Danke, Isolde! Ja, dann muss es wohl vielleicht sein. Ist schon nervig. Vor allem bin ich mir gar nicht sicher, ob diese 0-8-15-Schuleignungs-Tester überhaupt Besonderheiten erkennen? Bestimmen die auch die Schulart, die als passend angesehen wird oder hat man da selber ein Mitspracherecht wie Ihr mit dem Internat oder war das hart erkämpft?
Und noch eine Wissenslücke: Da unser Sohn in der Frühförderung von einer Heilpädagogin des Frühförderzentrums des Augustinums betreut wird, waren wir bislang noch nicht beim SPZ München. Das ist das Münchner Kinderzentrum, oder? Lieber Gruß Marianne _________________ Janosch (06/00), leichte geistige Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung (AS), Aufmerksamkeitsstörung, Adoptivkind
There´s a crack in everything but that´s how the light gets in (Leonard Cohen)
Ja Marianne, dass ist das Kinderzentrum in Großhadern in der Heiglhofstraße.
Das ist schon sehr sehr gut, und ich habe all die 7 Jahre immer geschaut, dass ich dort meinen Termin bekam - hatte im Saarland eines ausprobiert um der KK entgegen zu kommen, aber München ist schon gut - ist ja auch die Ausgangsbasis für alle SPZ's in Deutschland. Prof. Hellbrügge war da Vorreiter, und die anderen haben nachgezogen.
Also bei mir war es mit der Schule so, dass ich selber auf die Suche gegangen bin.
Nachdem ich den Schein in der Tasche hatte, habe ich erst einen SVE-Platz gesucht. Den hat Jonathan bei der Caritas in Nymphenburg. Das Augustinum wollte ich nehmen, aber das ist zu weit weg, über 20 km, die nehmen vorzugsweise eben die Leute aus dem Norden Münchens.
Und als Jonathan im KiGa war, habe ich alle in Frage kommenden Schulen aufgesucht; Montessori i.d. Heiglhofstr., Waldorf, Blindenschule. So und wenn alle diese ablehnen, dann muss er in die Mathilde-Eller-Schule in der Klenzestraße, Nähe Gärtnerplatz. Dann habe ich kein Mitspracherecht mehr, weil Schulpflicht besteht und das die "Regelschule" für Geistig Behinderte ist zu meinem Wohnsprengel.
So könnt Ihr das genauso machen - erst andere Schule suchen, Fahrtkosten etc. abwägen, und wenn alles aussichtslos ist, dann wird er so wie Jonathan eingeschult in die nächstliegende Schule.
Also in dem Bereich haben wir uns nichts hart erkämpfen müssen - ich muss nur jetzt die Entscheidungen abwarten, kann aber gegen Ablehnungen nicht angehen, muss ich akzeptieren, ob ich will oder nicht.
Aber ich vertraue drauf, dass wir das Richtige gefunden haben, und er nicht in die Mathilde-Eller-Schule muss, wobei die sicher auch okay ist.
Einen lieben Gruß
Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Liebe Isolde,ich habe doch noch einige Fragen: Welche Berufsgruppen untersuchen denn bei dieser Schuleignungs- oder Schulreife-Untersuchung die Kinder und was für einen "Schein" hast du danach erhalten? Steht darauf, ob das Kind schulreif ist oder nicht und wenn ja, wonach geht das? Oder steht darauf eine feste Schulartempfehlung? Was kann ich mir da vorstellen? Unsere besonderen Kinder können doch in so unterschiedlicher Weise Verzögerungen und Behinderungen haben, dass da sehr differenziert das Richtige gefunden werden muss. Wenn man alleine überlegt, wie differenziert wir selber brauchten, um unser Kind in seiner ganzen Besonderheit kennenzulernen! Wie machen das die "Tester", die es im Wesentlichen mit normalentwickelten Kindern zu tun haben? Ist meine Befürchtung, dass auf solch einem Schein eine bindende "Schnellschlussempfehlung", die meinem Kind nichts nutzt, draufstehen könnte, unbegründdet? Lieber Gruß Marianne
mit dem Schein meinte ich ein Schreiben von der Behörde (im Saarland ist es das Schulamt Homburg), dass das Kind schulfähig ist oder zurückgestellt wird aus dem und dem bestimmten Grund.
Eine Schulempfehlung für behinderte Kinder steht darauf nicht, denn die haben die Kenntnisse gar nicht, um ein solches Kind in dem Moment zu testen. Sie sehen das behinderte Kind und stellen fest - dass es ruhig noch ein Jahr aus der Schule bleiben kann.
Es geht in dem Moment nur um die Frage - kann das Kind in die Regelschule gehen, ja oder nein. Und so lautet die Antwort: Kind wird in Regelschule eingeschult, oder zurückgestellt.
Bei den Tests ist eine Psychologin und eine Ärtzin.
Wie genau das abläuft, soll Dir besser eine Mutter schildern, die ein gesundes Kind hier hat und das mitgemacht hat, denn bei uns hat keiner mehr den Jonathan groß untersucht.
Im Saarland war es wie gesagt so, dass das Schulamt in Homburg in das Gesundheitsamt St. Ingbert die Psychologin und die Ärztin schickte, die haben innerhalb einer Woche alle vorgesehenen Grundschulkinder untersucht (20 - 30 Minuten für jedes Kind etwa) und dann hat die Ärztin die Empfehlung zurück ans Schulamt gesendet und die haben dann entschieden.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Danke, Isolde, habe heute schon mal unsere Heilpädagogin vom Frühförderzentrum wegen des Themas gebeten, die Regeln für Janosch herauszubekommen. Und werde mich weiter umhören, ist ja noch Zeit. Lieber Gruß Marianne _________________ Janosch (06/00), leichte geistige Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung (AS), Aufmerksamkeitsstörung, Adoptivkind
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Verfasst am: 14.09.2007, 08:22 Titel: Kann eine Hilfe sein
Ich weiß icht, warum du vor dem 'Schuleignungstest', bzw. Einschulungsuntersuchung solche Angst hast. Hier wird der Entwicklungsstand festgestellt, Empfehlungen gegben und zur Zurückstellung brauchst du diese Untersuchung sowieso. Die Schulärztin hilft im Zweifelfall auch eine Integrationsklasse zu finden, oder bei der Einschulung in die Regelschule. Die Kinder müssen Balancieren auf einem Bein stehen, Hüpfen, ein Bild malen und ein paar Fragen beantworten. Sie werden gewogen gemessen. Und die Eltern werden ein wenig befragt. Für die Kinder ist es eher lustig.
Hallo Alixi, schau mal auf das Datum meines Themas, das ist schon zweieinhalb Jahre her und ich weiss fast gar nicht mehr genau all unsere Beweggründe damals . Jedenfalls dachten wir ja damals noch, dass unser Sohn durch den zu frühen Vergleich mit Gleichaltrigen benachteiligt würde oder so ähnlich.
Ein paar Monate später erfuhren wir ja, dass Janosch geistig behindert ist und dann blühte er ja Ende 2005 mit dem Wechsel von einem I-Kiga in eine heilpädagogische Vorschule so auf, dass 2006 das Thema Rückstellung ganz vom Tisch war und er eingeschult wurde, allerdings in eine Förderschule für geistige Behinderung, die er nun im 2. Schuljahr besucht. Alles läuft gut.
Aber 2005 war das Jahr der vielen Schocks, bin ich froh, dass das vorbei ist....
Hallo Marianne,
mein Sohn wurde dieses Jahr auch zurückgestellt und das klappte mit Vorsprechtermin bei der Direktorin, wo ich unsere Gründe hierfür offenlegen musste und mit einem Attest unseres Kinderarztes.
Valentin musste die Schuluntersuchung nicht machen, da die Rückstellung klar war und ist dann erst dieses Jahr "dran".
Viele Grüße _________________ Silvia, Mama von Valentin *25.09.2001 kompletter AVSD, Malposition der großen Arterien, komplette Lungenvenenfehlmündung, Pulmonalatresie; Shunt und Anastomose der Sammelvenen am 2.10.2001; PCPC, Erweiterung der LPA mit Patch, AV-Klappenplastik am 26.08.2002, TCPC und AV-Klappenplastik am 9.10.2003 und Jonas *3.12.1998, gesund
Hallo Marianne,
hmmm, ja klar, das Thema ist für Euch schon erledigt nach zwei Jahren Ja, das ist das Holzkirchen an der A8...
Viele Grüße! _________________ Silvia, Mama von Valentin *25.09.2001 kompletter AVSD, Malposition der großen Arterien, komplette Lungenvenenfehlmündung, Pulmonalatresie; Shunt und Anastomose der Sammelvenen am 2.10.2001; PCPC, Erweiterung der LPA mit Patch, AV-Klappenplastik am 26.08.2002, TCPC und AV-Klappenplastik am 9.10.2003 und Jonas *3.12.1998, gesund
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