Jetzt muss ich doch auch einmal etwas Positives berichten. Bei uns in NRW fangen nächste Woche die Herbstferien an. Da habe ich mir überlegt, was könnte unser Großer in dieser Zeit Sinnvolles und für ihn Nettes machen (die ständige "Programmgestaltung" in den 6 Wochen Sommerferien waren doch manchmal recht anstrengend, da Sebastian sich alleine nicht wirklich gut beschäftigen kann!).
Jetzt gibt es ganz bei uns in der Nähe einen Schulbauernhof, der in den Ferien Tagesfreizeiten anbietet, d. h. die Kinder werden in Gruppen zu fünft von einem Betreuer 4-5 Stunden am Tag beschäftigt (Treckerfahren, Tiere füttern, Lagerfeuer, Kletterspielplatz usw.). Also habe ich dort angerufen, den Leuten Sebastian beschrieben und auch von seinen Verhaltensauffälligkeiten erzählt und gefragt, ob sie sich vorstellen könnten, dass er bei ihnen mitmacht. Und tatsächlich haben mich die "Betreiber" des Bauernhofes fast als überbesorgte Mutter gesehen und gesagt, dass es schon gehen würde und sie es auf jeden Fall versuchen wollen. Sebastian freut sich auch schon und wir sind mal gespannt, wie es laufen wird.
Auf jeden Fall finde ich es gut, dass jemand mal sagt: "Ach, das wird schon alles gut gehen, bringt uns den Jungen einfach!"
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