Verfasst am: 01.11.2006, 22:52 Titel: Kinder mit Schulassistenz - organisiert jemand Treffen?
Hallo,
in unserer 80 000 Einwohner Stadt gibt es derzeit 7-9 Kinder mit Schulassistenz (Schulbegleitung, Integrationshelferin, wie ihr wollt). Mit einer anderen Mutter plane ich diesen Kindern die Möglichkeit zu geben sich auf einer regelmäßigen Basis zu treffen. Auch anderen chronisch kranken oder/und behinderten Kindern in Regelschulen wollen wir die Möglichkeit geben an diesen Treffen teil zu nehmen.
Hat jemand mit einer derarten "Vernetzung" schon Erfahrung gemacht? Wir gehen von der Tatsache aus, dass viele dieser Kinder ähnliche negative Erfahrungen machen (Ablehnung, Ärger mit/wegen Schulassistenz, dumme Kommentare von Mitschülern, Ausschluss, Angestarrt werden, etc) und das Gespräche ihnen helfen könnten besser damit umzugehen, auch wenn ihre Grunderkrankungen ganz anderer Natur sind.
Was haltet ihr von der Idee und hat jemand schon Erfahrungen mit einem ähnlichen Unternehmen?
Ich finde die Idee toll, aber schwer realsierbar. Ich denke den Kindern würde es gut tuen, wie wie soll man das organisatorisch hinbekommen?. Wir wohnen in der Nähe von Freiburg und ich habe keine Ahnung wieviele Kinder ihr einen Integrationshelfer haben. Meine Tochter sowei ein Junge aus ihrer Klasse beide Sehbehindert teilen sich einen I-Helfer. LG Ina _________________ Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
ich habe nur 2 Mütter angesprochen, die mir binnen 3 Tagen 10 Interessenten angeschleppt haben. Ich kann hier im Ort die Räumlichkeiten der Lebenshilfe benutzen (kostenlos) und wo wäre das Problem? Die haben ein komplettes EFH, absolut Behinderten gerecht eingerichtet, da werden unabhänige Wohnformen gübt, ab MIttags ist dort niemand mehr un dwir können die Räumlichkeiten nutzen.
Die Lebenshilfe u. ä. Einrichtungen betreuen einige der Kinder bereits. Jeder mit einem behinderten/chronischkrankem Kind kennen jemand anderes in der gleichen Situation. Warum sollte das eine so große organisatorische Frage sein? Wir bereiten auf dem PC flyer vor, drucken die aus, rufen alle Schulen im Umkreis an, bitten darum die flyer an die entsprechenden Kinder/Eltern weiter zu geben, da stört dann kein Datenschutz. Flyer könnte man bei der Physiotherapie, der Logopädie, in Krankenhäusern, Arztpraxen, etc auslegen/aufhängen.
Das Café selbst könnte man in 7/14/30 tägigen Abständen anbieten, Café und Tee/Wasser kosten nicht viel, kann auch mitgebracht werden. Wo ist das Problem ?
Ich habe das Gleiche gerade für behinderte Jugendliche/junge Erwachsene eingerichtet, d. h. wir beginnen gerade damit. Ich habe sehr schnell vier ehrenamtliche Erwachsene zusammen bekommen, die alle bereit sind alle 2 Wochen 3-4 Stunden das Cafe zu betreuen.
Ich sehe das sehr positiv. Für alle geistig behinderten Kinder7Jugendlichen gibt es hier Angebote, nur für die körperbehinderten Kinder gibt es nichts. Die haben aber massenhaft Probleme in der Schule. Einige habe ich oben angeführt.
Für Kritik und Anregungen habe ich zwei offene Ohren!!
ich finde dein Engemant super. Wir haben mal versucht einen Stammtisch ins Leben zu rufen, leider ohne nachhaltigen Erfolg. Das Problem ist es gibt Treffen für Sehbehinderte, für Körperbehinderte, für schwerhörge/stumme etc. aber sobald die Kinder in Regelschulen sind, geht der Kontakt verloren. so ging es uns zumindest. Wir gehören nicht mehr zur Gemeinschaft der sehbehinderten Schule, denn für schulfremde gibts keine Veranstaltungen. Das andere betroffne Kind in der Klasse, da zeigt die Mutter kein Interesse an tieferen Kontakt. Außer das wir uns eine I-Kraft von der Sehbehinderten Schule teilen haben wir keine Berührungspunke. Leider. Andere Betroffene habe ich leider noch nicht kennengelernt. Aber zum Glück gibts hier im Forum einen tollen Austausch und viele Tips. Ina _________________ Dana geb.1994, HFA- Autistin, Sehbehindert 20% Sehkraft mit imlant. Kunstlisen bds),kombinierte beidseitige Schwerhörigkeit (auf einem Ohr taub)
Mara geb.1997, Aortaerweiterung d. Herzklappenfehlbildung, ADHS
Hallo Biene,
habe heute mal etwas Zeit zum schnüstern. Habe meinen Sohn in der KB und strebe den Schritt, entweder Integrativ o. ihn in ein Internat bzw. Sehbehinderten Schule zu geben. Wir sind in der glücklichen Lage für Max eine I-Helfer in der KB zu haben. Allerdings denken wir das er vielleicht soviel Kraft hat den Geschützten Raum zu verlassen. Hier im Ostfriesischen sind die Schulen allerdings zufrieden wenn der Kelch an ihnen vorbei geht. Deshalb würde ich mich schon dafür interessieren wie das in andern Regelschulen läuft.
Sag Bescheid wenn du einen Termin hast, wir versuchen vorbei zukommen. Allerdings leben hier in diesem Raum sehr Seßhafte Eltern, die nur schwer zu motivieren sind.
Oh, hoffentlich hab ich jetzt keinen vor´s Bein getreten.
LG Gabi _________________ Habe 6Kinder, die ersten vier sind Selbstständig, Maximilian6/94 30.SSW.Sauerstoffmangel III.Grades Tetraspastiker, Sprach-Hör-und schwer Sehbehindert,
und Jule 6/96,ich bin 48J
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen