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Einschuluntersuchung - immer Pflicht?
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Heikem
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 14:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Susanne !

Die Schulärzte fragen immer was für einen Wunsch man als Elternteil hat.Die Untersuchungsmethode, die bei Dominik angewandt wurde wurde auch bei Tobias eingesetzt.Dieser ist in der Grundschule und es stellt sich langsam eine Lese-Rechtschreibschwäche heraus und nun muss er wahrscheinlich die 1.Klasse wiederholen .

lg
heike

_________________
Heike *73,Ferdi *57,
Miriam*94 Asthma,ND
Saskia*96 gesund;
Matthias *05 SEV und allgemeine Entwicklungsverzögerung;
Tobias *99 Lesestörung; Emotionale Störung und Sprachstörung
Dominik *01
ND,Asthma,Entwicklungsverzögert,ADHS , Dystrophie
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toto35
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

na, wenn ich als Mutter noch gefragt werde, ist ja gut Very Happy !
Das mit deinem Tobias hat heute unsere Logopädin noch erzählt, die logopädischen Praxen sind überfüllt von Kindern, die im 1. Schuljahr sind, aber zu früh gegangen, weil sie sprachliche Defizite hatten, und jetzt, nach ca. 1/2 Jahr Schule machen sich die Lese- und Rechtschreibschwächen bemerkbar und jetzt werden die logopädischen Praxen voll ohne Ende von Erstklässlern wo es Probleme damit gibt.

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LG
Susanne
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Sohn (9,5 Jahre): ADHS, Fructoseintoleranz, v.a. Migräne, Kiss-Kind (noch immer in Behandlung)
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Ute und A.
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BeitragVerfasst am: 18.04.2007, 14:57    Titel: Antworten mit Zitat

Das sage ich ja. Legasthenie, LRS oder wie man es bezeichnet, ist sehr oft eine Folge von Wahrnehmungsstörungen. Wenn die Kinder z.B. akustisch nicht unterscheiden können, ob sie ein B oder P hören, wie sollen sie dann entscheiden, welchen der noch dazu sehr ähnlichen Buchstaben sie nachsprechen oder schreiben müssen?
Das ist natürlich sehr vereinfacht und es gibt noch viele andere Komponenten, aber Schwierigkeiten sind vorhersehbar, wenn man die Zusammenhänge kennt.
Auch die visuelle Wahrnehmung, Raum-Lage-Orientierung und was es da nicht alles gibt, spielt eine Rolle.

In unserem Kindergarten wird z.B. mit den zukünftigen Schulanfängern das Bielefelder Screening gemacht, das geht schon weiter als die Einschulungsuntersuchung. Die auffälligen Kinder dürfen anschließend am Würzburger Programm teilnehmen, aber grundlegend hilft dies leider auch nicht. Es handelt sich eher, wie so vieles, um eine Symptombehandlung.
Dazu deckt das Verfahren nur den sprachlichen Teil ab. Rechnen/Dyskalkulie wird nicht erfasst. Aber eigentlich sind beides nur bestimmte Anzeichen einer Entwicklungsverzögerung.

_________________
Sohn: früher ADHS, auditive und visuelle Wahrnehmungsstörung, motorische Probleme, Lernstörungen. Jetzt gesund!

Mehr zu ADHS, KISS und frühkindlichen Reflexen:
www.adhskissreflex.bboard.de
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ChristianeB
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 12:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
liebe Grüsse, wir gehen jetzt dann zur Einschulungsuntersuchung, obwohl ich alles versucht habe, um darum herum zu kommen, Unterlagen vorgelegt usw.

Die Rektorin sagte, sie muss die Förderung zahlen, wenn sie das Kind nicht selbst testet, Rechtsanwalt und pi pa po.

Vielleicht treffe ich ja die neugierige Mama, die sich gern an den Problemen meines Sohnes aufgeilt, da bei ihr ja alle toll läuft. Confused Evil or Very Mad

Gruss von Chris

_________________
Christiane mit Michael (9), außerhalb der Familie übermäßig schüchtern, angepaßt, zurückhaltend, soziale Unsicherheit bei chronisch-rezidivierenden Paukenergüssen, ADHS. Hat sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt und viele Entwicklungsrückstände aufgeholt. Besucht Klasse 3 einer Kooperationsklasse der Grundschule.
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Heikem
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

@ Susanne

Tobias ist ja schon 7 Jahre.Kann aber wahrscheinlich nicht so gut hören, da er schreit, wenn er mit uns redet.

lg
heike

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Ursula M.
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 13:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
komme gerade von der Schulfähigkeitsuntersuchung meines dritten ("normalen") Kindes. Ich frag mich da nun bereits zum dritten Mal, wie man aufgrund dieses Tests die Schulfähigkeit beurteilen kann.
Der Test begann mit einem Sehtest (angeblich sieht er auf einem Auge sehr schlecht, komisch, wir waren erst kürzlich beim Augenarzt, da war alles in Ordnung!). Der Hörtest war kurz und knapp, ob er aussagekräftig ist möchte ich bezweifeln, da zu diesem Zeitpunkt die ganzen Schulkinder Pause hatten und durch das Schulhaus zum Hof hin lärmten. Beim Ohrenarzt wird so ein Test in einer schalldichten Kabine gemacht ...
Dann musste mein Sohn abstrakte Strichbilder nachzeichnen, einen Stern und einen Mond nachspuren. Das räumliche Sehen wurde getestet, geprüft, ob Farbenblindheit vorliegt und zum Schluss des ersten Teils musste er richtige Puzzleteile (bei diversen Mustern) bestimmen.
Dann ging es zur Untersuchung beim Amtsarzt. Dort musste er falsch vorgeprochene Wörter verbessern (z. B. Eleant - Elefant), Quatschwörter nachsprechen und Sätze zu Bildern sprechen. Dabei kam es offensichtlich auf den Unterschied den-dem an (z. B. das Kind sitzt unter dem Tisch).
Hüpfen auf einem Bein scheint denn auch für einen erfolgreichen Schulbesuch lebensnotwendig zu sein, ebenso wie vorwärts- und rückwärtslaufen auf den Hacken. Klar, messen und wiegen, schauen, ob der Rücken gerade ist und das Drehen der Hände, und dann war es das auch schon. Ach so, mir wurde gesagt, dass der Schulranzen nicht schwerer als 10 % des Körpergewichts haben sollte. Da ich das wusste, war ich ja darauf vorbereitet und fragte doch gleich, ob er mir ein für mein Kind passendes Modell empfehlen könnte. Konnte er natürlich nicht, gibt es nämlich auch nicht, mein Kind wiegt knapp 17 Kilo, ein leerer Schulranzen mit reflektierenden Flächen wiegt meist schon gut ein Kilo, mit Inhalt sind wir schnell bei mehr als 10 % des Körpergewichts.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Kind schulreif ist, bezweifle aber, dass man das mit diesem Test nach so kurzer Zeit beurteilen kann.
Viele Grüße
Ursula
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BeitragVerfasst am: 19.04.2007, 15:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ursula, dies bestätigt auch meine Zweifel. Scheinbar gibt es eine "Abhakeliste", wo die Kinder nach untersucht werden, Kinder wo alles gehakt wird oder eine großer Teil sind schulreif, die anderen nicht... so kommts mir vor! Da muß doch viel mehr dazu gehören um zu sagen "das Kind ist WIRKLICH" schulreif, ich verstehs einfach nicht.
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LG
Susanne
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