Verfasst am: 13.12.2006, 16:57 Titel: Polypen-OP und Paukenröhrchen
hallo,
annika hat agnz stark verschleimte ohren, so dass sie nur noch knapp 70% hörfähigkeit hat udn auch erst ab 40 dezibel überhaupt was hört (wir kommen gerade vom hno).
der hno empfiehlt eine baldmöglichste polypenentfernung und das einsetzen von paukenröhrchen. wie ist da eure erfahrung in bezug auf
- nichtdurchführung der op (folgen?)
- nachwachsen der polypen
- schwierigkeiten mit den röhrchen
kennt ihr vielleicht ein paar gute seiten zu dem thema? mein göga ist nicht soooo begeistert von der op.
danke euch!! _________________ viele liebe Grüße,
Sandra
Tochter (2003) ADHS, AVWS, V.a.Asperger, Hüftdysplasie (Zn intertr. Umstellungsosteotomie)
Sohn (2008) Hüftdysplasie, Makrocephalie, Sprachentwicklungs-Verzögerung
Ich kann Dir "leider" nur mit dem Gegenteil dienen ....
Wir haben die OP vor 13 Monaten bei Louisa durchführen lassen und das Ergebnis ist total zufriedenstellend. Sie hört viiiiel besser, sie spricht entsprechend auch viel besser, die Polypen sind bis jetzt noch nicht wieder nachgewachsen (kann aber noch kommen). Und Schwierigkeiten hatten wir gar keine mit den Röhrchen. Eins ist seit kurzem raus, da kam der Paukenerguß auch sofort wieder, wird aber jetzt homöopathisch behandelt, das andere sitzt noch immer.
GLG AnjaD _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
Hallo,
bei unserem ältesten Sohn wurden die Polypen mit 3 Jahren ambulant entfernt, weil er ständig Mittelohrentzündungen hatte und nachts fürchterlich schnarchte. Ich hatte mich damals gegen Paukenröhrchen entschieden, weil er damit ja nicht ins Wasser durfte, und deshalb wurde nur das Trommelfell angeritzt, damit die Flüssigkeit ablaufen konnte. Beide Entscheidungen waren gut, er hat seitdem keine Mittelohrentzündungen mehr gehabt.
Meine größte Sorge war eigentlich die Vollnarkose, aber die war bei ihm kein Problem.
LG
Alex _________________ Alex + Markus mit J.('96) gesund, D. (02/00) 26+6 SSW, beinbetonte spastische Tetraparese, N. (08/04) 26+2 SSW gesund
hallo
auch unsere beiden haben paukenröhrchen und ich kann nix negatives sagen. ich gehe auch davon aus das die sprachentwicklung damit zusammen hängt. einzig negativ ist : es darf kein wasser in die ohren gelangen. spritzwasser ist wohl nicht sooo schlimm, es darf aber KEIN seifenwasser sein. bei unseren mädels ist also eher das problem das sie es hassen watte in die ohren zu bekommen... naja, ich wasche die haare immer gaaanz vorsichtig und danach mache ich sofort Aquapred-N tropfen in die ohren, rein prophylaktisch..
bei dem sohn einer bekannten sitzen die röhrchen wieder zu und er muß erneut operiert werden...
bei uns war die op und narkose kein problem...
Hallo,
wir haben auch nur gute Erfahrungen mit der Polypen-Entfernung - es lief alles super.
Mein Enkelsohn hatte die gleiche OP und bekam auch Röhrchen eingesetzt - ging dann mit Stöpseln zum Schwimmen - wie das heute gehandhabt wird , weiß ich nicht.
Die Tochter einer guten Freundin ist mehrfach mit Röhrchen versorgt worden - gab aber nie Probleme.....
Also - keine Angst, ich denke das sind heute wirklich Routine-Sachen.....
LG Heike
habe da zwar keine erfahrung,aber eine bekannte hat es bei ihren sohn machen lassen.
es hat viel gebracht.das sprachen wurde besser!
wurde auch im süd klinikum gemacht und sie war zufrieden!
Lg
Marika _________________ Marika 05/72,Markus 02/71,Moritz 09/95 gesund und Martin03/98 shuntversorgter Hydrocephalus,Amaurose bds.blind,Epilepsie und Spastik links.
Hallo
Also ich habe in der Hno Praxis meine Lehre gemacht und kann Dir eigentlich auch nur aus den Erfahrungswerten sagen das die Kinder alle gut damit klar kamen und deutliche besserungen zu verzeichnen waren.Für zum schwimmen gibt es beim Sportgeschäft zb Taucherohrstöpsel die du jederzeit zum Schwimmen einsetzen kannst
Liebe Grüße
Koca _________________ Steffi(40) mit Pappa Isi(41),Jaqueline(Allergien und asthma seit 2007(16);Denise(15LRS) und Kevin 18 ( Schädel-Hirn-Trauma nach Trampolinspringen okt 05 (Unentdeckte Venenanomalie lag vor)
Ich hatte lange Gespräche mit den Ärzten eben wegen der "Wasser-ins-Ohr-Geschichte", weil Louisa ein Kind ist, das Wasser abgötisch liebt. Sie kann "Stunden" in der Badewanne verbringen, ebenso ist schwimmen gehen ihre absolute Lieblingsbeschäftigung. Und ich habe nicht eingesehen, dass ihre motorischen Fortschritte zu Rückschritten werden, nur weil sie wegen der Röhrchen nicht mehr ins Wasser darf. Der Chefarzt hat mir persönlich gesagt, dass es kein Problem ist, wenn mal Wasser ins Ohr kommt (natürlich nicht kurz nach der OP und auch sonst nicht in Unmengen). Er meinte, in diesem Punkt hätten sich die Meinungen mittlerweile geändert. Wenn sie beim Schwimmen wirklich mal kurz untertaucht ist das unkritisch. Wir gehen mit ihr mittlerweile ganz normal ins Schwimmbad und sie taucht auch ab und zu mal kurz mit den Ohren unter, und es ist noch nie "was passiert". Das ist wahrscheinlich auch wieder von Kind zu Kind verschieden, je nach Voraussetzung. Sprich das doch einfach mal an. Seifenwasser ist klar, darf natürlich nicht rein.
Ich weiß z.B. auch von einer Bekannten (ist aber schon ein Weilchen her), dass sie auf lästiges Nachfragen hin einen Ohrenschutz verordnet bekommen hat. Das waren dann quasi "Ohrenstöpsel auf Maß". Damals ging es u.a. um die Teilnahme am Schulschwimmen. Ich denke, das wird auch jetzt noch möglich sein, wenn man sich die richtigen Argumente zurecht legt.
Ach so, bevor ich es vergesse: unsere HNO hat ihr Otovowen-Tropfen verordnet, da sind verschiedene pflanzliche Wirkstoffe in Kombination drin (also ist homöopatisch nicht wirklich richtig...). Wir waren gestern zur Kontrolle und siehe da, der Erguß ist weg! Sind wir doch glatt nochmal ums Antibiotikum rumgekommen - das wäre nämlich die nächste Maßnahme gewesen....
GLG und wie gesagt, viel Erfolg!
AnjaD _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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