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welcher Sport für Kinder mit Handycap?
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TaJul
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BeitragVerfasst am: 25.10.2006, 23:30    Titel: welcher Sport für Kinder mit Handycap? Antworten mit Zitat

schon lange sind wir auf der suche nach dem geeigneten sport für julian.
vom Fußball rät uns jeder Arzt ab wegen seiner Probleme.
Kampfsport dafür ist er viel zu sensibel.....
im schwimmverein würde ich ihn gerne anmelden, aber das mag er nicht....warum auch immer ich kann ihn dafür leider nicht begeistern obwohl er so gerne schwimmt......
tisch -tennis haben wir heutemal ausprobiert - das geht wegen seiner koordinatsionstörung und der starken Motorikprobleme leider auch total schlecht......
habt ihr Ideen,
was es für Sportarten noch gibt die für ein kind mit behinderung geeignet sind?
ich möchte halt das er sein soziales Verhalten zu anderen kindern aufrecht erhalten kann und einem Verein angehört, das er Spaß hat und sein Selbstbweusstsein gestärkt wird!
wer weis Rat????

_________________
Viele Grüße Tami mit Julian *3/99 perinatale Asphyxie, Apgar 3-3-5, Ph 6,93, Be Wert -20,geblieben sind ein Tourette Syndrom, ADHS, Muskelhypotonie, Mikrozephalie, Entwicklungsverzögerung, komplexe Wahrnehmungs und Verarbeitungsstörung, Koordinationsstörung, Lernbehinderung, Knick-Senk-Füße
und Mareen *Mai 2008 - geplanter Kaiserschnitt und gesund
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kachiya
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 09:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tami,

wie wäre Judo oder Aikido, das sind keine "Kampfsportarten" sondern Selbstverteidigungssportarten. Ich denke mir, dass hier auch viel Selbstvertrauen aufgebaut werden kann, weil auch kleinere, schwächere Kinder größere auf die Matte werfen können, die Körperkoordination wird spielerisch verbessert usw..
Wir werden nächste Woche Judo testen, es gibt hier bei uns schon eine Kleinkindergruppe. Bisher waren wir beim Kinderturnen, ich finde, dass hier Kinder mit Motorikproblemen schlecht aufgehoben sind, da sie mit 30 anderen rumwuselnden Kindern in einer Halle völlig überfordert sind. Beim Judo sind nur 6-10 Kinder und es herrscht nicht dieses Kinder-Turn-Chaos.
LG,

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Katja mit Sohn (*01/04, zart, klein und nicht so stark wie andere Kinder)
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CordulaK
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 10:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tami,
wie wäre es mit Reiten oder Voltigieren? Gilt zwar teilweise als "Mädchensport", ist aber gerade für Kinder mit Behinderungen ideal und eben auch für sensiblere Kinder, zumal es was "fürs Herz" ist wegen des Kontaktes zu den Tieren. Und die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, indem sie beim Pferdeputzen helfen und so.
LG
Cordula

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mit Tochter (8/01, Frühchen und Wachstumshormonmangel) und Tochter (1/98, gesund)
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Mariposa
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tami,
das ist auch eine interessante Frage, die wir uns grad stellen.
Louisa würde gerne alles mögliche machen......aber wir können in keiner normalen Turngruppe mitmachen Sad Bewegung ist aber sehr gut für sie. Hippo haben wir vor kurzem angefangen, wobei das recht "statisch" ist. Da kann man sich ja nicht "austoben"- meine Idde ist es im Sportverein hier oder im Fussballverein oder im....verein, wo auch immer , jemanden zu finden , der mit mir eine Turngruppe für behinderte kleinere Kinder gründet. Ich werde mal vorfühlen ob eine Turnhalle frei ist irgendwann und dann mal schuan wer Interesse hat. Weil ausser Physio 1x pro Woche hat Louisa nicht viel Programm ( da muss die Mama immer ran, mit rennen und verstecken und Fangen und Trampolin...) in der Gruppe wäre das viel schöner; natürlich müssten die Kinder auch irgendwie zusammenpassen; wünscht mir Glück für meien Projekt!
LG
Martina

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Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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Elbac
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 10:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist wirklich schwierig.
Mein Bruder war die Shculzeit über ja im Internat und konnte da an sogenannten AG's wie Rollstuhl-Tanz,- Basketabll teilnehmen (auch als Nicht-Rollifahrer!).
Jetzt wohnt er wieder ganz bei meinen Eltern und geht seit bestimmt einem Jahr zum Integrationssport, der zwar nicht bei uns in der Stadt ist, aber ihm sehr viel Spaß macht und man ihn dann auch gerne fährt. Mittlerweile haben wir auch herausgefunden, dass direkt von den DRK-Werkstätten, wo er arbeitet, ein Bus hinfährt und wir ihn somit nur noch abholen müssen.
Vielleicht gibt es bei euch in der näheren Umgebung auch eine solche Sportgruppe? Mein Bruder ist zwar schon etwas älter, aber vor ihm ist auch immer eine Kindergruppe. Allerdings weiß ich jetzt auch nicht, wo man da nachfragen kann. Vielleicht über die Lebenshilfe, das DRK,...?

Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg!

Doreen
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ritap
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

Tanzen.

Immerhin gibt es heutzutage schon richtig gute Kinder-Tanzkurse, und ich kenne mehrere HC-Patienten, die an so was teilnehmen. Die Bandbreite ist sehr groß, von Jazz-Dance über Ballett bis hin zu Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen.

Schult Körperbeherrschung und Konzentration und macht gleichzeitig noch Spaß, vor allem, wenn man Oma oder Opa mal auf ner Feierlichkeit ganz gepflegt zum Walzer auffordern kann und die Verwandschaft dann Bauklötze staunt.
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 26.10.2006, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

hm die Frage ist..was würde ihm eehr Spaß machen?

Leichtatletik wäre vielleicht noch was. Da kann er laufen springen und umgang mti dem Ball üben.
Turnen /Gymnastik ..da kommt es halt wieder auf die Koordonation an.

Für Basketball Handballetc muß er eben mit einem Ball umgehen können.

Judo könnte ich mir auch noch sehr guit vorstellen fördert die Koordination die KOnzentration und das Körpergefühl..

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LG
Anja+ Felix
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Narcanti
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BeitragVerfasst am: 29.10.2006, 22:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich wollte gern was sagen zum Thema "zu sensibel für Kampfsport". Kampfsport ist nicht so eine Hau-drauf-Geschichte wie viele denke. Ich habe mehrere Jahre Kampfsportler trainiert, davon auch 3 Jahre lang Kinder. Meine Gruppe litt zu 75% unter psychisch/geistigen Beeinträchtigungen, weniger unter körperlichen, aber auch dafür gibt es Gruppen. Und bei kleinen Gruppen kann auch gut auf die einzelnen eingegangen werden, was in diesem Fall wichtig wäre.
Judo oder Aikido wären mir auch als erstes eingefallen oder auch das sogenannte "Kuscheljudo", bei dem sich die Kinder auch im Bodenkampf vergnügen aber unter relativ sanften Bedingungen.
Ein guter Trainer wird aber sehen, was "seine" Gruppe gern macht und braucht. Und keine "reine" Kampfsportart unterrichten, sondern einfach ein kampfsportbasiertes Körpertraining machen, das zu "seinen" Kindern passt.

LG

Narcanti
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TaJul
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BeitragVerfasst am: 30.10.2006, 00:59    Titel: Antworten mit Zitat

ja ich habe von einer Bekannten erfahren das es in unserer Nähe Leichtathletik gibt, das würde ihm sicher spaß machen. Wir werden uns das nach den Herbstferien mal anschauen!
also ich hab mir mal Judo mit ihm angeschaut, aber als er gesehen hat wie der trainer so unsanft mit den kids umgeht wollte er nicht mehr hin..... vielleicht kommt das ja noch irgendwann, denn so ein verteitigungssport wäre sicher auch nicht schlecht!

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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 09.11.2006, 17:57    Titel: Antworten mit Zitat

hallo was sit rasugekommen bei der LEichtatlethik?
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