Verfasst am: 31.08.2006, 21:54 Titel: Nächstes Jahr Petö-Therapie? *hoff*
Hallo alle zusammen!
Wir hatten heute einen Untersuchungstermin bei uns im SPZ. Der dort für die Petö-Therapie zuständige Arzt hat Tabea ganz lange und gründlich beobachtet, alles Mögliche ausprobiert, ob und wie sie reagiert, eine Unmenge Fragen an mich gestellt - es war ziemlich anstrengend (für uns beide, Kind und Mama).
Aber es hat sich gelohnt Er meinte am Ende, eigentlich sei die Therapie ja eher für ICP-Kinder, aber sie hätten auch schon einige wenige mit geistigen Behinderungen dabei gehabt. Und er denkt, dass Tabea auch in Frage kommt! *freu* Allerdings noch nicht dieses Jahr, dazu ist sie noch nicht weit genug entwickelt... Sie muss einige wenige Dinge noch mehr können, vielleicht mal auf die eine oder andere Aufforderung reagieren. Wenn sie das schafft, sind wir Mitte nächstes Jahr dabei , wenn sich eine Gruppe ähnlich entwickelter Kinder findet. Dann dürfen wir jedes Quartal 10 bis 20 Tage Petö-Therapie machen
Aktuell ist sie wohl auf einem Entwicklungsstand von 7 (aktiver Sprachgebrauch) bis 11 Monaten (motorisch etwa bei 8) bei einem Alter von 29, korrigiert 26 Monaten. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass ihr ihre "autistischen Züge" nicht so im Wege stehen, damit sie diese Entwicklung auch tatsächlich schafft...
Helft ihr Daumen drücken? Ich denke, es wäre eine Chance für sie, sich weiter zu entwickeln...
Musste ich einfach mal loswerden...
Liebe Grüße
Sabine und Co _________________ Sabine, 2 Töchter: die Große (11/02, im ersten Jahr monitorversorgt wegen Schlafapnoe, frühkindl. Migräne) und unsere Lütte(03/04, 29.SSW, 910 g), UTS, schw. glob. Entwicklungsverzögerung, Mikrozephalie, Epilepsie, Hydronephrose, Hypothyreose, rez. Bronch./Pneumonien, frühkindlicher Autismus, erhebliche geistige Behinderung, schwerhörig
Hallo Sabine,
natürlich werde ich für euch die Daumen drücken und denke das Petö auch was für euch sein wird. Es ist erstaunlich was für Fortschritte die Kinder dadurch machen und sind sie auch noch so klein.
drücke Euch fest die Däumchen, dass das klappt!
Wir haben gerade unseren 5. Therapieblock hinter uns und sind fassungslos, welche Fortschritte Nina seit dem Start der Therapie gemacht hat!
Dazu muss ich sagen, dass unsere Maus ebenfalls geistig behindert ist - und zwar nicht unbeträchtlich! Nina versteht die wenigsten anweisungen und kann auch nicht sprechen. Trotzdem ist die Therapie kein Problem, es liegt immer an den Konduktoren, wie sie sich auf solche Kinder einstellen können!
Bleibt also hartnäckig!
Gruß Sandra _________________ Sandra (41) und Max (41) mit Nina, 11, geistig und körperlich schwer behindert nach Frühgeburt. 25.SSW, 530g, sehr starke Sehbehinderung, keine Sprache, autistische Züge, infektabhängige Anfälle und vieles mehr
& Lukas, geb. 19.06.2008
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