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Schiel-OP

 
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tine
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BeitragVerfasst am: 28.08.2006, 22:02    Titel: Schiel-OP Antworten mit Zitat

Meine größte Sorge bei meiner Maus macht mir die Schiel-OP !!!! Hat hier jemand ein Kind das so eine Op bekommen hat oder hat selbst eine bekommen??? Mich belastet das unheimlich da ich nicht weiß was auf mich da zu kommt und vorallem auf meine Maus da zu kommt !!! Ist das mit viel Schmerzen verbunden???Ich habe Angst davor wahrscheinlich ist das für manche von Euch pillepalle aber es belastet mich so sehr das ich oft wach liege und grübel !!!! Rolling Eyes Crying or Very sad Hoffe mir können hier einige von Euch was dazu erzählen !!!! Habe schon viel gelesen ect. aber persönlich Erfahrungen konnte ich leider noch keine Sammeln !!!
_________________
Liebe Grüße Tine & Shirley
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karinrossi
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BeitragVerfasst am: 28.08.2006, 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tine,
René hatte vor fast 8 Jahren seine Schiel-OP und zwar an beiden Augen gleichzeitig. Die Schmerzen sind wohl gar nicht so schlimm, aber die Augen sind erst mal zugeklebt und das war für René echt Horror. Der hatte Panik und hat gebrüllt. Und die Tränen waren dann blutig. Echt grausam zum Ansehen.
Aber nachdem er ein Valium im Po hatte ging es besser. Und am nächsten Tag war es ok. Wir waren nur eine Nacht und sind dann wieder heim.
Also erschrecke nicht, wenn dein Kind nach der OP weint. Die Ärzte haben gesagt, das ist harmlos. War es wohl auch.
Aber ich hätte gerne vorher genau gewußt, was nach der OP kommt. Dann wäre ich besser vorbereitet gewesen und hätte meinen Sohn besser beruhigen und auch auf die zugeklebten Augen vorbereiten können.
Aber es hat sich gelohnt. Er konnte danach besser fixieren und außerdem sieht es besser aus !! Laughing Laughing

Viele Grüße
Karin

_________________
Karin (1957) + René (31.5.1991) ICP nach Sauerstoffmangel, Baby-BNS, seit 3 Jahren nicht einstellbare Epi, Rolli-Fahrer, Gallenblasen-OP 2003 mit Leber- und Bauspeicheldrüsenentzündung. Begeisterter Play-Station-Spieler und pubertierender Sonnyboy.
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AnjaH
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BeitragVerfasst am: 29.08.2006, 14:03    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hatte selbst 1978 und 1981 ambulante Schiel OP`S . Jedesmal 1 Auge. DIe Schmerzen waren wohl nicht so schlimm..das abgeklebte Auge fanden glaub ich auch die anderen Schlimmer..aber bei mir war es auch jedesmal nur 1 Auge so das ich noch was gesehen habe. Udn ich habe hinterher noch ne ganze Zeitlang Augentropfen bekommen..das fand ich wohl auch nciht so prickelnd..aber eigentlich klar bei einem kleine Kind..ach ja ich war da 3 und 6 JAhre alt.

Gelohnt hat es sich bei mir alle mal ich kann heute Fixieren und seh mti Brille ( bin noch kurzsichtig) wirklich gut

_________________
LG
Anja+ Felix
8 Jahre frühkindlicher Autismus mit v.a Intelligenzminderung ,bronchial Astma, Infekt Krämpfe,hypoton aber ein Sonnenschein
und Julia 2,5 Jahre hypoton, globale Entwicklungsverzögerung

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therealanina
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BeitragVerfasst am: 07.09.2006, 20:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Maarten wurde wegen starken Schielens (45 Grad nach innen) hat mit einem Jahr (also 2001) an beiden Augen operiert (Uniklinik Giessen von Prof. Kaufmann).
Wir wurden gut vorher aufgeklärt, der eigentliche Eingriff ist ziemlich harmlos, d.h. auch nicht besonders blutig. Meine Sorge war eher, ob Maarten aus der Narkose aufwacht....aber es ist alles gut gegangen. Sie sagten mir allerdings, es dauere so ca. 1 Stunde und als er nach 2,5 Stunden noch nicht bei mir im Zimmer war bin ich sturmgelaufen. Aber dann hatte ich ihn auch in den nächsten 15 Minuten. Ein Auge war verbunden, das andere offen und tränte leicht.
Man sah ziemlich schnell, dass die OP gut gelaufen ist. Was ich nicht wusste, ist dass im Lauf des nächsten Tages die operierten Augen natürlich anschwellen bzw. fast zuschwellen. Maarten sah' aus wie ein Boxer nach einer schweren Niederlage. Aber man hat mir erklärt, das das vollkommen o.k. ist und keine Verschlechterung oder Entzündung bedeutet. Wir haben ca. 1-2 Wochen Augentropfen gegeben, dann war alles vergessen. Ich denke auch, dass Maarten keine großen Schmerzen gehabt hat. Es hat sich wirklich gelohnt, mittlerweile fixiert er perfekt, braucht keine Brille mehr und ein Laie sieht nicht, dass er jemals geschielt hat (Restschielwinkel 1-2%).
Sein süsse Aussehen (natürlich Mutter-Meinung) macht es leichter für die Leute auf ihn -trotz starker Behinderung- zuzugehen.
LG Anina

_________________
Anina mit Maarten (5/2000, Pitt Hopkins Syndrom, Robben, Sitzen, Laufen, kommt aber nicht alleine zum Stehen, keine Sprache)
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GabiD
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BeitragVerfasst am: 09.09.2006, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tine,
auch Vreni wurde an beiden Augen (allerdings im Abstand von ca. 1 Jahr) in Giessen operiert. Vrenis einziges Problem war das Aufwachen nach der Narkose Very Happy , dass hängt aber mit der Behinderung von Vreni zusammen. Der Rest war ein "kinderspiel". Zugeschwollene Augen hatte Vreni nie.
Die Dritte OP haben wir verweigert, weil wir mit dem Schielwinkel der verblieben war gut leben können. Hier waren das Risiko, dass das Auge zur anderen Seite schielen kann und die Narkoseprobleme meiner Tochter dann ausschlaggebend für diese Entscheidung.
Ich würde es heute wieder genauso machen Exclamation
Herzliche Grüße
Gabi Dierks
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Sandra mit Hendrik
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Beiträge: 257
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BeitragVerfasst am: 09.09.2006, 16:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ICH würde mit ca 6-7 Jahren an beiden Augen gleichzeitig operiert. An wirkliche Schmerzen kann ich mich nicht erinnern, da war die LeistenOP viel schlimmer.
Heute schiele ich nicht mehr und trage auch keine Brille. Würde es bei meinen Kindern auch machen, falls die es irgendwann mal brauchen würden.

_________________
Lieben Gruß von Sandra (36) mit Johanna (11) und Hendrik (9, Spina bifida, HC)
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Roswitha
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Beiträge: 649

BeitragVerfasst am: 24.09.2006, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Tine!

Falls Ihr die Schiel Op noch vor Euch habt´, wollt ich auch was dazu sagen:

Das mit dem Verband nach der Op wird von vielen kleinen Kindern nicht toleriert! In unserem Krankenhaus wird der Verband deshalb schnellstmöglich entfernt. Nur in wenigen Fällen besteht der Arzt auf einen Verband (wenn in einigen Fällen der Schielwinkel unmittelbar vor Verbandwechsel ausgemessen werden muss).

Das mit den Schmerzen ist wirklich halb so wild. Die operierten Augen werden gut mit Salbe versorgt, so dass kaum etwas reibt. Meist sind es die Eltern, die dem Kind Angst machen, indem sie es so behandeln, als wäre was Furchtbares passiert (also immer schön loben und belohnen statt bemitleiden Wink ) Die Fäden sind übrigens i.d.R. selbstauflösend und werden von geschickten Chirurgen so geknotet, dass kaum etwas reibt.

Der Anblick nach der Op ist zwar gewöhnungsbedürftig (Schwellung, Tränen, Rötung etwas blutunterlaufene Bindehaut). Wirklich alles normal!!! Wir hatten bei uns auf Station immer so ein Sprichwort, das besagte, dass diese Augen vom OP-Ergebnis immer am besten abschneiden.

Also, nur Mut! Wünsch Euch alles Gute!

lieben Gruß Roswitha
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