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Reflux-OP: Ja/Nein? Warum habt ihr euch wie entschieden?

 
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nessaja
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BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 01:27    Titel: Reflux-OP: Ja/Nein? Warum habt ihr euch wie entschieden? Antworten mit Zitat

Hallo

meine Tochter (2) kam mit einer Ösophagusatresie zur Welt. Seit Geburt hat sie einen Reflux. Seit sie 8 Monate alt ist bekommt sie Antra und eigentlich schon immer steht eine OP im Raum.

Bisher waren unsere Ärzte zurückhalten, aber die Frage stellt sich immer wieder neu. In 2 woche ist eine erneute PH-Metrie und Endoskopie fällig und möglicherweise wird auch da die Frage wieder im Raum stehen.

Ich persönlich tendiere zum jetztigen Zeitpunkt zu "keine OP". Bisher hab ich aber viel nur aus Sach- und weniger Erfahrungsberichte dazugelesen. Und würde mich über ein paar persönliche Erfahrungen freuen.

Die Entscheidungsfindung gestaltet sich auch für unsere Ärzte recht schwierig - weil mehrere Dinge zusammen kommen. Wen die Details interessieren ich hab hier http://www.hanke-bande.de/Tam/Befund-Nov06-gesch.pdf mal den letzten Brief drinnen, weil er wirklich gut und richtig alles wichtig beschreibt. (Wenn der Thread etwas älter ist, werde ich den Bericht wieder vom Netz nehmen)

Viele Grüße
nessaja
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feeli
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BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 07:08    Titel: Antworten mit Zitat

hallo,
unser sohn ist mittlerweile 3,5 jahre alt. er hat ebenfalls einen GÖR. schon seit geburt. es war immer so das er ganz schnell getrunken hat und dann wieder alles erbrach. danach hat er nochmal getrunken und es meist behalten.
mit 15 monaten wurde der Reflux erst diagnostiziert. seit dem bekommt er antramups. es hilft ihm ganz gut. wenn wir es weglassen erbricht er wieder mehrmals täglich. so erbricht er "Nur" ca. 1 mal täglich - was mir auch schon reicht. manchmal hadere ich mit mir und denke ob nicht doch eine op irgendwann sinnvoll wäre...

ich weiss es auch nicht. vielleicht gibts ja noch welche hier die mit OP erfahrung gemacht haben!
bei uns kommen halt auch noch viele andere dinge dazu. da ist so eine OP noch ne riesenextrabelastung. ach ich weiss nicht...

LG feeli
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Angie
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BeitragVerfasst am: 27.11.2006, 21:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nessaja,

wir standen auch vor dieser Entscheidung,und haben eine zweite Meinung eingeholt.(KEKS hat uns zu erfahrenden Ärzten geschickt,ein Glück)

Welche Beschwerden hat deine Tochter im Moment?
Melanies Reflux hat sich mit den jahren gebessert.Schlimm wird es,wenn sie Husten hat.Ein Glück ist sie nicht mehr sooooo Anfällig.

Alles Gute,gerne mit pn,
Annette

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LG,
Angie
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ankaby
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BeitragVerfasst am: 30.11.2006, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nessaja!

Stephan lebt auch schon seit seiner Geburt mit einer Refluxstörung. Bis die Ärzte es herausgefunden hatten dauerte es ... er erbrach ständig nach dem Essen oder trinken. Nun ist er 14 Jahre und bekommt seit 8 Jahren Antra Mups und Paspertin in geringfügiger Menge und ich muß sagen es klappt super. Ich wollte die OP nicht machen und habe erstmal den Weg der Medikamente gewählt. Für mich und für Stephan war diese Entscheidung die richtige. Alle 2 Jahre wird eine PH-Metrie gemacht. Laut Ärzte hat sich alles gebessert und ich merke es auch an seinen Zustand. Erbrechen kommt fast überhaupt nicht mehr vor.

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Liebe Grüße Bianca und dicke Knuddelgrüße von Stephan und Lea Fabienne Smile
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nessaja
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BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Bianca

Das hört sich ja gut an Smile

Hatte Stephan noch andere Beschwerden neben dem Erbrechen, die durch den Reflux (vermutlich) verursacht wurden?

Bei Tami sind die direkten Refluxbeschwerden wie "Sodbrennen" und Erbrechen mit Antra gut im Griff.

Aber sie hat viele heftige Bronchitiden, wo auch dem Reflux mindestens eine Teilschuld zugeschoben wird. Dazu ist sie seit über einem halben Jahr jetzt wechshalft heiser, auch hier wird auf den Reflux getippt.

Viele Grüße
nessaja

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Junior: 11/01 gesund
Tami 10/04: langstreckige Ösophagusatresie IIIb; GÖR - Z.n. Re-Fundoplikatio 2010; rezid. obstruktive Bronchitiden u. Pneumonien; Restriktion der Lunge d. chron. Aspriration, Z.n. Verschluss Larynxspalte Typ1 2011; SEV
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ankaby
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BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

nessaja hat folgendes geschrieben:

Aber sie hat viele heftige Bronchitiden, wo auch dem Reflux mindestens eine Teilschuld zugeschoben wird.


Diese hat Stephan auch sehr oft gehabt ... er lag fast alle 2 Monate weger einer starken Bronchities im Krankenhaus. Doch durch die regelmäßige Einnahme der Medikament haben wir auch diese super in den Grif bekommen. Nur geht er wenn es hoch kommt zweimla im Jahr ins Krankenhaus mit der Diagnose Bronchities (meist in den kalten Monaten).

Mir wurde es so erklärt, dass durch das ständige Erbrechen die Bronchien sehr gereitz waren und da Stephan nun so gut wie überhaupt nicht mehr bricht, bleibt diese Reizung auch fern und die Bronchities hat sich gelegt.

Er war wirklich über Jahre ein ständiger Dauerinhalieren, was für Stephan und mich sehr anstrengend und Nervenaufreibend gewesen ist ... ob Sommer oder Winter überall mußte dieses Gerät mit und er hing bis zu 6 mal täglich dran. Doch jetzt ist es wirklich sehr selten und nur in den kalten Monaten.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen. Wir sind mit den Medikamenten absolut super gefahren Smile

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nessaja
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BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

nochmal ich - was macht Paspertin?

Antra bekommt Tami jetzt seit fast 1.5 Jahren - hat aber an den Bronchitiden nix geändert.
Erbrechen tut Tami nur noch sehr selten, hat bis sie ca. 15 Monate alt war recht viel gespuckt. Jetzt ist es nur noch ein kurzes Würgen / Schlucken was aber nicht am Antra liegt - da sie für die Untersuchungen übernächste Woche grad Antrafrei ist und auch nicht erbricht, aber wohl schon andere Beschwerden hat Sad

Sie ist aber auch grade erst 2 geworden - ich hoff dass das Alter noch etwas bringt und im Mom geht es auch *auf Holz klopf*

vg nessaja

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ankaby
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BeitragVerfasst am: 03.12.2006, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Das Paspertin bekommt Stephan 15 Minuten vor dem Essen ... es soll den Brechreiz verhindert, was es auch macht.
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nessaja
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BeitragVerfasst am: 01.01.2007, 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

*schubs*

Gibt es vielleicht noch mehr Erfahrungsberichte?

Da bei Tami seit Anfang Dez. Bronchitis - Lungentzündung - stat. Aufenthalt kurz vor Weihnachten und schon wieder nen neuer Infekt aktuell ist, fang ich langsam an mich zu fragen ob eine OP nicht vielleicht ein paar Infekte weniger bringen könnte.


Die oben erwähnten Untersuchungen haben dann auch nicht stattgefunden und sind jetzt auf Mitte / Ende Januar verschoben.

vg nessaja

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