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für deine schnelle Antwort... Very Happy
Ich hätte einfach nur gern einen Überblick, welche Möglichkeiten Derzeit bestehen: ein Beispiel: man hat ein Kind mit einer Sprachbehinderung und es ist im Alter der Einschulung. Da gibt es meiner Meinung nach die Mgkt einer Sprachheilschule, wo der Itegrationsaspekt ja nicht unbedingt im Vordergrund steht (da nur unter "Gleichgesinnten"), eine integrative Schule (gibt es nicht wirkliche viele, oder?) od eine normale Grundschule, wo kein geschultes Personal vorhanden ist, um professionell auf diese Behinderung einzugehen. Andere Mgkt sind mit (noch) nicht bekannt. ich lasse mich aber gern aufklären. Aber auch wenn es noch weitere gibt: können die Eltern selbst entscheiden, wo die Kinder hingeschickt werden (wenn beispielsweise NUR eine Sprachbehinderung vorliegt) oder ist das (gesetzlich) festgelegt, dass z.B. der Besuch einer normalen Grundschule gar nicht in Frage kommt etc. solche Dinge interessieren mich...
Es gab ja hierzu auch den Vorschlag von Politikern, dass vor der Einschulung Sprachtests durchgeführt werden sollen, dass hat ja dann meiner Meinung nach die Folge, dass Kinder welche durch diesen "durchfallen" auch keine normale Schule besuchen dürfen. Ich sehe halt die derzeitig Situation ziehmlich kritisch (bes. "reine" Sprachheilschulen) wenn es um die Eingliederung in die Gesellschaft geht... und würde in diesem Zusammmenhang gern von euren Erfahrungen etwas dazu lernen, mehr über rechtliche Grundlagen erfahren und pro und kontra von Betroffenen hören, was die derzeitigen Möglichkeiten angeht
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IrisM
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BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christin,

erstmal herzlich Willkommen im Forum.

Auch mein Sohn Silas hat eine Sprachstörung bzw. Entwicklungsverzögerung. Allerdings kann keiner genau sagen warum. Er hat eine Halbseitenlähmung (spastische) re und man vermutet, dass der Ursprung dieser Lähmung die Wort findung und zusammensetztung stört. Silas bsucht zur Zeit einen Körperbehinderten Kindergarten, einmal pro Wo. den Logopäden und einmal gehen wir in eine Mutter Kind Gruppe in den Sprachheilkindergarten. Wenn Du Fragen hast, einfach mailen.

LG Iris

_________________
Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
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Inga
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BeitragVerfasst am: 13.12.2006, 22:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christin!

In RLP gibt es Schwerpunktschulen. Das sind Regelschulen mit I-Klassen. Eigentlich eine gute Sache, aber dadurch ist eine Einzelintegration in der "Heimatschule" fast unmöglich und nur mit viel Kraft und Ausdauer zu bekommen.
Vom Gesetz her hat jedes Kind das Recht wohnortnah gefördert zu werden. Was auch immer das heißt!

Gruß
Inga

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Melli
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BeitragVerfasst am: 14.12.2006, 10:05    Titel: Antworten mit Zitat

lukas bekommt mit seinen 20 monaten logopädie na ja sie spielt mit ihn und versucht ihn die sprache näher zu bringen das sie tier laute sagt oder immer wieder die gleichen wörter für die gleiche sache
ich selber ging erst in einen normalen kiga dort wurde ich nicht verstanden auf grund meiner sprachbehinderung ich dürfte dann nach einen jahr normalen kiga in einen sprachheilkiga in altdorf bei nbg gehen bekam wäredn der kiga zeit logopädie und 2 mal die woche in der frühförderung da meine sprachbehinderung auf grunde des horens kam hatte ich mit 6 jahren noch nicht alles aufegohlt so das ich die sprachheilschule im wichernhaus in altdorf 6 jahre besuchte
die ersten 4 jahre beakm ich dort auch logopädie wäredn des unterrichts ab der 5. klasse nicht mehr
dann wechselte ich zur 7. klasse nach nbg in die sprachheilschule meine sprache war nicht mehr der grund sondern die angst der lehrer ich wäre mit 25 kinder überfordert ich ging nach nbg nur ein halbes jahr und wechselte dann in die hauptschule wo der anfang sehr schwer war weil ich leider sehr gehänselt wurde weil ich von einer förderschule kam
die umstellung von 12 kinder auf 25 kinder war für mich kein problem
ich selber versuche alles um lukas diesen weg zu ersparen auf grund meiner erfahrung
wenn du weitere fragen hast meld dich ich kann auch gerne meine eltern wegen mir löchern wie es damals bei mir war

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Lg Melli mit J. ADHS mit Hochbegabung; L. verd. auf ADHS Mikrozytäre Anämie, und etliche Allergien; und A. Neurodemitis
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Christin
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BeitragVerfasst am: 14.12.2006, 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Danke, eure Einträge und pn´s haben mir schon weiter geholfen. Ich hab mal noch ne Frage, die wahrscheinlich jeder nur subjektiv beantworten kann:
Was ist eurer Meinung nach sinnvoller und warum: ein reiner Sprachheilkindergarten/ eine Sprachheilschule oder integrative Kindergärten/ Schulen mit gemischten Gruppen?
Wie gesagt, ich habe so einen Fall in meiner Familie nicht und bin froh hier im Forum auch ein paar Meinungen von Betroffenen hören zu können, da ich sonst nur nach der Literatur gehen kann...
Christin
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Annette Schmidt
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Beiträge: 9972
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BeitragVerfasst am: 14.12.2006, 19:06    Titel: Re: Bitte um Hilfe für Diplomarbeit (Sprachbehinderung)! Antworten mit Zitat

Hallo Christin!

Christin hat folgendes geschrieben:

Sollte sich jem (zwangsläufig) mit dieser Behinderungsform und den dementspechenden Grundlagen genauer auskennen,


Ich weiß nicht, ob Dir folgender Link etwas nützt, ich habe ihn mir nicht im Detail angesehen. Guck einfach mal rein!

http://bieson.ub.uni-bielefeld.de/v.....xte/2003/250/pdf/0001.pdf

Liebe Grüße

Annette

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Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Semmal
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Beiträge: 763
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BeitragVerfasst am: 14.12.2006, 20:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christin Saskia wird 4 Jahre und spricht auch noch kein wort sie ist stark entwicklungsverzögert.Sie geht in den SVE Kindergarten Privates föderzentrum förderschwerpunkt geistige entwicklung.Im Moment bekommt sie logopädie.

Gruß Kerstin

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Saskia,Melissa 07.02.2003 extreme Frühgeburt 680g schwer 30,5 cm groß,bzw klein. 2 1/2 Jahre entwicklungsverzögert
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Ulli
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BeitragVerfasst am: 14.12.2006, 20:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Christin,

meine Tochter hat eine auditive Wahrnehmungsstörung und eine damit verbundene Sprachbehinderung.
Seid wir in Deutschland wohnen geht sie in eine Schule für Sprachbehinderte. Im Moment besucht sie das Zentrum für Kommunikationsstörungen in Meisenheim. Wir arbeiten alle darauf hin, dass sie im Anschluß eine normale Grundschule als Integrationskind besuchen kann. Der Direktor der Grundschule am Ort ist damit einverstanden, dass sie nach der Therapie diese Schule besucht. Wir wollen ihr damit hauptsächlich die lange fahrt zur bzw. von der Schule ersparen (fast 2 Stunden am Tag).

Die Schulen für Sprachbehinderte sind unterschiedlich geregelt. So hat man im Saarland z.B. die Möglichkeit seinen Hauptschulabschluß dort zu machen. Allerdings ist es in Rheinland Pfalz nur möglich eine Schule für Sprachbehinderte bis zur 4. Klasse zu besuchen. Ab der 5. Klasse muss das Kind in eine "normale" Schule gehen.

Bei uns ist aber eher das Problem der LRS, die unsere Tochter hat. Denn die Lehrerin meiner Tochter sieht ihren Weg und sonst keinen. Dies obwohl sie psych. immer mehr Probleme (wieder) bekommen hat.

Wenn du noch mehr wissen möchtest, dann schreibe mir, gerne auch eine PN.

Wenn ich nur einem Kind den Leidensweg unserer Tochter ersparen kann bin ich mehr als zufrieden.

Liebe Grüße

Ulli

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Fabienne 9J schwere emotionale Störung mit sozialer Ängstlichkeit,schwere expressive und rezeptive Sprachstörung, Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten, passagere depressive Störung, Verdacht auf Skoliose,LRS,Neurodermitis; Léa (2)Neurodermitis, Céline (8)Zustand nach Harnröhrenplastik 2002, Jessica (13)Neurodermitis
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