Ich habe einen inzwischen fast 17 jährigen Bruder mit Down Syndrom und ich muss sagen inzwischen kann man sich schon recht normal mit ihm unterhalten. Zumindest was das Thema Mädchen betrifft +fg+.... Bei dem MUsikgeschmack sind wir nicht ganz auf einer Wellenlänge, da ist er eher so im Bereich der 12 und 13-jährigen, aber was solls +gg+...Mein Bruder war auch in einem Integrativen Kindergarten, allerdings als erstes und in dem Jahr einziges Kind mit Behinderung, aber es hat sehr gut geklappt.
Aber um auf deine Frage zurückzukommen, wie man Menschen mit Down Syndrom begegnen sollte....Ich denke da git es keine Antwort für, denn ich wüsste auch keine Antwort auf die Frage "Wie soll ich einer Frau die 35 Jahre alt ist begegnen?"....Menschen mit Down Syndrom sind genauso individuell wie Menschen ohne Down Syndrom, von daher würde ich sagen, lass es einfach auf dich zukommen, du wirst schon richtig handeln....
selbst wenn es so banal klingt: gehe ganz "normal" mit den Kindern um. D. h., du mußt weder in die Babysprache verfallen noch übertrieben liebenswürdig sein. Dann wirst du auch am ehesten merken wie weit das Kind in seiner Entwicklung ist, den DS ist nicht gleich DS. Bei unserem Sohn (13 J.) ist es so, daß er vor allem mit der aktiven Sprache Probleme hat, aber aktiv auch komplizierte Sätze durchaus erfaßt und befolgt. Also auch nicht täuschen lassen, Down-Kinder wissen oft ganz genau, wie sie einen um den Finger wickeln (Puh, eigentlich hasse ich Verallgemeinerungen, aber irgendwie ist es auch meine Erfahrung) Übrigens, wenn dir der Körperkontakt mal zu eng ist, weil sie halt gern schmusen und kuscheln etc., sage es liebenswürdig aber konsequent - ansonsten verlaß dich auf dein Gefühl, warum sollte es ausgerechnet bei Kindern mit DS "aussetzen". Nur keine Berührungsängste, denn das merken alle und reagieren genauso traurig wie jeder von uns, wenn er sich nicht akzeptiert fühlt.
Du machst das schon!!!
Viele Grüße und schreib mal irgendwann deine Erfahrungen
Kerstin
also als wir in der Klinik vom DS erfuhren und wir auch nicht wussten was da auf uns zukommt, hat der liebe Arzt in der Klinik mir einiges kopiert und mit gegeben.
Unter anderem auch dies hier:
Kinder mit DS zeigen mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten.
Ihr Kind wird ganz individuelle Züge haben, die es von seinen Eltern geerbt hat.Es mag seiner Mutter, seinem Vater,einer Großmutter oder Tante ähneln. Das trifft nicht nur auf das äußerliche Erscheinungsbild zu, sondern auch auf das Temperament und die körperlichen und geistigen Fähigkeiten: Kinder mit Down-Syndrom können leicht zu führen oder eigenwillig sein. Manche mögen Musik, während andere daran überhaupt kein Interesse zeigen. Manche mögen energiebeladen, andere wenig aktiv sein.Alle sind in gewissem Masse geistig behindert,manche mehr,andere weniger.
Ignorieren Sie Verallgemeinerungen wie "Kinder mit Down-Syndrom" sind sanftmütig und lieben Musik. Das trifft bestimmt nicht für alle Kinder mit diesem Syndrom zu. Menschen mit DS unterscheiden sich sehr in ihrem Aussehen, Ihrem Temperament und Ihren Fähigkeiten, jeder von ihnen ist eine einzigartige Persönlichkeit.
LG Martina
P.S. Ich denke du wirst Dich sicher genau richtig verhalten wenn Du in die Situation kommst!! _________________ Ailine 27.08.03, DS , inkompletter,atrioventrikulärer Septumdefekt,2 Lungenvenenstenosen,Pulmonale Hypertonie, Korrektur OP 01.04.04
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