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Mein Krankenhausaufenthalt im Juli

 
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 12:01    Titel: Mein Krankenhausaufenthalt im Juli Antworten mit Zitat

Ich hab euch noch gar nichts von meinem KH-Aufenthalt im Juli erzählt. Es war da auch ziemlich viel los und kam doch recht unerwartet.
Zu verdanken hab ich den Aufenthalt letzendlich meinem schlampigen Hausarzt, aber auch mir selbst, da ich zu spät woanders hin bin. Rolling Eyes

Angefangen hat alles damit, dass ich Bauchschmerzen bekam. Da hab ich mir noch keine Sorgen gemacht, denn das kommt ja schon mal vor. Das hielt ein paar Tage an. Als dann noch Durchfall dazu kam, bin ich doch mal zum Arzt. Der sagte, es konnte Lactoseintoleranz sein und ich sollte eine Woche auf alle Milchprodukte verzichten. Gesagt, getan. Keine Besserung.
Dann sollte ich eine Woche eine fettarme Diät machen. Wieder ohne Erfolg. Auf die Idee mal Blut oder Urin zu testen kam mein Arzt offenbar nicht.
Die Schmerzen wurden immer mehr und die Durchfälle auch. Irgendwann hatte ich keine Chance mehr die Toilette rechtzeitig zu erreichen. Ich konnte nichts mehr halten. Dann bin ich zum Internist, der dann sofort Blut und Urin abnahm (und war geschockt, dass dies noch nicht gemacht war!). Erst da kam raus: Entzündungswert ist viel zu hoch! Er lag bei 100!

Dann machte er einen Ultraschall, sah aber nicht viel. Deshalb, und auch auf Grund meiner Beschreibungen über wies er mich nach Heidelberg in ein Krankenhaus. Das dauerte wieder ein paar Tage bis dort was frei wurde. Ich kam dann mit meinen Eltern dort an (vorsichtshalber mit gepackter Tasche) und es heiß: Jetzt warten Sie erstmal, vielleicht können wir das ja ambulant behandeln und sie können wieder gehen.
Als dann aber die Untersuchungen wiederholt waren, sprang der Arzt nur auf und sagte:

Um Gottes Willen!
Schwester, in Zimmer X ist was frei, machen sie sofort Infusionen fertig!

Und ich dacht mir, hä, was ist denn mit dem los! So schlecht gehts mir doch gar nicht. Ich fühlte mich tatsächlich nicht schlecht. Erst im KH merkte ich wir krank ich war. Der Arzt sagte später, als ich an den Infusionen hing: Wissen Sie eigentlich, dass sie fast zu spät gekommen sind....

Ich hatte 10 Kilo abgenommen und wurde mir erst dort bewusst, dass man in meinem Gesicht die Knochen rausstehen sah! Weitere Untersuchungen brachten schlimmes zu Tage. Ich musste auch eine Darmspiegelung über mich ergehen lassen, die ich wegen der Spastik nur unter Vollnarkose machen lies.

Normal sollte der Darm leicht rosa sein, bei mir war er bereits dunkelrot...an manchen Stellen sogar so schwer, dass die Ärzte schon von "angefressen" sprachen! Ich bekam ein Darmmedikament (Salofalk), Antibiotika und Cortison! Insgesamt musste ich 17 Tage im KH bleiben und jetzt nach den Sommerferien nochmal eine Spiegelung zur Kontrolle machen lassen um Chronisches wie evtl. Morbus Crohn ausschließen zu können. Das Darmmedikament nehme ich noch immer.

Echt keine schöne Geschichte, ich wechsle auch den Arzt und geh zu dem nur noch, da er ohne Treppen erreichbar ist, für Rezepte und Kleinigkeiten. Der hätte mich doch erst eingewiesen, wenn ich umgekippt wäre... Sowas darf nicht sein!

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LG Jaqueline
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Cerstin
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BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jaqueline,

na da hast Du ja noch mal Glück gehabt. Ich sag ja immer, auf die Ärzte heute ist kein Verlass mehr.
Gut, dass Du den Arzt gewechselt hast.
Wünsche Dir weiterhin gute Besserung.

Liebe Grüße Cerstin

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Mascha 5/99 sensomotorische Wahrnehmungsstörung ADS-Träumer?, Rolando Focus, Entwicklungsverzögert ca. 2 Jahre. KISS Syndrom. und Hannah 5/01 ADS-Träumer
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Brigitte 1953
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BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 13:23    Titel: Antworten mit Zitat

Oh je, das war ja echt knapp.

Alles, was über drei Tage geht, ist dringend medizinisch zu versorgen.

Wünsche Dir ganz gute Besserung und dass Du besser auf Deinen Bauch hörst. Wink

Lieben Gruss

Brigitte Very Happy

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BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 13:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Jaqueline !
Meine Güte, welchem Arzt kann man heute noch trauen ?
Das ist ja eine furchtbare Geschichte, die du durchlebt hast.
Ich wünsche dir, das du sowas nicht nochmal mitmachen musst und das es dir wieder besser geht.
Liebe Grüße
Sandra

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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 05.09.2006, 13:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, ich weiß das nun auch besser.
Nur denkt man, wenn man in ärzlicher Behandlung ist, ist man gut aufgehoben.
Nur...wohl nicht überall...

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LG Jaqueline
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