Verfasst am: 07.09.2006, 20:17 Titel: Heute beim HNO-Arzt
Hallo,
heute waren Ann-Kathrin und ich beim HNO-Arzt.
Wir sollten einmal ihr Gehöhr prüfen lassen.
Seine Behandlung sieht so aus.
1.SPZ Termin (Test wegen der Wahrnehmungstörung
2.Infekt muß auskoriert sein
3.Neuer Höhrtest
4.Paukenröhrchen setzen
Um noch eine genaue Diagnose feststellen zu können muß Sie ihr Schnupfen weg haben.
Ende des Monats haben wir einen neuen termin,
Er sagte wenn sie die Röhrchen hat die für längere Zeit drin bleiben kann sie besser hören und auch alles verstehen und die Sprache würde sich auch verbessern
Ein Lichtblick???
Hat jemand Erfahrung damit gemacht?
Im Moment bin ich nur am Ende weil jeden tag etwas neues kommt(Bei 4 Kids) und die ganzen Sachen mit Ann-Kathrin machen mir schwer zu schaffen. _________________ ,Pasquale 16,Ann-Kathrin 9(Sprachentw.verz., orofaz. Dyskinesie ,geistig behindert entwicklungsverzögert.) ,Sarah-Madlene 7(Asthma)
Ja, das Gehör verbessert sich drastisch durch eine OP, und sie wird dann auch ganz schnell Fortschritte machen, falls sie nicht auch noch andere Probleme hat (Sprachverarbeitungsstörung, Wahrnehmungsstörung oder so). Das werdet Ihr merken. Mein Sohn hat vor drei Monaten nur noch vier, fünf Worte gesprochen, inzwischen redet er wieder wie ein Wasserfall, obwohl die Grammatik immer noch unterirdisch ist. Das Selbstbewusstsein stärken, korrekt die Sprache wiederholen ("hat in die Tasche getut" "ach so, dann hat Lara ihr Brot in die Tasche getan"...), viel Bewegung, um darüber das Hirn anzuregen und auch die Gesichtsmuskulatur zu stärken - dann heilen die Kinder sich fast von selbst. Man muss dranbleiben mit Therapien und allem, aber es ist machbar und handhabbar. VG, Barbara
Ich kann Barbara´s Bericht nur bestätigen. Louisa hat im November 2005 Paukenröhrchen bekommen, seitdem verbessert sich ihre Sprache stetig. In den ersten Wochen nach der OP waren die Fortschritte wirklich rasant! Wie ein Wasserfall redet sie zwar noch nicht , aber bei ihr ist auch das Sprachzentrum durch ihren Schlaganfall betroffen, also ist das oK so!
GLG und VG AnjaD _________________ Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht.
Vaclav Havel
Anja (*1969)mit F. und D. (*1998), D.: ADHS, L. (*2001) vorgeburtl. Schlaganfall, Hemiparese, Epi, GB und Y. (*2004) V.a. ADHS
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