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Elektrorollstuhl defekt - Folgen des Unfalls im August?!?
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neue_Eva
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BeitragVerfasst am: 14.11.2006, 12:46    Titel: Elektrorollstuhl defekt - Folgen des Unfalls im August?!? Antworten mit Zitat

Hallo,

einige von Euch werden sich erinnern - am 19.08.2006 hatte ich einen Unfall mit meinem Elektrorollstuhl.

http://www.REHAkids.de/phpBB2/viewt.....hp?t=16005&highlight=

Nun deutet alles darauf hin, dass der linke Motor des Rollstuhls auch Schaden bei diesem Unfall genommen haben könnte sowie die Befestigung des Recarositzes! Also, auf mein Drängen hin geht der Rollstuhl nun endlich zur weiteren Überprüfung ins Werk zurück.

Einen Leihrollstuhl bekam ich - allerdings ist die Sitzfläche sehr viel kürzer - so dass ich sehr schlecht darin sitze. (sehr überstreckt!) Weitere Verstellmöglichkeiten hat der Rollstuhl leider nicht.

Und, dass Sanitätshaus hat zur Zeit keinen anderen Rollstuhl zur Verfügung.

Macht es Sinn bei der Herstellerfirma nach einem Leihrollstuhl zu fragen?!?

Denn die Reparatur wird voraussichtlich ja länger dauern!

Gruss Birgit

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Idealismus. Die Fähigkeit, die Menschen so zu sehen, wie sie sein könnten, wenn sie nicht so wären, wie sie sind.

Curt Goetz
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Gesa
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BeitragVerfasst am: 14.11.2006, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,


kannst du evt. versuchen, mit einem Kissen eine längere Sitzfläche zu simulieren? Als Sofortmaßnahme, dass Du wenigstens einen Rolli hast?

Von welcher Firma ist der Rolli denn?

Ansonsten würde ich sofort die Versicherung der Unfallgegnerin in Kenntnis setzen, dass der Rolli jetzt defekt ist und untersucht wird, ob das mit dem Unfall zusammenhängt. Es kann nämlich sein, dass die dann darauf bestehen, dass ein Gutachten gemacht wird.

Wenn die Versicherung zuständig ist, würde ich versuchen, mit dem Sanihaus zu reden, dass sie "unbedingt" eine Miete für den Leihrolli nehmen müssen, dass kann die Entscheidung der Versicherung gut beschleunigen. (Natürlich vorher klären, dass Du das ansonsten nicht bezahlen musst, am besten per KVA, dann haben die keine Buchungsprobleme).

Wenn die einen Gutachter schicken, sieh zu , dass es einer ist, der Ahnung von den Dingen hat, bei mir war es damals einer von der Dekra, der allen ERnstes hinschrieb, dass der Rolli arg gebraucht wäre, weil er ziemliche Abriebspuren hätte. Die kamen aber vom Unfall...

Ansonsten wünsche ich Dir gute Nerven und eine schnelle Lösung des Problems.

Ach so, wer hat den Rolli bezahlt? Krankenkasse, oder hast Du den für die Arbeit? Dem Kostenträger würde ich auf jeden Fall auch Nachricht geben.

Liebe Grüße

Gesa

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Rollstuhlfahrerin mit unklarer Diagnose, vor vielen Jahren Unfall mit Kopf- und Beinverletzungen, über die Jahre Verschlechterung, seit mittlerweile 11 Jahren Rollifahrerin; Erfahrungen in Rollisport, Rollstuhlversorgung sowie behindertengerechtem Autoumbau, Geigenlehrerin
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neue_Eva
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BeitragVerfasst am: 14.11.2006, 23:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gesa,

zunächst vielen Dank für Deine guten Tipps. Man merkt Du hast in solchen Dingen auch schon Erfahrung.

Der Rollstuhl wurde im Rahmen der "Fallpauschale" von der Krankenkasse finanziert, wobei der Recarositz allerdings eine sogenannte "Einzelfallentscheidung" war! Alles ein wenig kompliziert!

Die Krankenkasse ist informiert und das zuständige Sanitätshaus will noch mal nach einem "passenden E-Rollstuhl" schauen. Denn es kann ja länger dauern bis alles geprüft & entschieden ist.

Eventuell läuft es ja auch auf einen neuen Rollstuhl hinaus!

Liebe Grüße

Birgit

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Curt Goetz
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Gesa
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 00:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,

ja, ich habe darin Ahnung Sad, hatte vor drei Jahren auch einen Unfall, bei dem mein Sonderbau- Handrolli den Bach runterging. Damals hatte ich auch Ärger mit der gegnerischen Versicherung...
Von welcher Firma ist denn der Rolli?

Den Recarositz kannst ja wahrscheinlich weiterverwenden, oder? Und wenn es ne Fallkostenpauschale ist, dann soll sich das Sanihaus drum kümmern, da wäre ich wahrscheinlich ganz frech an Deiner Stelle, denn dafür haben sie das Geld bekommen. Auch wenn es nicht viel ist, sie haben sich drauf eingelassen.

Ich drück Dir die Daumen und wünsch Dir viel Erfolg!


Liebe Grüße

Gesa

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SISA
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 09:48    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eva!
Ich verstehe nicht, wieso Dein Sanihaus nicht zum Telefonhörer greift und den Hersteller selbst fragt? Es müsste doch über den Außendienstmitarbeiter möglich sein, zu erfahren, ob und wo ein Rollstuhl für Dich ist?
Die Hersteller haben ja immer mehrere Muster in Deutschland im Umlauf.
Da diesen Weg entweder das Sanihaus nicht geht, bzw. evtl. haben sie ja gefragt? - wäre es wirklich keine schlechte Idee, wenn du selbst anrufst.
Vielleicht könntest Du um eine E-Mail-Addy Deines Gesprächspartners bitten, damit er dann eine von Dir mit Deinem Hilferuf verfasste E-Mail an die Außendienstmitarbeiter weiterleiten kann.
Darin müsstest Du dann die relevanten Maße angeben - diese befinden sich auf der Gebrauchsanweisung als Aufkleber.

Lieben Gruß
Silke
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neue_Eva
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

der Rollstuhl ist von Invacare. Ich schrieb der Firma folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit ca. 5 Jahren benutze ich einen "Invacare Storm mit Recarositz". Dieser wurde am 19.08.2006 durch einen Unfall auf der linken Seite beschädigt. Die Aufnahme der linken Seitenlehne wurde verbogen. Dieser Schaden wurde vom Sanitätshaus behoben und von der gegnerischen Versicherung beglichen.

Nun zeigten sich - neben dem üblichen Fahrgeräusch - andere Geräusche während des Fahrbetriebs des Rollstuhls, die mich dazu veranlassten, mich wiederholt mit dem Sanitätshaus in Verbindung zu setzen.

Nach erneuter Überprüfung hat man sich nun dazu entschlossen, den Rollstuhl zur weiteren Reparatur zum Hersteller (Invacare) zurückzuschicken.

Für die Übergangszeit stellte man mir ein Elekrorollstuhl zur Verfügung, der jedoch von der Länge der Sitzfläche überhaupt nicht passt. Deshalb meine Frage: "Ist es möglich für die Zeit der Reparatur einen Rollstuhl von Invacare leihweise zur Verfügung gestellt zu bekommen?

Ich bin vollzeit berufstätig habe eine angeborene Tetraspastik, somit bin ich auf einen "einigermaßen passenden" Rollstuhl angewiesen.

Ich freue mich über eine Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen

und bekam auch eine Antwort:

Sehr geehrte ....

es ist sehr schwierig für Leihzwecke eine angemessene Anpassung vorzunehmen
- es würde den möglichen Leihrahmen des Herstellers einfach sprengen. Wir
können uns vorstellen das für Sie ein Storm 3 mit Recarositzeinheit
zusprechen würde. Dieser Rollstuhl könnte von uns bezogen werden,
allerdings ist aus leihtechnischen Gründen auch verständlich das dieses
Model nicht jederzeit zur Verfügung steht - das heisst das eine Wartezeit
in Kauf genommen werden muß.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Ihr Sanitätshaus uns lassen sich ein
Angebot zukommen.

Freundliche Grüße / Best regards,

Also muss das Sanitätshaus die Sache mit Invacare klären. Aber eins verstehe ich jetzt nicht ganz. Gibt es nun Leihrollstühle von Invacare oder nicht.

Entschuldigung, aber momentan steige ich nicht mehr durch!

Gruss

Birgit

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Curt Goetz
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SISA
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 10:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,
hmm..
soweit ich weiß nicht wirklich Leih-Rollstühle. Jedoch Rollstühle, welche zu Anprobierzwecken also Muster, dem künftigen Benutzer über das Sanihaus zur Verfügung gestellt werden.

Lieben Gruß
Silke
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neue_Eva
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo SISA,

danke, dass habe ich jetzt verstanden. Arbeitest Du eigentlich in einem Sanitätshaus?


Liebe Grüße

Birgit

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Gesa
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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 11:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Birgit,


weißt Du denn schon, ob es auf einen neuen Rolli hinausläuft? Das wäre nach 5 Jahren ja nicht dumm, zumal der für die gegnerische Versicherung unter Garantie nach 5 Jahren abgeschrieben ist, weil Du ja als berufstätige nach dieser Zeit einen Anspruch auf einen neuen von der KK hast. Ob die KK das genauso sieht, ist dabei der privaten Haftpflicht egal, sie sind damit raus.

Insofern musst Du Dich sowieso im Falle eines größeren Schadens mit der KK auseinandersetzen. Und da würde ich wahrscheinlich wirklich versuchen, einen neuen zu bekommen, wenn das eine teurere Reparatur ist.

Dann ist die Frage, ob der neue wieder von Invacare sein soll, oder ob Du einen anderen möchtest? Und die Firma würde ich dann auf einen Leihrolli ansetzen.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!

Liebe Grüße

Gesa,

die immer wieder grummeln kann über Rollifirmen und Sanihäuser, denen es sch...egal zu sein scheint, ob man mobil ist oder nicht!

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BeitragVerfasst am: 15.11.2006, 12:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Gesa,

ob es auf einen neuen Rollstuhl hinaus läuft weiss ich noch nicht ganz. Mir wäre es aber nach all dem Theater jetzt ganz recht, wenn es so wäre. Die genauere Prüfung läuft gerade.

Ich würde mich in jedem Fall wieder für einen Invacare Storm entscheiden. Der Nachfolger wäre der Invacare Strorm 3.

Der Invacare Storm war der erste Elektrorollstuhl der von Anfang an gepasst hat wie ein Maßanzug. Alle anderen (2) Merya und Orthopädia waren damals sehr schlecht angepasst. Dies führte zu einem sehr unsicheren Fahrverhalten. Und mir ist es heute noch unbegreiflich, wie ich es mit diesen Rollstühlen geschafft habe, unbeschadet über die Straßen & Wege von NRW zu kommen!

Erst mit dem richtigen Rollstuhl kam auch die Sicherheit. So ist es heute kein Problem mehr mich damit allein in Berlin City zu bewegen und passgenau im Zug einzuparken.

Mit dem Leihrollstuhl fühle ich mich sehr unsicher. Komme mir fast vor, als wäre ich noch nie mit einem Elektrorollstuhl gefahren.

Einem Fußgänger erkläre ich das immer so:

Das ist als wenn du Schuhgröße 42 anziehst, obwohl du eigentlich nur 38 benötigst Wink.

Ich berichte, sobald es neue Infos gibt.

Liebe Grüße

Birgit

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Curt Goetz
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