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Nächtliches Schreien und Brüllen! Was kann ich tun?

 
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Diana Mac Donald
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Beiträge: 139
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BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 10:18    Titel: Nächtliches Schreien und Brüllen! Was kann ich tun? Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin mal wieder sehr ratlos. Mark hat ja schon seit einiger Zeit Wachphasen Nachts. Aber nun verhält er sich nicht mehr ruhig dabei, sondern weckt das ganze Haus mit seinem Gebrüll! Er lacht dabei aber er brüllt so laut, wir alle halten es nicht mehr aus. Mir kommt es so vor, daß er sich derart reinschreit , daß er irgendwie nicht mehr aufhören kann?
Es ist halt auch für Patrick sehr übel, da er mit ihm im gleichen Zimmer schlafen muß, da wir keinen Platz haben für Zwei getrennte Zimmer!
Wenn ich ihm die vom Arzt verschriebenen Tropfen " Atosil" gebe, dann schläft er durch, aber ich will ihm das ja nicht immer geben!
Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Hilfe?

Liebe Grüße,
Diana

_________________
Mark und Patrick Zwillinge (In 23 SSW 14.08.01 geboren , beide Hirnblutungen, jetzt Shunts, sind nun 7 Jahre alt ) Sei 15. Juli 08 Carolin sie ist Gesund!
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noel99
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BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Diana,

das tut mir leid. Schreiphasen Nachts haben wir nicht, aber Maurice wird auch Nachts sehr oft wach und wenn niemand zu ihm geht, geht er so stark in die Spastik, das es ihm wehtut und er dann anfängt zu weinen. Meistens reicht es ihm, wenn sich jemand zu ihm ins Bett legt, dann beruhigt er sich wieder. Wenn es ganz schlimm ist,bekommt er Diazepam, mach ich zwar auch nicht gerne, aber es nützt ja nichts, wenn niemand so recht schlaft bekommt. Also, eigentlich liegen wir sozusagen, regelmäßig bei Maurice im Bett, wollte schon mal nachfragen, ob es auch breite Pfelgebetten gibt Laughing . Es sind halt immer Phasen, die man wohl leider durchmachen muß. Der Arzt meinte, es kann bei Kindern auch oft sein, das sie Wachstumsschübe haben, die diese Unruhe auslösen können. Leider kann ich Dir keinen Rat geben, nur, falls es doch so schlimm ist, würde ich ihm ruhig was zu Beruhigung geben und hoffen, das diese Phase vorbeigeht.

Sei ganz lieb gegrüßt
Simone

_________________
Simone 41, mit Maurice(15)HerzfehlerTGA,Wachkoma nach Herzstillstand(10.2.04),PEG,Tetraspastik, seine Brüder Yves(19) und Noel (12)
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Gaby.
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BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 10:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
was sagt denn der Arzt? Darfst Du ihm die Tropfen öfter geben? Oder nur im absoluten Notfall? Denn, wenn er sie gut verträgt, aus ärztlicher Sicht nichts dagegen spricht, würde ich sie vielleicht eine Zeitlang verabreichen. Vielleiht ist die Phase ja auch bald vorbei. Dann kannst Du es wieder absetzen, wenn die Dosierung niedrig war. Gewöhnung gibt es bei Atosil nicht, und wenn er keine Nebenwirkungen hat... Ist doch für Euch alle Mist, auch für den Kleinen...

_________________
LG Gaby. (*8/64) ADS
mit Daniel (*1/99) Asperger Syndrom
und Alexander (*2/02) ADHS
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ekinci
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BeitragVerfasst am: 08.12.2006, 11:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Diana Mac Donald,
mit unserem Sohn haben wir das auch sehr oft! Atusil hat er auch bekommen nur wir haben erfahren das es abhängig macht und da er Epi. hat, haben wir sehr schnell damit aufgehört. Jetzt haben wir als lösung Melatonin verschrieben bekommen nur die Kasse bezahlt uns das nicht weil es in Deutschland nicht zugelassen ist. Wir haben jetzt das über unsere Hausapothke aus dem USA bestellt es kostet ca 40 Euro. Fragt doch mal Euren Arzt! Ich kann es gut nachempfinden, wir machen es schon seit drei Jahren mit. Ich wünsche euch viel glück Liebe Grüße

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Mama Zeynep 33,Papa Emin 37, Bruder Bilal 12 und Mert 5 Therapieresetente Epilepsie, GB unklare Stoffwechsel erkrankung ......
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IrisM
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BeitragVerfasst am: 09.12.2006, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Diana,

vermutlich bin ich keine große Hilfe, unsere nächtlichen Störungen sind sicher deutlich geringer als Eure. Wir hatten eine Weile ganz gute Erfahrungen mit Bachblüten gemacht. Ich muß sie nur (glaube ich) neu zusammen setzten lassen. Auch mit Globulis haben wir gearbeitet und es hat unterschiedlich gut geholfen.
Ich wünsche Euch viel Kraft und immer wieder Verschnaufspausen.

LG Iris

_________________
Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
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Annett D.
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 20:05    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Diana,

ich kann gut nachempfinden wie es Dir geht. Unsere Tochter hat auch nachts Wachphasen, phasenweise schrie sie sie auch täglich stundenlang. Wir waren lange ratlos und ziemlich verzweifelt. Waren beim Kinderarzt, Entwicklungsneurologen, Psychologen, Heilpraktiker...haben alles mögliche ausprobiert, pflanzliche Mittel aber auch Prothazin.
Unter einer Homöopathischen Konstitutionsbehandlung wurde es dann über Monate langsam besser. Hinzu kam, dass wir sie wieder bei uns im Zimmer schlafen ließen (ein Tipp des Kinderpsychologen), sodass sie nun Quasi in Griffweite ist und jederzeit die Möglichkeit hat, zu uns ins Bett zu kommen. Ich glaube das war der springende Punkt. Im Halbschlaf fühlt sie nachts mehrmals ob wir da sind und wenn nicht dann weint sie auch jetzt noch. Kann sie uns spüren, schläft sie gleich wieder ein, meistens jedenfalls. Sie wird jetzt bald 8 Jahre alt und man kann sich fragen wie lange das noch so sein soll. Keine Ahnung, aber wenigstens können wir alle wieder vernünftig durchschlafen.
Liebe Grüße
Annett
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toto35
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Iris, kannst du mir sagen, mit welchen Bachblüten und Globulis ihr gearbeitet Erfolge hattet? Unser Kind schläft zwar -mittlerweile - in seinem Bett abends ein, weint dann aber jede Nacht und gibt erst Ruhe, wenn ich ihn mit zu uns ins Bett nehme. Und schläft dann weiter, als wäre nichts geschehen. Klar, ich könnte, eher müßte, konsequent sein und ihn in seinem Bett lassen, aber es ist auch schön, wenn man nachts schlafen kann *seufz*. Nur allmählich frage ich mich, wielange das so gehen solle, daß er nachts zu uns ins Bett kommt - bis er heiratet???
_________________
LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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IrisM
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Beiträge: 827
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BeitragVerfasst am: 21.12.2006, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Toto35,

da kann ich gut nachfühlen - für eine einigermasen ruhige Nacht tut man so manches, was man vor den Kindern strickt abgelehnt hätte. Wir hatten bis vor kurzem das gleiche Drama bei Nacht. Nun weiß Silas, dass er auf die Kinderbettmatratze vor das Ehebett liegen muß -entweder er tut es von sich aus, oder er will mit einem von uns in sein Bett. Meist kann man ihn dann zurück legen und er schläft gleich weiter.

Die Bachblüten müßte ich nachfragen, denn die hat eine Freundin unserer Familie gemischt.... Die Globulis schreibe ich dir auf, man muß sie nur differenzieren von den Aufwachzeiten ..... in schwieigen Fällen hilft oft nur eine Konstitutionsbehandlung.

Belladonna D12-D30: Das Kind ist unruhig, schreckhat, überempfindlich gegen Geräusche. Im ersten Schlaf treten Schweißperlen auf die Stirn. Trotz Müdigkeint kann das Kind nicht einschlafen, fährt aus dem Schlaf auf, schreit, stöhnt im Schlaf, zuckt zusammen. Die Symptome zeigen sich verstärkt im ersten Schlaf vor Mitternacht.

Chamomilla D6: Das Kind hat Schwierigkeiten beim Ein- und Durchschlafen, weil es extrem reizbar ist oder unter sehr starken Schmerzen leidet. Es wehrt sich mit aller Kraft dagegen ins Bett zu gehen. Nach dem Einschlafen schreckt es häufig auf und zuckt. Es deckt sich auch ab und stöhnt. Die Beschwerden werden durch Wärme schlimmer. Tragen und Wiegen bringt vorübergehend Erleichterung.

CoffeaD30: Eines der wichtigsten Mittel bei Schlaflosigkeit. Coffea-Kinder sind aktiv, redselig und leicht erregbat; sie stecken voller Ideen und Plänen für den nächsten Tag. Manchmal tritt die Schlaflosigkeit als Folge einer guten Neuigkeit auf, denn die Kinder können nach freudigen Gemütserregungen schwer zur Ruhe kommen. Wenn sie in der ersten oder zweiten Nachthälfte schlaflos sind, singen oder spielen sie. Allgemein reagieren sie überempfindlich auf Geräusche. Das Mittel sollte bei Schlaflosigkeit an drei Tagen abends gegeben werden.

Stramonium D30: die Kinder sind ängstlich, besonders im Dunkel, sie wollen nur bei Licht einschlafen. Die wälzen sich im Schlaf und schreien plöztlich auf, ohne wach zu werden. Oft träumen sie laut und fühlen sich von Tieren bedroht. die Kinder knirschen oft mit den Zähnen und rollen den Kopf. Stramonium täglich abends geben.

Sulfur D12: Tagsüber leidet das Kind an kalten Füßen; sobald es dagegen im Bettliegt, werden die Füße unangenehm heiß. Im Schlaf steckt es die Füße unter der Bettdecke hervor und wirft die Decke ab. Es hat lebhafte Träume, verlangt nach Luft, wacht sehr früh beim leisesten Geräusch auf.

Zincum valerianicum D3: Die Kinder schlafen schwer ein udn haben auffällig unruhige Beine.

Kalium bromatum D6: Bei Schlafstörungen zwischen 17 und 22 Uhr. Die Kinder haben einen starken Speichelfluss, schrecken in der Nacht hoch, schreien, wissen nicht, wo sie sind und zittern vor Angst.

Lycopodium D15: Für intelligente Kinder mit verdrießlicher Stimmung. Sie wachen gegen 2 Uhr nachts auf, haben Hunger und schreien. Sie stoßen mit Armen und Beinen.

Nux VomicaD12: Zwischen 2 und 5 Uhr morgens treten die Schlafst. auf. Die Kinder haben Schwierigkeinten, wieder einzuschlafen und wollen spielen. Gegen 6 Uhr schlafen sie wieder ein und wachen nach Stunden schlecht gelaunt auf.

Phosphorus D12 Ähnliche Symptome wie Lyxopodium. Auffällig ist hier die geschlechtliche Überreregbarkeit. Das Kind schläft spät ein, ist aber trotzdem früh wach. Es verlang nahc Licht. Im Schlaf hat es ein sehr blasses Gesicht.

Aconitum D30: Das Kind schreit jede Nacht gegen 24 Uhr, es ist ängstlich und wirft sich im Schlaf unruhig hin und her.

Arsenicum D15. Charakteristisch ist die Angst vor dem Alleinsein. Das Kind ist erst ruhig, wenn es zu den Eltern ins Bett darf. Gelegentlich schreckt es aus dem Schlaf hoch und schreit. Die Krankheitssymptome verschlimmern sich um Mitternacht. Das Kind ist geistig und körperlich unruhig, ängstlich und es fröstelt.Wärme lindert die Beschwerden.

Opium D30 das Kind schreit im Schlaf vor Angst auf, ohne jedoch aufzuwachen. Opium hilft auch, wenn es als Folge von Schrecken stottert.

....sorry, jetzt ist es lang geworden, aber du siehst, es ist ziemlich verzwickt! Silas bekam Arsenicum album, es ist allerdings auch sein Konstitutionsmittel (habe ich durch einen Buchtest heraus gefunden).

Ich hoffe es hilft! LG Iris

_________________
Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
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toto35
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BeitragVerfasst am: 22.12.2006, 09:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Iris, oh super, du hast dir sooooviel Mühe gemacht. Das werde ich heute mal in Ruhe durchlesen und dann schauen, was auf unseren Tobias passt. Mit welchem Buchtest hast du denn garbeitet?

Liebe Grüße und vielen, vielen Dank.

Ach ja, du hast Recht, was man nicht so alles für eine Nacht schlafen macht! Ich war auch jemand, der vor dem Kind gesagt hat " MEIN Kind schläft nachts in seinem Bett und kommt nicht in unser Bett" Very Happy

_________________
LG
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