Verfasst am: 30.11.2006, 20:36 Titel: Zähne ziehen bei einem Kind mit Narkose
Hallo ihr liebe n
Frage wegen einer Freundin.Bei ihrer vier Jährigen Tochter werden 6 Zähne gezogen die stark zerstört sind typisch flaschenkind meint der Zahnarzt die werden natürlich unter narkose gezogen sie hat aber nun angst dass was schief läuft hat schon jemand erfahrung damit gemacht??
Gruß Kerstin _________________ Saskia,Melissa 07.02.2003 extreme Frühgeburt 680g schwer 30,5 cm groß,bzw klein. 2 1/2 Jahre entwicklungsverzögert
sie soll sich vorstellen, das sich das Kind genauso auf das Zähne ziehen freut, wie sie sich darauf freuen würde, wenn man ihr sagt, das man ihr auf jeden fall 4 Zähne ohne Betäubung = es kommén 10 Personen um sie ggf. festzuhalten... ziehen würde.
Wenn die Panik vor so einem vorgehen nicht reicht, um die Angst vor täglich millionenfach Problemlos durchgeführten Narkosen zu überwinden, kann ihr keiner helfen.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
mein sohn ist authistisch und wir haben ihn immer festegehalen. weil bei ihm das narkoserisiko zu hoch ist (vollnarkose).
haben in 2 sitzungen je 1 milchzahn gezogen mit örtlicher betäubung.wir haben ihn mit 3 mann festgehalten, ich den kopf und einen mundkeil rein, spritze gesetzt und gezogen.
es ging wunderbar und ichkam um eine zahn-op drum rum.
wenn das kind dann auch noch "normal " sein sollte, muß die mutti wirklich abwägen.
wir wollten es so probieren, hätte etwas nicht ep´ßt, hätten wir abgebrochen.
lg
anne _________________ Lukas *27.08.1997 (Mukoploysaccharidose IIIA), geb. 27.08.1997
Lena im Herzen 28.06.2002 (ebenfalls MPS IIIA)
da unser Mirko wegen seiner ganzen OPs (LKGS) gerade im Mundbereich sehr empfindlich ist und sowieso panische Angst vor Ärzten hat, haben wir schon 2 mal eine Behandlung unter Vollnarkose vornehmen lassen.
Wäre es bei diesem kleine Burschen anders möglich...............keine Ahnung, ob ich es hätte machen lassen.
Denn man kann sich halt nie sicher sein. Jede Vollnarkose ist und bleibt ein Risiko, das sollte man nicht vergessen.
Letztendlich können dies aber wirklich nur allein die Eltern entscheiden.
LG Nicole _________________ LG Nicole mit Mirko (34.SSW,LKGS,geistig behindert, Epilepsie)
ein Restrisiko bleibt tatsächlich immer. Wenn der Arzt mit der Spritze zur Betäubung, der Zange, oder gar wenns nötig wird, mit Nadel und Faden im Mund ist, und das Kind sich heftig bewegt, weil es nicht genug festgehalten wird, ist das Verletzungsrisiko eher größer als bei einer Vollnarkose. Ganz zu schweigen von den seleischen Folgen so einer Gewaltaktion. Wenn das Kind die Mutter hinterher Wochenlang nicht mehr ansieht, weil sie nicht geholfen hat, obwohl es weh tat..... Wieviel Angst hat eine Mutter vor solchen Folgen ? Sorry wenns etwas heftig is, aber voriges Jahr ist das Kind einer Bekannten gestorben, weil die Mutter Untersuchungen, die nur in Narkose gemacht werden konnten, zu lange verweigert hat.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
Hallo Helmut,
da muss ich dir vollkommen Recht geben,genau aus dem Grund haben wir uns bisher auch immer für die Vollnarkose entschieden
Ich hatte ja bereits oben schon geschrieben, das ich nicht weiss ob ich es ohne Narkose hätte machen lassen.
Ich selbst wurde als Kind beim Zahnarzt mit Gewalt festgehalten, da sie mir einen Backenzahn ziehen wollten (Ich blieb Sieger )
Nachteil : ich habe nach wie vor panische Angst vorm Zahnarzt, daher habe selbst ich mich unter Vollnarkose behandeln lassen
Trotzdem bleibt bei jedem Eingriff die Angst vor einem evtl. Risiko und nur die Eltern alleine können diese Entscheidung treffen. Damit meine ich das es zwar gut ist sich andere Erfahrungen anzuhören, jedoch sollte man sich nicht nur darauf verlassen, das es überall woanders evtl. gut verlief ,sondern auch die evtl. Risiken bedenken. Man sollte in jeder Hinsicht die Vor - und Nachteile abwägen.
LG Nicole _________________ LG Nicole mit Mirko (34.SSW,LKGS,geistig behindert, Epilepsie)
Selbst "normale " Kinder können Angst vor dem Zahnarzt haben wie unsere 10 jährige Tochter , die mit Gewalt und Überredungskünsten behandelt wurden. Jetzt muß ein Milchzahn und ein bleibender Zahn innerhalb kürzester Zeit gezogen werden.Doch es gibt kaum Zahnärzte , die dies machen und die Uni-Klinik hat uns mit diesem Schmerzkind abgewiesen
Liebe Grüße
Heike _________________ Heike *73,Ferdi *57,
Miriam*94 Asthma,ND
Saskia*96 gesund;
Matthias *05 SEV und allgemeine Entwicklungsverzögerung;
Tobias *99 Lesestörung; Emotionale Störung und Sprachstörung
Dominik *01
ND,Asthma,Entwicklungsverzögert,ADHS , Dystrophie
Jan *09 meine Galerie
Hallo zusammen.
alle meine drei kinder haben keine angst vor dem zahnarzt. ich habe sie aber auch schon als baby immer mitgenommen. ich musste leider schon sehr oft zum zahnarzt. sie haben dann wärend meiner behandlung immer auf meinem schos gesessen und dabei zu geschaut.
Robin wird bzw. wurde aber auch schon zwei mal unter vollnakose behandelt. natürlich habe ich immer angst wenn eins meiner kinder eine vollnakose bekommt. aber da robin immer auf alles beisst was in seinen mund kommt, wäre es für alle beteiligten nicht sehr einfach gewesen.
Er hat beide vollnakosen gut verkraftet. die letzte hat auch nur zwanzig minuten gedauer.
jetzt überlegt doch mal, was ist mit den eltern oder kindern die schon 20 30 mal operiert worden sind? denen geht es doch auch gut. natürlich kann immer etwas passieren, aber das kann es auch bei einnahme mancher medis oder bei impfen usw.
lg.
sandra _________________ Sandra (68), Uwe (´64), Kevin (´95) ADHS, Robin (´99) Microzephalie, Lissenzephalie, Dustin (´01) ADHS.
Wer nicht den Mut hat zu Träumen, hat auch keine Kraft zu Kämpfen.
Wir hatten unseren PS kaum ein paar Tage bei uns mussten wir eine Zahn op machen es wurden ihm 3 zähne gezogen. Er hat das besser verkraftet als die kinder bei denen die Polypen herauskamen.
Er kaute anschliessend voller Freude auf dem Essen , so das sich die Pfleger wunderten.
Es war eine kurze Sache und wir sind abends mit einem gut gelaunten kind wieder nach Hause.
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