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Hippotherapie bei Wachkoma?

 
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Niko
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Anmeldedatum: 13.02.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 15.02.2005, 18:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Ich habe dieses Forum vor ein paar Tagen entdeckt und finde es schön und sehr informativ.

Ich hätte eine Frage zur Hippotherapie,
mein Sohn Valentin befindet sich seit einem Unfalll mit 14Monaten im Wachkoma. Seine Wahrnehmung gelingt fast ausschließlich über seinen Körper, dies durch den komatösen Zustand natürlich verändert verglichen mit gleichaltrigen Kindern. Zudem ist er blind und ob er hört ist fraglich.

Er reagiert sehr feinfühlig auf alles, was mit seinem Körper geschieht. Ich massiere ihn, gehe mit ihm oft ins Thermalbad und trage ihn seit nunmehr sechs Jahren überallhin, da er im Kinderwagen etc. sich oft sehr aufregt.
Krankengymnastik bekommt er keine, da, leider muss ich kritisch sein, viele Therapeuten es entweder sich nicht zutrauen mit einem schwerkranken Kind zu arbeiten, oder schlicht die Meinung vertreten, es würde sich nicht rentieren, da keine Fortschritte zu erwarten seien. (Ich hoffe, ich bin damit für dieses Forum nicht zu kritisch, aber dass sind leider wirklich meine häufigen Erfahrungen.)

So geschah es auch mit der Hippotherapie, die ich vor zwei Jahren bei meinem Sohn versuchte, die Krankengymnastin, die hauptberuflich als KG in der Uni-Kinderklinik arbeitet, also Erfahrung mit Kindern hat, befand nach der 10. Behandlung, er würde keine Fortschritte machen.

Natürlich hätte ich ihr das schon vorher sagen können.
Mir ging es um die "Steigerung der Lebensqualität" in erster Linie, vielleicht um eine Reduzierung der sehr massiven Spastik, eventuell um durch die Bewegung und die Belüftung der Lunge eine Reduzierung der Schleimproduktion herbeizuführen.
Nicht zuletzt hätte es ihm vielleicht doch gefallen. Etwas anderes als nur auf meinem Arm zu sein, auch Wachkomakinder wollen und sollten nun mal am Leben teilnehmen.

Da ich selbst ein Pferdefan bin, früher geritten bin und dies und den Umgang mit den Pferden vermisse, hätte ich folgende Frage:

Könnte ich seine Reittherapie auch zuverlässig und sicher selbst durchführen?
(Ich mache die KG und ähnliches mit meinem Kind auch selbst, da sie entweder nicht von der KV bezahlt wird, oder sich niemand berufen fühlt),

und wie müsste das Pferd beschaffen sein, um dafür geeignet zu sein?
Nicht zu groß, sicherlich, ruhiges Temperament, welche Rasse, z.B. sind Haflinger oft sehr breit im Rücken, ist ein Isländer vielleicht auch wegen des Tölds auch oder besonders geeignet?

Und müsste ich mir besondere Fertigkeiten im Führen oder ähnliches aneigen? Wo könnte man das eventuell lernen?


Vielleicht könnte sich, wenn sich jemand auskennt und angesprochen fühlt, auf meine Anfrage hin melden?
Wir wohnen in Freiburg/Schwarzwald, auch für Adressen wäre ich dankbar.

Mit Grüßen,
Nikola-Maria und Valentin
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sabine g
Reittherapeutin
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Anmeldedatum: 27.08.2004
Beiträge: 236
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 16.02.2005, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nikola-Maria,

ich schicke dir eine PN, da die Langform-Antwort sehr ins Pferde-Detail gehen wird, was am Thema dieses Forums vorbei ginge.
Vorab, ich finde es klasse, dass du Valentin möglichst viele Erfahrungen bietest und auch das Reiten, Getragenwerden vom Pferd dabei nicht von vornherein ausschließt. "Kein Fortschritt" nach 10 Einheiten finde ich unmöglich, was konkret ist denn "Fortschritt" bei einem Koma-Patienten??? In deren Augen wohl nur das Aufwachen. Wenn er bei der Hippotherapie ruhig und zufrieden war (denn er kann ja Aufregung zeigen wie du schreibst), dann hat das Reiten mit Sicherheit einen positiven Effekt für ihn gehabt. Er wird sich gespürt haben, vielleicht gespürt haben, dass er woanders im Raum ist, quasi höher als sonst, dass er anders als von dir aber angenehm gewiegt wurde vom Pferd und und und... Kein Fortschritt... ich ärgere mich!

Wegen der Frage als Do-it-yourself-Reittherapeut... Hinter der Hippotherapie steht schon eine fundierte Physio-Ausbildung plus reiterliche Qualifikationen plus Zusatzausbildung beim Dt.Kuratorium. Wenn Du Freizeitspaß mit dem Pferd für dein Kind möchtest, kannst du das dann eigen-verantwortlich tun, wenn du ein hohes Maß an Pferdefachverstand, Kenntnisse in der Ausbildung von Pferden hast (Reiterlich, Bodenarbeit, Erziehung etc.), dich mit Unfallverhütung auskennst und die körperlichen Effekte des Reitens (wie wird z.B. dein Kind im Reitsitz aufrecht gehalten, wodurch oder durch wen und wenn ja wie) exakt abschätzen kannst. Und auch, wieviel ZEIT du hast, denn so ein Therapie-Pferd sollte jeden Tag gearbeitet, sprich ausgebildet und trainiert auf seine Aufgabe werden. Zudem... wieviele Helfer du am Pferd hättest, Valentin und Pferd brauchen jeweils einen Betreuer. Viele Unwägbarkeiten wie ich finde...
PN kommt später heut abend.

Liebe Grüsse
Sabine
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AnnaL
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Beiträge: 258
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 16.02.2005, 23:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nikola-Maria,
ich kann Dir nicht konkret auf Deine Fragen antworten. Ich möchte Dich aber bestärken mit Deinem Kind weiter zu reiten. Als ich mit David anfing hat er in den 15 Minuten durchgejammert. Es war die reinste Nölerei und ich war schon der Meinung, dass es besser wäre, die Therapie abzubrechen. So ab dem 8.ten Mal hat er die Zeit durchgehalten, locker auf dem Pferderücken gelegen, gut rausgerotzt was denn da so festhing und ich bekam jedesmal ein puddingweiches Kind in die Arme gelgt.
Wenn Dein Kind den Kinderwagen nicht tolleriert, den Pferderücken aber sehr wohl, dann denke ich schon, dass das für ihn eine "geile" Angelegenheit ist.

Viel Spass noch
Anna
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Niko
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Beiträge: 16
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 18.02.2005, 21:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, Ihr Zwei,
danke für Eure Antworten,
melde mich später nochmals, da mein Sohn gerade aktuell krank ist und ich etwas gestresst bin,
morgen oder so, nochmals herzlichen Dank!

Viele Grüße,
Nikola-Maria & Valentin
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Niko
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Anmeldedatum: 13.02.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 22:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,
ganz herzlichen Dank für Deine sachkundigen Auskünfte.
Und natürlich möchte ich mich nicht einfach frank und frei ins Abenteuer stürzten. Auch würde ich nicht die qualifizierte Arbeit eines Physiotherapeuten leisten können, dass ist klar.

Früher, vor der Geburt meines Kindes, hatte ich immer mal wieder ein Pflegepferd, und natürlich nimmt so ein Pferd viel, viel Zeit in Anspruch. Es macht ja auch Spass.
Ganz eigentlich habe ich schon (damals ein Fohlen, jetzt dreijährig) ein Pferd im Auge, ich bin aber nicht festgelegt. Mit meinem Sohn und Hund gehe ich oft bei einem kleinen Gestüt spazieren und ich habe die Herde viele Stunden beobachtet. Allerdings ist das ein Araber-Mix, kein Kaltblut, aber eben durch den Araber auch nicht zu groß, so dass ich meinen Sohn gut aufs Pferd heben könnte und führen, oder ich plus Sohn, dass würde das Pferd sicher gut tolerieren bei entsprechendem Training.
Jetzt schreibst Du, ein Therapiepferd sollte aus dem Ungestüm der Jugendzeit raus sein, was mir völlig einleuchtet.
Andererseits, wenn ich das Pferd von Anfang an meinen Sohn gewöhne?
Und ich das Tier von Anfang an kenne, so dass er erst gar keine Macken herausbilden muss? Wie ich an meinem Hund, Berner-Sennen-Mix, gesehen habe, den ich als Welpen holte, ist das ein geradezu idealer Weg.
Ich werde mich intensiv erkundigen, mir Infos holen, auch bezüglich Unterbringung und so weiter, und dann werde ich mal schauen.

Ich schrieb ja schon, dass es neben meinem Sohn auch mir Spass machen könnte. Mein Sohn befindet sich nun seit sechs Jahren im Koma, mal was anderes ausserhalb der vier Wände und Klinik zu sehen würde auch der Mama guttun.


Hallo Anna, vielen Dank für Deine Ermutigung.
Valentin war wie Dein Kind anfänglich auch irritiert, und er hat erst nach den ersten paar Behandlungen lockergelassen und ist der Bewegung des Pferdes gefolgt. Nachdem er dies als freundlich und positiv für sich erkannte, es war schön zu sehen.
Da er nicht sitzten kann, lag er quer über dem dicken Haflingerrücken und liess sich schaukeln. Bei zunehmender Dauer liess er total locker. So bekomme ich das leider nie hin wenn ich mit ihm turne oder schwimme.
Euch hoffentlich weiterhin viel Freude beim Reiten.


Nochmals herzlichen Dank,
Nikola-Maria & Valentin
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sabine g
Reittherapeutin
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Beiträge: 236
Wohnort: Osnabrück

BeitragVerfasst am: 21.02.2005, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nikola-Maria,

was heißt denn "das Pferd an mein Kind gewöhnen"? Die meisten Pferde gehen ohnehin neugierig und angstfrei auf jeden zu, egal ob der Mensch läuft oder im Rolli sitzt. Wenn gewöhnen aber heißt, auf den Pferderücken legen, dann kann ich nur dringend davon abraten. Frühestens, wenn das Pferd unter einem Reiter ausbalanciert läuft, FRÜHESTENS!!! Araber, was für eine Rasse ist der Mix-Einfluss??, aber Araber sind im allgemeinen hochsensibel. Es KANN sein, dass er auf dein Kind aufpasst, es kann aber auch sein, dass er in Gefahrensituationen nur auf sich selbst aufpasst und der Vollblutanteil dein Kind zum Flugobjekt werden läßt.

Grundsätzlich ist der Gedanke, ein Pferd von klein auf zu kennen und passend auszubilden, natürlich gut. Ich kann wiegesagt nicht beurteilen, welche Kenntnisse und Fähigkeiten du diesbezüglich hast. Aber von klein auf heißt auch, ihm Zeit zu geben, körperlich und psychisch erwachsen zu werden, und das dauert mindestens noch 4 bis 5 Jahre. Klar, es wäre sicher was für dich, aber mach bitte keine Experimente mit deinem Kind. Davor muß ich bei einem jungen Pferd zudem mit Vollblutanteil dringend warnen.

Viele Grüsse
Sabine
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Niko
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Beiträge: 16
Wohnort: Freiburg

BeitragVerfasst am: 22.02.2005, 21:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Sabine,
habe ich Dich erschreckt? Tut mir leid, das wollte ich nicht.
Selbstredend möchte ich keine Risiken eingehen, und in den Genuss einer fundierten Hippotherapie wird mein Sohn durch mich auch nicht kommen können.
Mir ging es im weitesten Sinne um Spass, für mein Sohn und für mich.

Um ein Beispiel zu geben, als ich anfänglich mit meinem Kind im Auto fuhr, war meine Aufmerksamkeit zu 80% bei meinem Kind. Dass ist absolut gefährlich. Ein Freund ist ausgestiegen weil er meinte ich würde mehr in Richtung des Beifahrersitzes schauen als auf die Strasse, und er hatte Recht.
Seit fünf Jahren lenke ich den Wagen mit meinem Kind auch dem Bauch, ich will das jetzt nicht propagieren, mein Kind ist komatös, d.h. er kann nicht in das Lenkrad greifen etc., damit will ich nur sagen, dass manchmal besondere Umstände auch besondere Maßnahmen erfordern.
Ja? Nebenbei, die Polizisten sind immer sehr nett und ratlos, ich hatte deswegen noch nie Ärger.

Ich werde mich umhören. Deine Bedenken nehme ich natürlich ernst, ich rechnete auch von vornherein bei dem Pferd, welches mir so gut gefällt, natürlich mit einer langen Einarbeitungszeit, das geht nicht von heute auf morgen, das ist klar. Ein Restrisiko kann nie ausgeschlossen werden, auch nicht beim gutwilligsten Tier, aber insgesamt habe ich Pferde bei guter Führung und Haltung immer als sehr verlässlich und berechenbar erlebt.
Ich werde auch, wie schon mal gehabt, Krankengymnasten ansprechen, ob es auch noch andere Möglichkeiten gibt.


Herzlichen Dank für Deine schnelle und informative Rückmeldung! Very Happy

Grüße aus Freiburg,
Nikola-Maria & Valentin
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Natascha
Gast





BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 16:58    Titel: Reittherapie in Todtnauberg bei Freiburg Antworten mit Zitat

Hallo Nikola-Maria,
ich bin soeben auf Deinen Beitrag gestoßen und möchte Dich aufmuntern weiterhin den Weg zuverfolgen und mit Deinem Sohn den Kontakt zu Pferden zu suchen - für Dein Wohl und das Wohl von Valentin.
Ich bin Reittherapeutin und arbeite mit meinem Pferd in Todtnauberg bei Freiburg. Seit einigen Jahren arbeite ich unter anderem intensiv mit autistischen Kindern und weiss deshalb nur zu gut, dass Fortschritte nur teilweise messbar sind, und doch, schon ein Lächeln am Ende einer Therapiestunde kann Geschenk genug sein und zeigen, dass man auf dem richtigen Weg ist.
Ich arbeite nach einem Leitsatz von einem Kollegen und sehr guten Freund:
Jemandem helfen mit seiner Behinderung zu leben, sei sie nun reversibel oder nicht, bedeutet vor allem, ihm zu erlauben, sich auf sich selbst zu besinnen, auf seine physiologischen Potentiale gleichsam wie auf seine mentalen; es bedeutet ihm zu erlauben, sich selbst zu heilen. Der therapeutische Prozess muss die Heilung zum Ziel haben, doch er kann, ja muss auch die Begleitung des Betroffenen übernehmen, für die es keine Heilung gibt.

Ich finde es bewundernswert, wie Du Dich für Deinen Sohn Valentin einsetzt und bin deshalb gerne bereit Dich mit Rat zu unterstützen.
Alles weitere vielleicht persönlich ?!
Für nähere Informationen über mich und meine Arbeit kannst Du mich gerne anrufen oder auf meiner Homepage vorbeischauen.

Herzlichen Gruß und mach weiter so Natascha
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ortrud
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Beiträge: 125
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BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 19:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Nikola-Maria,
wir hatten uns bei Korina seinerzeit auch für das Reiten entschieden und sind mit ihr (mangels "richtigen" Therapeuten hier in der Nähe) einfach so zum Reiten, also ohne den Therapie-Effekt, gegangen. Das hat sich auf Korina sehr positiv ausgewirkt. Dann kam irgendwann der Gedanke eigenes Pferd. Dann kam das eigene Pferd. Ein Wallach, Warmblut, ca. 1,70 stm, damals fast fünf Jahre alt. Kurzum, er hat alle Charaktereigenschaften, die es uns leicht machen, Korina relativ gefahrlos an der Longe oder beim Spazierengehen drauf zu setzen. Wir schätzen das Risiko für Korina bei ihm relativ gering ein, es ist aber immer vorhanden. Wir würden nach unseren bisherigen Erfahrungen nie freiwillig auf Korinas Reiterei verzichten. Dennoch sollte man der Pferde-Auswahl große Bedeutung schenken. Denn, auch wenn unser Eliott wirklich ausgesprochen gutmütig und verlässlich ist, er ist ein junges Pferd (auch mit seinen jetzt 6 Jahren noch). Es ist wirklich deine Sache und es liegt mir fern, mich einzumischen. Aber nach unseren Erfahrungen: Reiterei unbedingt, wenn es Valentin gut tut. Aber ein 3-jähriges Pferd von dem von dir beschriebenen Mix (sicher toll) wäre mir zu jung.
Es ist ja selbst noch ein "Kind". Ich weiß, das klingt jetzt ein bißchen dumm. Ich meine es so, dass du von ihm eigentlich noch keine Abgeklärtheit erwarten kannst .
Und du willst ja sicher gleich etwas mit Valentin unternehmen und nicht erst, wenn das Pferd soweit ist. Das war schon bei Eliott ein Risiko und er war fast zwei Jahre älter. Wir haben's halt damals auch nicht besser gewusst. Nicht böse sein, ich will nicht klugsch...
Liebe Grüße Ortrud

_________________
Korina, 07/98, starke Entwicklungsverzögerung ohne Diagnose, spricht nicht
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