Verfasst am: 30.08.2006, 14:47 Titel: Hörprobleme .... und was noch?
hallo
ich wollte mal fragen ob es hier kids gibt mit Hörproblemen ..
wie äußerte sich das bei euren kindern ?
schlechte aussprache,kleiner Schrachschatz ,vieleicht auch zurückhaltung von _Geschwistern ? berichtet doch bitte mal eure erfahrungen..
Pascal (3jahre) ist sehr entwicklungsverzögert und spricht zwar normal aber undeutlich und verwaschen außerdem zieht er sich gerne von seine 3 Geschwistern zurück,.. er hat noch ein paar andre Merkmale in seinem Verhalten aber wir sind dabei rauszufinden was los ist ...
Termin beim SPZ haben wir und ein NMR war unauffällig ,der Hörtest konnte nicht durchgeführt werden weil Pascal nicht mitgemacht hat ...
nun wird ein Hörtest unter Sedierung vorgeschlagen?!
neee war garnicht schlimm
es kam so ein kleiner Stecker ins ohr mit ganz weichem Schaumstoff und dann sollte Pascal 1-2 min stillhalten ... das tat er leider nicht .,.. _________________ Petra mit Jannik*Nov.01(schlaganfall nach Windpockenerkrankung) und den Drillingen Michelle,Jasmin und Pascal *Juli 03(entwicklungs und sprachverzögert ,noch keine Diagnose)
hallo,
bei unserem sohn war es so das er spät mit sprechen anfing, und auch heute noch in sehr kurzen, einfachen sätzen spricht,
gilt als entwicklungsverzögert, und lernbehindert, ABER seit einer woche hat er nun HG´s ( er musste dazu 10 jahre alt werden),
insgesamt hat unser sohn aber auch autistische züge, aber vieleicht lag/ liegt das zurückziehen auch daran das er vieles nicht verstand was andere von ihm wollten?
rosi _________________ 5 Kinder geb. 90, 92, 94, 95, 01
2 Kinder haben diverse Probs wie Asperger, entwicklungsverzögerung, Hörverarbeitungsstörung und leichte Schwerhörigkeit, Epilepsie, visuelle + autitive Probs + mehr
Mein Sohn hat Hörprobleme. Er sprach zwar schon früh, aber man konnte ihn gar nicht verstehen. Mit drei Jahren bestand sein Wortschatz aus etwa zehn Wörtern. Da wurden dann endlich die Ärzte nervös (vorher hatten fünf HNOs gesagt, sein Gehör sei prima. Das stimmte nicht, was prima ist, ist seine Fähigkeit, in anderen Menschen zu lesen wie in einem Buch!). Die Pädaudiologie hat dann endlich herausgefunden, dass er ein Resthörvermögen von etwa 30 Prozent hat. Seither geht es aufwärts.
Sich zurück zu ziehen ist ein typisches Verhalten von hörbehinderten Menschen, auch älteren. Man kann nicht mithalten, muss sich wahnsinnig anstrengen, um den Alltag zu schaffen. Oft werden diese Menschen missverstanden, sie missverstehen andere, werden aufgrund von Fehlreaktionen ausgelacht und so weiter. Entwicklungsverzögerungen auch in anderen Bereichen sind vorprogrammiert, da einfach nicht altersgemäß Informationen aufgenommen werden können. Es kann sehr gut sein, dass Euer Sohn Hörprobleme hat! Dass er niemand an die Ohren lassen will, ist natürlich Pech. Dann müssen sie ihn halt betäuben. Das geht ja oft mit Melatonin sehr gut und ohne Nebenwirkungen. Die Untersuchung selbst ist völlig problemlos und schnell gemacht. Machen sie die BERA dann auch gleich mit?
Dass hörbehinderte Kinder als lernbehindert, geistig behindert, sozial behindert oder aggressiv eingestuft werden, ist übrigens völlig normal in Deutschland. Leider. Ihr müsst unbedingt zusehen, dass Ihr die richtige Diagnose bekommt, sonst sortieren sie das Kind irgendwo ein, wo es nicht hingehört. Oft landen diese Kinder völlig zu Unrecht in I-Massnahmen und dann auf Förderschulen, wo sie natürlich heillos unterfordert sind und dann soziale Auffälligkeiten entwickeln. Also: am Ball bleiben.
@Babara :was ist die Bera ???
@Rosi:magst du mir mal mehr über deine Sohn und seine WEsenszüge berichten ,gerne auch als pn ... würd mich freuen,würde gerne wissen wie ihr es rausgefunden habt das er autistische Züge hat und wann wurde warum ein Hörtest gemacht aufgrud er die HG bekam??? _________________ Petra mit Jannik*Nov.01(schlaganfall nach Windpockenerkrankung) und den Drillingen Michelle,Jasmin und Pascal *Juli 03(entwicklungs und sprachverzögert ,noch keine Diagnose)
Anmeldedatum: 30.08.2006 Beiträge: 5
Wohnort: Bad Endbach
Verfasst am: 31.08.2006, 16:13 Titel: Für Petra und alle anderen Eltern die ein Kind mit Sprachent
Hallöchen !
Ich bin ganz neu in diesem Forum und habe einen Sohn Lukas (8) der erst spät angefangen hat zu sprechen und dann nur Wörter die nur ich verstanden habe,weil ich ihn den ganzen Tag um mich hatte.Wenn wir zu Bekannten oder Verwandten was gesagt haben weshalb er so wenig und falsch spricht kamen leider immer nur breruhigende Worte wie z.B. laßt ihn mal er spricht auf einmal ganze Sätze usw. selbst bei den ganzen U Untersuchungen ist keinem Arzt aufgefallen was los ist und das ärgert mich noch am meißten.Wofür sind die U Untersuchungen denn da wenn die Ärtzte dann noch unfähig sind richtige und für die Weiterentwickling unseres Sohnes wichtige Diagnosen zu stellen.So ist es dann erst aufgefallen als wir wegen dauerndem Schnupfen zum HNO geschickt wurden.Der hat uns dann gleich weiter überwießen zu einem HNO Arzt der auch mit Kindern gut umgehen kann und wenn nötig auch Op´s durchführen kann.Der hat gleich gesehen was mit Sprache und hören usw.faul war.Lukas konnte gar nicht richtig sprechen lernen weil seine Ohren durch Ergüsse so zu waren das es ohne Op gar nicht ging.Er bekam Goldröhrchen in Beide Ohren und die Polypen raus,und weil er imnachhinein nicht gut gegessen und getrunken hat bekam er dann vor ca. 2.Jahren auch die Mandeln noch raus.
Nach der 1. OP haben wir dann mit Logo angefangen also bis jetzt ca. 4 Jahre Logo hinter uns.Vor ca. 2 jahren haben wir dann erst zur Diagnose und dann mehrere Einheiten Ergo bekommen.
Lukas spricht jetzt schon verständlicher aber es hat für die Regelschule nicht gerreicht und er ist jetzt im 2. Schuljahr auf einer Sprachheilschule.
Weil ich vor ca. einem halben Jahr der Meinung war das Lukas´Sprachentwicklung nicht weiter ging habe ich auf eine Anzeige hin " Hilfe bei Lernstörungen o.LRS, Legasthenie AD(H)S geantwortet und Lukas da Testen lassen.Kosten werden leider nicht von der Krankenkasse übernommen,aber was macht man nicht alles wenns nur hilft.
Bei diesen test´s kam raus das es bei Lukas nicht mehr am Gehör liegt mit seinen Verzögerungen sondern an der Verarbeitung von gehörter Sprache und der Verarbeitung der beiden Gehirnhelften und vieles mehr.
Dort habe ich das 1. Mal von den Übungen nach dem Warnkeverfahren gehört.Wer von Euch hat damit Erfahrungen gesammelt und würde mir hier schreiben.Schon mal vielen dank`!
Eure Anne - Dore
BERA = Brainstem Evoked Response Audiometry, das ist die Gehirnstammmessung, dabei prüfen sie, ob der Schall im Gehirn ankommt. Wird unter Narkose gemacht, mit Melatonin, bei artigen Kindern auch einfach so, sie müssen aber sehr still halten.
das weiß ich nicht ??? ich werds mit aber aufschreiben und dem KiA vorschlagen..
wenne r eh in Narkose kommt wärs ja vieleicht ganz gut ... _________________ Petra mit Jannik*Nov.01(schlaganfall nach Windpockenerkrankung) und den Drillingen Michelle,Jasmin und Pascal *Juli 03(entwicklungs und sprachverzögert ,noch keine Diagnose)
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