ich habe mich erst kürzlich in der Vorstellungsrunde vorgestellt.
Obwohl in unserer Lebensplanung eigentlich nur 2 Kinder Platz gehabt hätten, kam mit Hannes Krankheit bzw. Behinderung eben doch alles anders. Nun haben wir uns für ein drittes Kind entschieden, und ich bin jetzt in der 7. SSW. Wir möchten einfach nochmal das normale, gesunde erleben und hoffen natürlich, dass alles gut geht. Ich bin ehrlich, auch wenn hier viele anderer Meinung sind, noch ein behindertes Kind, könnte ich nicht verkraften. Ich weiß aber auch, dass trotz Pränataldiagnostik eine mögliche Behinderung nicht ausgeschlossen werden kann. Ich hoffe einfach nur ganz fest, dass der "Blitz nicht zweimal ins gleiche Haus einschlägt".
Ich würde mich über Erfahrungsaustauch freuen mit Familien, die sich für ein weiteres Kind entschieden haben oder auch gerade schwanger sind bzw. darüber nachdenken, obwohl sie schon ein behindertes Kind haben. Diese Entscheidung ist ja doch sehr weitreichend und die Schwangerschaft wird sicher nicht so unbeschwert ablaufen, wie im Normalfall. Auch zum Thema Pränataldiagnostik gibt es sicher viel zu sagen.
Herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft.Ich kann mir gut vorstellen,dass diese Schwangerschaft nicht so entspannt abläuft.Aber wie du schon sagst eine Garantie auf ein gesundes Kind gibt es nicht.Ich habe auch drei Kinder,behindert ist meine jüngste Tochter,so kam ich nie in diese Situation.Ich kenne aber viele Frauen die dann gesunde Kinder bekamen.Ich finde es nur Anstrengend, den drei Kindern gerecht zu werden,wenn eins soviel Aufmerksamkeit braucht. Ich bin mir aber sicher das du in die Situation reinwachsen wirst ,auch wenn das Baby nicht 100% gesund sein wird.
Ein Problem werden vielleicht die Anderen sein,nach dem Motto musste das noch sein.Ich hoffe dein Mann steht fest hinter dir.
Ganz viel Glück!
Jeanette _________________ Jeanette(68) wegen geteilter Gebärmutter (Uterus Bicornis) drei Frühchen (32.ssw), Kevin(89)Tonus u. Koordinationstörung, Rechenschwäche(heute o.B). Joelle(92)Tonus und Koordinationsstörung, sprachbehindert(heute o.B). Jacqueline(92)sprachbehindert(heute o.B)Strabismus(OP06)Spastische Diplegie(läuft mit 2,5), lernbehindert
Hallo Bianca,erstmal herzlichen Glückwunsch zu deiner Schwangerschaft und Daumendrück, daß alles gut wird.
Unser Sohn Yannic wird in 8 Tagen 6 Jahre alt und unser Hochgeschwindigkeitskrabbler Taima in 17 Tagen 1 Jahr. WIr haben uns ganz bewußt für ein zweites Kind entschieden, obwohl Yannic schwer behindert ist. Allerdings haben wir uns auch ganz bewußt gegen jede Art der Pränataldiagnostik entschieden. Auch unter dem Aspekt, daß ich 3 Monate vorher eine FG hatte und mir dieses Kind mehr als alles andere auf dieser Welt gewünscht. Die Schwangerschaft war alles andere als entspannt und einfach, aber als ich meine Tochter im Arm hatte, habe ich gesürt, das alles anders sein würde als bei Yannic.
Jetzt sind wir ebenfalls am überlegen, ob wir in einigen Jahren noch ein 3. Kind haben wollen. Wir sind ehrlich gesagt zwiegespalten. Auf der einen Seite ist unsere Familienplanung abgeschlossen, aber eigentlich auch wieder nicht. Wir würden gerne noch ein drittes Kind haben, wenn wir uns in der neuen Heimat eingelebt haben.
Aber auf der anderen Seite schreckt mich die Erfahrung mit Yannic ab, ich weiß ebenfalls nicht, ob ich das nochmal verkraften könnte. In meiner jetzigen Situation sage ich "JA", aber ich weiß nicht, wie es in 4-5 Jahren ist.
LG JANA _________________ http://moelnboleben.blog.de/
Behinderte Kinder sind wie Engel, die uns die Augen öffnen für den Sinn des Lebens
auch von mir alles Gute für die Schwangerschaft
Ich bin selbst nun auch in der 7.SSW. Ich habe mich ebenso gegen jegliche Art der PND entschieden, die ein (weiteres) Risiko birgt. Zur FWU beispielsweise gibt es neue (höhere) Risikozahlen, belegt durch eine Studie (Br J Obstet Gynaecol 2001;108: 1053-1056 - die genauen Ergebnisse findest du auf der PND Seite, siehe Sig) Da ich aufgrund meiner Chromosomentranlokation ein erhöhtes Risiko auf eine Fehlgeburt habe (2 hatte ich bereits) wollen wir dies nicht eingehen. Desweiteren gäbe es für uns auch keine Konsequenz in dem Sinne.
In der Schwangerschaft mit Melissa waren die Untersuchungen ein unnötiges Risiko, da dieses Syndrom damit eh nicht festgestellt werden kann, diesmal verlassen wir uns auf einen ausführlichen Ultraschall in Bonn, denn schon in der Schwangerschaft mit Melissa wurde das, was dann auffällig war im Endeffekt immer und nur durch Ultraschall erkannt. "Die Bonner" gelten da als eine der besten _________________ Liebe Grüße
herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft. Ich bin selbst in der 32. Woche schwanger und kann dich sehr gut verstehen. Die Schwangerschaft war wirklich nicht so entspannt, wie bei Anna. Wir haben uns aber auch bewusst gegen eine Fruchtwasseruntersuchung entschieden und nur die Feindiagnostik machen lassen. Bis jetzt war auch alles in Ordnung, aber man achtet leider mehr auf jede Kleinigkeit. Ich bin sehr froh, wenn ich das Baby endlich im Arm halte und dann hoffentlich alles in Ordnung ist. Falls du noch Fragen hast oder einfach nur reden willst, dann melde dich einfach. Bis dahin alles Gute.
Viele Grüße
Ines _________________ Anna 09/04 Down-Syndrom, ehemals BNS-Krämpfe und frühk. Autismus
Lilly 01/07
auch von mir herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und alles, alles Gute für den weiteren Verlauf.
Ich bin in der 23. Schwangerschaftswoche und habe in der 15. SSW eine FW-Untersuchung und in der 22. SSW ein Feinscreening machen lassen.
Unsere 1. Tochter ist mehrfach schwerstbehindert, hat eine LKGS und leidet unter einer medikamentös nicht einstellbaren, schweren Epilepsie.
Einen Grund hierfür konnte man bis dato nicht feststellen, eine humangenetische Untersuchung blieb ohne Befund.
Sicherlich können wir nun, da alle Untersuchungen mit einem guten Ergebnis abgeschlossen wurden, sagen, daß wir froh sind, nicht vor der Entscheidung gestanden zu haben, daß Kind evtl. abzutreiben. Wir sind der Meinung, man kann Einstellungen zur Pränataldiagnostik keinesfalls pauschalisieren. Jedes Schicksal ist anders und jeder Mensch geht anders mit der Behinderung seines Kindes um und ist anders belastbar. Daher mag ich es eigentlich gar nicht, wenn pauschal gesagt wird, Pränataldiagnostik ist ok / nicht ok. Trotzdem respektiere ich jede Meinung und lasse jedem seine Entscheidung, ohne zu urteilen.
Nun, seit einigen Wochen, spüre ich meine 2. Tochter ganz deutlich im Bauch und auch mein Mann kann sie nun sehr gut wahrnehmen. Wir freuen uns sehr, die kleine (voraussichtlich) im März . hoffentlich kerngesund, im Arm zu halten. Natürlich trifft man die Entscheidung für ein 2. Kind, wenn das 1. beeinträchtigt ist, nicht mal eben so. Das muß gut überlegt sein. Bei uns kam die Entscheidung daher, daß uns einfach viel zu viel fehlt in der Entwicklung unserer 1. Zaubermaus. Sie gibt uns sehr viel und wir lieben sie über alles. Aber gewisse Dinge fehlen einfach. Und auch wir möchten in den Genuß einer normalen Kindsentwickung kommen und die schönen und auch schlechten Seiten/Zeiten erleben.
Ich wünsche Dir, daß Du Deine Schwangerschaft auch genießen kannst und nicht mit zuvielen schlechten Gedanken diese Schwangerschaft erlebst.
Alles Gute!!! _________________ Viele liebe Grüße vom Niederrhein,
Birgit, Sascha & Jolina
nur neugierdehalber, hoffe die Frage ist ok: aber du weißt, das das die Erkrankungen, die euer Kind hat, damit überhaupt nicht ausgeschlossen/bestätigt werden konnten, da eure humangen. Untersuchung ohne Befund war und somit danach überhaupt nicht geguckt werden konnte? _________________ Liebe Grüße
auch ich gratuliere recht herzlich. Wir haben uns auch erst nach nach gut 2 Jahren für ein weiteres Kind entschieden. (Obwohl ich eigentlich die Kinder ganz dicht wollte) Heute bin ich sehr froh, dass wir Kai noch bekommen haben (er ist jetzt 16 Wochen alt)! Silas ist daran gewachsen und hatte jetzt seit der Geburt bis leider letzten Mittwoch keinen Krampfanfall mehr.... Ich wünsche Dir eine super schöne Schwangerschaft, viel Vertrauen, dass alles gut geht und Kraft für die Zeit danach.
LG Iris
P.S Mein Frauenarzt hat mich in der Schwangerschaft mal gefragt, was ich sagen würde, wenn er jetzt sagen würde, dass das Kind einen offenen Rücken hätte oder schwer behindert wäre. Ich habe gesagt, dass es dann trotzdem zur WElt kommen würde und er lachte mich an und sagte, dass er nichts anders erwartet hätte.... _________________ Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
Hallo Bianca,
Herzlichen Glückwunsch.
Wir haben es auch gewagt. Und außer der Feindiagnostik nichts machen lassen.
Die Behinderung unseres Sohnes ist wohl durch die Frühgeburt und die damit
verbundenen Hirnblutungen entstanden.
Die Schwangerschaft war überhaupt nicht nett, bis zur 28. Woche.
In dieser Woche wurde unser Sohn geboren und ich schob leichte Panik dass auch dieses Kind zu früh
kommen würde. Jetzt bin ich in der 34. Woche und es ist toll so schwanger zu sein.
Bei uns kam aber eben auch noch die Erkrankung meines Mannes dazu, das
verkomplizierte ab der 24 Woche nochmal alles. (Inoperabler bösartiger Hirntumor,
genau das was man gar nicht gebrauchen kann, ob schwanger oder nicht!)
Aber nun denke ich mit jedem Tag mehr wird alles besser.
Hoffe natürlich das der Stichtag am 1.1.07 zu halten ist,
Elterngeld würde es doch etwas erleichtern.
Ich hoffe nur das der Alltag mit 2 Kindern klappen wird,
aber Millionen andere schaffen es ja auch.
Ich denke, in einem solchen Fall muss man einfach abklären ob die Behinderung von Hannes eine vererbbare Krankheit ist. Wenn dies der Fall wäre, dann müsste man sich es schon genauer Überlegen. Bei einer solchen Erkrankung ist die Gefahr schon vorhanden, dass das Kind die gleiche Behinderung nochmals hat. Ansonsten denke ich sollten keine grösseren Bedenken darstellen, weil Hannes schon eine Behinderung hat. Oder sehe ich dies falsch
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