Verfasst am: 05.12.2006, 12:50 Titel: Zu viel Arztbesuche
hallo, haben derzeit nur arztbesuche und solangsam kommt shane mir schon richtig gestört von...er schreit bei jedem arztbesuch wie am spieß und sagt immer mama mama....was mir dan immer das herz zereist....nun meine frage, wie geht ihr mit euren besonderen kindern wen sie panische angst haben vor dem arzt und ihr sie nicht beruhigen könnt.....
mfg
sandra _________________ Sandra (35), Tayrone 09/95 gesund und Shane 01/03 Sprachentwicklungsverzögerung, V. a. allgemeine Entwicklungsverzögerung, Balkenagenesie, Zst. n. symptomatischer Epilepsie mit fokalen u. sek.gen.Anfällen, geistige Behinderung..
Also ich bin jede woche beim arzt und diego schreit nur bei den spritzen , dann singe ich immer und dann ist wieder gut ich glaube diego mag ärzte wenn wir im kh sind blüht er immer auf grins...
vielleicht lagen wir zu lange da.
wo er schreit ist beim vojta aber das ist ja normal .. _________________ Diego-Jay geb. am 16.12.2005 ehm. Frühgeborenes SSW 22+6 / 590 gr.
vielleicht könntet ihr euch eine pause gönnen??? ich weiss ja nicht wie unaufschiebbar die termine sind, aber vielleicht könntet ihr ihm einfach immer mal pausen gönnen. ich habe immer aufgepasst, dass es nicht zu viele termine wurden und hab untersuchungen, die mir nicht so wichtig waren auch schon mal abgesagt...
Lg
Nicole _________________ Nicole(32) & Sven(37) mit Yul (*8.10.2006) und mit *Betty* Ösophagusatresie und andere Probleme (7.9.2004 - 15.6.2005)
Hallo Sandra
Ich muss sagen das meine große **die ja sehr oft zum Doc & in die HNO & Augenarzt usw. muss** da wirklich cool ist & sich da von nichts beunruhigen lässt. Die ist da wirklich sehr offen **was aber manchmal auch nicht einfach ist**
Finja meine mittlere mochte unseren KiDoc nicht; sobald die denn schon sah.. fing sie an zu schreien .. Meine Konsequenz war: ich habe gewechselt ..
Aber ich glaube das ist kein hilfreicher Tipp *seufz* .. hat der KiDoc oder die Ärzte ihn irgendwie geärgert ?? Haben sie sich nicht an Versprechungen usw. gehalten ...
Was wir wohl mal gemacht haben .. eine längere Arztpause .. nur das nötigste .. einfach mal zur Ruhe kommen lassen ...
Wir alle hatten aber die Pause nötig ...
Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen .. wünsche deinem süssen Sohn **hab deine Vorstellung gerade gelesen* und deinem kleinen natürlich auch ein schönen Nikolaustag
da ich drei chronisch kranke Kinder habe, mußten alle schon von Geburt an dauernd zum Arzt. Auch aufwändige Untersuchungen und Ops gehörten zu unserem Alltag. Leider . Aber genau deshalb habe ich ihnen immer vermittelt, dass es ein Stück normal ist. Wenn was weht ut, darf man auch weinen, aber "Theater" hab ich von Anfang an nicht zugelassen. Es hätte unseren Alltag fast unmöglich werden lassen. Klingt hart, ist aber so.
LG Anette _________________ Nach vorne schauen !
Marvin war zum Glück immer sehr geduldig, was Ärzte angeht und hat sie immer noch angegrinst, wenn sie ihm Blut abnehmen etc. also bei ihm kein Problem.
Aber der Kleine...ohwei...er mußte auch als ganz kleiner ständig zum Arzt und eigentlich dachte ich, dadurch, daß er selber häufig hin mußte und auch häufig mit Marvin hingegangen ist, wäre es einfach nur normal und nicht weiter schlimm für ihn...dachte ich....bis zum Tag X....ohne ersichtlichen Grund geht seit dem garnichts mehr...es gibt nur noch Geschrei und Theater und das nun schon seit Jahren. Zum Glück hat er jetzt nichts mehr, mit dem man dort häufiger auf der Matte stehen müßte. Das eine Pause da was bringt, sehe ich von daher so nicht...er kann ein halbes Jahr nicht da gewesen sein und macht eine riesen Welle.
@ Anette: Ich frag mich grad, wie man das machen soll...Kein Theater zulassen?
Felix weiß, wenn ich ihm sag, wir gehen zum Arzt, daß es kein Entkommen gibt und daß wir da auch nicht ehr wieder verschwinden, bevor alles notwendige passiert ist....kommt der Arzt in seine Nähe wird es trotzdem turbulent und laut und ich sehe mich da relativ machtlos. Gut zureden, Bestechungsversuche oder schimpfen nützt alles nichts....übrigens nicht nur bei unserem Kinderarzt. Am effektivsten, daß sie überhaupt mit ihm arbeiten können ist es, wenn ich verschwinde und der Arzt ein Machtwort spricht....was dann sicher die Angst fürs nächste mal aber noch steigert.
LG Ela _________________ Ela (Bj.74) mit Marvin (09/97, CP, geistige Behinderung, fehlende Sprache, Epilepsie, Neurodermitis) und Felix (10/01 ADS?, Neurodermitis) und Gordian Andrin 10/09 und Aurelian 8/11
Aber genau deshalb habe ich ihnen immer vermittelt, dass es ein Stück normal ist. Wenn was weht ut, darf man auch weinen, aber "Theater" hab ich von Anfang an nicht zugelassen.
Da wir mit Vincent auch zu Hause unangenhme Dinge tun mußten, bin ich das ganz ähnlich angegangen. Ich habe auch immer versucht, ihn zwar zu trösten, ihn durch mein Verhakten aber nicht dazu zu animieren, sich noch mehr aufzuregen und ihn, wenn möglich, etwas abzulenken.
Ich hatte auch immer den Eindruck, wenn ich selbst einigermaßen unaufgeregt an die Sache herangegangen bin, hat sich auch Vincent wenig aufgeregt.
Vincent macht heute nur selten Theater beim Arzt, nur vor Menschen in OP-Kleidung hat er panische Angst
Unsere niedergelassene KIÄ geht auch ganz toll mit Vincent um. Da sie z.B. weiß, dass er Angst bekommt, wenn er komplett ausgezogen wird in der Praxis, wird das möglichst vermieden bzw wird er erst am Ende des Arztbesuchs zum Wiegen ausgezogen und nicht, wie üblich, vor der Untersuchung.
LG _________________ Heike (12/68) und Vincent (09/04), operierte intermediäre Analatresie
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