ich hätte eine Frage zur Reittherapie. Stephan ist 4 Jahre alt und hat eine expressive Sprachentwicklungsstörung. Würde ihn eine Reittherapie weiterbringen?
ob Stephan eine Reittherapie weiterbringen würde, hängt von der Ursache und den (ich nenn´s mal fälschlich) Nebenwirkungen seiner Sprachentwicklungsstörung ab. Zur Erläuterung ein Beispiel: Zu mir kommt ein Junge zur RT, der erst mit fast 5 Jahren angefangen hat zu sprechen. Seine Ausdrucksweise ist jetzt undeutlich, pauschal könnte man sagen, alle Laute die Kraft erfordern bei der Bildung (J, Sch und viele mehr) fallen ihm schwer. Im Mundbereich ist eine Hypotonie festgestellt worden, Ursache unbekannt. Während er in der Feinmotorik der Hände sehr geschickt ist, hat er grobmotorische Defizite die bes. bei den Beinfunktionen zu Tage treten. Also: für die Hypotonie im Mundbereich hilft das Reiten durch die tonusregulierende Wirkung. Zur Verbesserung der Grobmotorik helfen ihm die Voltigierübungen. Und für sein angeknackstes Selbstbewußtsein hilft ihm sein Pferdefreund und das was er auf ihm/ mit ihm kann. Seine Sprache muss er beim Reiten zumindest insoweit mutig einsetzen, als das er Absprachen trifft, was er heute turnen wird oder dem Pferd Los und Halt sagt. Zudem muss er Regeln im Umgang mit dem Pferd einhalten, auch das hilft ihm im Leben weiter, da er sehr eigensinnig und unsozial sein kann.
Ich denke, du hast den Punkt gekriegt, allein die Sprachentw.störung müßte natürlich logopädisch und nicht vom Pferd betreut werden, aber meist ist da noch viel mehr.
Hallo Sabine
Mein kleiner Tom 4Jahre geht in denn Heilpädagogischen Kindergarten.
Dort hat er unter anderen auch reiten. Er ist Entwicklungsverzögert und hat eine Spastik.Er hat auch in der Fein und Grobmotorik so seine Probleme und in der Sprachentwicklung. Das Reiten macht in sehr viel Spaß, und es ist gut fürs Gleichgewicht. Wenn die Kinder auf denn Pferden sind, singen sie sehr viele Lieder mit denn Therapeuten. Oder unterhalten sich auf ihrer Weise mit denn Pferden. Glaubst gar nicht was die kinder doch Reden können. Ich finde es super das er zum Reiten geht.
Gruss Tanja Stefan und Tom
unser Vincent fing mit etwas üner 3 Jahren mit dem heilpädagogischen Reiten an,er sprach kaum,er sah das Pferd und nahm sofort Kontakt auf.
Nun spricht er,liegt nicht nur an dem Reiten,er hat noch viele andere Therapien wie ein Wasserfall,die Therapeutin kann sich mit ihm gut unterhalten und spricht und spricht.
Ob es etwas in Eurem Fall bringen würde kann ch nicht sagen.
Ich möchte Dich nur zu einigen Dingen,auch wenn die Ärzte oder sonstiges dagegen sind zu motivieren,weil doch hinterher es meistens anders aussieht,war bei uns der Fall.
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
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