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Niklas und die Engel
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Renate63
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 13:57    Titel: Niklas und die Engel Antworten mit Zitat

Hallo,

ich hatte schon einmal ein Thema gepostet, das sich mit meinem Sohn Niklas und seinem Interesse für Sterben und Tod, auch seine Sorge darum befaßte.

Gestern hat er mir dann erzählt, dass er, als mein Mann und ich noch Kinder waren, er als Engelchen auf einer Wolke gesessen habe und uns ausgesucht hat. Damit wir später seine Eltern sein würden.
Und dann habe ihn Gott (oder wer auch immer- das wußte er nicht so genau) zu uns geschickt, und er ist dann als Baby bei uns auf die Welt gekommen.

Das fand ich sehr poetisch, ist eigentlich genau das, was wir uns ja auch immer denken: Besondere Kinder suchen sich Ihre Familien aus.
Er hat diesen Gedanken aber nicht durch uns entwickelt. Das hat er sich selber so überlegt . Vielleicht ist es ja auch mehr als das.

Schön, gell?

Eine schöne besinnliche Adventszeit an Euch.
Und ich denke auch jetzt besonders an Jonas und an alle anderen Sternenkinder, die auf Ihrer Wolke sitzen und Ihren Familien zuschauen.

Anette

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Erica
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 21:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Anette,
auch unsere Tochter spricht sehr viel über den Tod und vor allem über ihren eigenen, und das mit fünf Jahren.
Ich bin mir da auch nicht sicher, inwieweit das noch ok ist (hab gerade Deinen anderen Thread gelesen...).
Lena erzählt aber auch immer, dass sie, wenn sie tot ist auf einer Wolke bei Gott sitzen wird und runterschaut.
Sie hat sich jetzt allerdings überlegt, dass sie Gott fragen wird, ob er sie noch mal auf die Erde zum Leben schickt und dann möchte sie wieder in meinen Bauch und geboren werden. So wäre es ja vor fünf Jahren auch gewesen...meinte sie.

Auf der einen Seite finde ich Lenas Vorstellung und ihre Gedanken schön, aber andererseits machen sie mir auch Angst...auch Lena hat Epilepsie, ob die Krämpfe etwas damit zu tun haben? Haben die Kinder dabei Todesängste?
Wer weiß das schon so genau... Confused
Liebe Grüße
Erica

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Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
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Renate63
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Erica,

Niki hat im Moment zum Glück keine Anfälle. Ich habe nur den Eindruck - und das immer mehr - das er immer noch (obwohl er schon 8 ist) Dinge spürt, die nur Kinder spüren können.

Es bestätigt mich eigentlich immer mehr in meiner Überzeugung, dass wir zurückkommen, und dass sich viele auch hier wiederfinden können.

Gedankenvolle Adventsgrüße

Anette

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rosi
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BeitragVerfasst am: 04.12.2006, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
ich finde das ganze total aufwühlend, unser kleiner spricht sehr oft von seinem tod, und das der heilige geist überall sei, und der liebe gott immer da ist. auch ist es ihm manchesmal sehr wichtig in eine kirche zugehen,und das wo wir keinen sehr großen bezug zut kath. kirche haben, schon irgednwie gläubig, aber nicht "extrem" und unser sohn kann das nicht von uns haben,

manchmal macht es mir aber auch angst da ich oft denke er weiß mehr als "normale" menschen jemals wissen/fühlen können.

irgednwann kam mal im fernseh ein bericht das irgendwelche epi anfälle die im temporallappen-breich auftreten würden irgednwie mit gläubigkeit in verbindung bringen zu wären, wir fanden das sehr unheimlig, da wir von sowas vorher nie was gehört haben, aber immer wieder von unserem kleinen mit aussagen über himmel/gott und hl. geist überrascht wurden,

ob es wirklich von sowas kommt????

rosi
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RenateT
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BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen zusammen

das erinnert mich an einen Vorfall aus dem Leben von Jesus, nachzulesen im Markusevangelium (Bibel) Kp. 10, Verse 13 bis 16.

Da wurden Kinder zu Jesus gebracht, vermutlich von den Müttern. Die Jünger von Jesus haben sich darüber aufgeregt und fanden wohl, dass Jesus wichtigeres zu tun hat als sich um unbedeutende Kinder zu kümmern. Aber Jesus hat sie zurechtgewiesen und folgende Aussage gemacht: "Lasst die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht, denn für solche ist das Himmelreich. Wahrlich, ich sage euch: wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen."
Danach legte er den Kindern die Hände auf und segnete sie.

Für Kinder ist es selbstverständlch, dass es Gott gibt, dass es einen Himmel gibt, dass es Engel gibt, dass sie , die Kinder, ursprünglich irgendwie von Gott kommen. Dieses Wissen wird erst mit dem Älterwerden verschüttet und dann wird es sich bewust entscheiden, ob es weiterhin an Gott glaubt, oder eben nicht. Sad

Meine älteste Tochter hat mir irgendwann mal erzählt, dass sei dachte, dass alle Babys im Himmel auf einem Bänkchen sitzen und die Zeit abwarten, bis sie auf die Erde geschickt werden. Fand ich so süss!!! Very Happy

Gruss

Renate
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Renate63
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BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr Lieben !

Ob es wohl an der Adventszeit liegt ?
Ich mache mir aber auch sonst Gedanken über das "woher" und "wohin". Niklas ist sicher wie die meisten Kinder auch ( @.gif Renate) noch in der Lage, sich zu erinnern.
Wir sehen us wieder. Wann ? Wo ?
Aber ich glaube daran, dass sich Menschen, die einmal zusammengehört haben, sich wiedererkennen in einem späteren Leben.
Versteht Ihr, was ich meine ? Niemand geht verloren !
Eine große Hoffnung für uns alle!

Gedankenvoll Eure Anette

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RenateT
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BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Anette

darf ich hier doch noch etwas hinzufügen?
Ich sehe mich als Christ und deshalb halte ich mich bei so einem schwierigen Thema wie Leben und Tod an die Worte von Jesus Christus, dem ich als Christ ja nachfolge. Meine eigene Gedanken und Vorstellungen sind mir da zu unsicher. Smile
So, wie ich IHn verstehe, wenn ich im Neuen Testament lese, ist es nicht so, dass niemand verloren geht, sondern nur diejenigen, die an Jesus Christus glauben. Laut den Worten von Jesus kann nur derjenige in den Himmel kommen, der glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist und in die Welt gekommen ist, um stellvertretend für die Sünden des Einzelnen am Kreuz zu sterben. Die Bedingung, um nicht verloren zu gehen, ist der persönliche Glaube an Jesus Christus.
Nicht umsonst sagt Jesu, dass wir werden müssen wie die Kinder, die es einfach selbstverständlich finden, dass es Gott gibt.

In Psalm 139 stehen sehr schöne Verse über das Woher und vor allem das Johannesevangelium redet vom Wohin.

http://www.bibel-online.de/

Für mich ist es ein grosser Trost zu wissen, dass wenn Tikvah plötzlich sterben muss, sie dann von den Engeln abgeholt und geradewegs in die Arme von Jesu gelegt wird, denn er hat ja gesagt: Lasst die Kinder zu mir kommen. Smile Sad

Schönen Abend

Renate
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RinaRina
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BeitragVerfasst am: 07.12.2006, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ich meld mich auch einfach mal zu Wort. Razz
Ich bin auch Christ u kann dazu nur sagen, dass ich glaube, dass gerade "behinderte" Kinder mehr sehen u erleben als wir... ich glaube, dass sie wirklich auch Begegnungen mit Engeln haben... Das hört sich jetzt doof an, aber sie haben dazu eine ganz andere Beziehung. Und nicht umsonst hat Jesus die oben genannten Worte gesagt..

Liebe Grüße
Katharina

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LG Rina
mit kleiner frecher "Schwester"- smaI, Tracheostoma, dauerbeatmet, PEG..
Cousin mit Downsyndrom
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nina108
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BeitragVerfasst am: 16.01.2007, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

liebe anette,
nachdem ich gestern deinen beitrag hier gelesen habe, musste ich mich einfach registrieren.
ich stell mich gleich auch noch vor.
zu den aussagen deines sohnes, möchte ich dir ein buch empfehlen. es heisst: früher, als ich gross war.
es geht in dem bucgh darum, dass wir alle schon früher gelebt haben, uns aber heute nicht mehr daran erinnern können. nur kinder können das noch, nur trauen sich die meisten kinder gar nicht das zu erzählen, weil sie angst haben ausgelacht zu werden. nicht sofort nach dem tod, kehren wir demnach zurück, sondern verbringen dazwischen zeit bei gott und den engeln. in diesem buch wird eine ähnliche aussage von einem kind zitiert. "ich ahbe bei eurer hochzeit durch das fenster der kirche gesehen und wusste dass ihr meine eltern sein sollt." ein anderes kind wusste, dass der vater als kind ein instrument gespielt hatte, weil es ihm dabei zugesehn hatte.
mein grosser sohn ist 4 und ohne behinderungen zur welt gekommen. er berichtete vor kurzem: mama, als ich ich noch eine mama war, da hatte ich 3 kinder. 2 jungen und ein mädchen. mein erster mann hat mich immer geschalgen, und dann ist er irgendwann gegangen. dann hatte ich einen zweiten mann, der hat mich nicht mehr geschlagen. der war ein guter mann, er hat für uns gesorgt. und wir haben in einem grossen gelben haus gewohnt.
nachdem ich das buch gelesen hatte fragte ich ihn mal: wo warst du , bevor du in meinen bauch gekommen bist. da sah er mich an und flüsterte : mama, das ist ein geheimnis, das darf ich nicht sagen...
im übrigen kommt er von selber, und erzählt so etwas. wenn ich ihn direkt frage, sagt er nichts, oder sagt, das sei ein geheimnis.

lg nina
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CordulaK
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BeitragVerfasst am: 16.01.2007, 15:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
mir scheint, dass sich manche Kinder in einem gewissen Alter einfach sehr für den Tod interessieren, kann das sein?
Jedenfalls ist das für unsere Angela, die weder Anfälle noch sonst was hat, auch ein großes Thema. Fast jeden Tag muss ich mit ihr "Sterben spielen", wenn sie aus dem KiGa kommt und sonst noch keiner zu Hause ist. Heute wollte sie spielen, ich bekäme ein Baby (auch ein "Klassiker"), das aber leider nach einem Tag sterben würde. Danach kam ein Engelbaby, aber auch das flog wieder zum Himmel zurück. Das sind irgendwie so Angelas Themen... außerdem spricht sie schon laaaaange darüber, wie es war, bevor sie in meinem Bauch war (netter Bilderbuchtipp dazu ist: "Bevor ich auf die Welt kam", Autor müsste ich nachsehen, u.a. ein Aufklärungsbuch, aber eben mehr als das). Da hat sie natürlich alles schon von oben gesehen, ganz klar war sie im Himmel, bevor sie im Bauch war. Sie hat dann auch schon mal durch die Fensterscheibe ins Haus oder ins Auto reingeguckt. Wink
Und was den Tod angeht, spielt sie auch oft "Einschläfern". Es ist jetzt ein Jahr her, dass ihr Kaninchen eingeschläftert werden musste, aber gerade in letzter Zeit spielt sie oft, irgendein Tier müsste eingeschläfert werden. Da duldet sie auch keine Widerrede, wenn ihre große Schwester meint, das Tier könne doch vielleicht noch behandelt werden. Meist wird das tote Tier dann über Nacht in den Himmel geholt, im Spiel ist es dann am nächsten Morgen verschwunden. Manchmal kehrt es aber auch zurück, dass ist dann die Auferstehung. Wink
LG
Cordula

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mit Tochter (8/01, Frühchen und Wachstumshormonmangel) und Tochter (1/98, gesund)
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