Verfasst am: 22.08.2006, 18:06 Titel: Osteopathie bei Apert-Kindern
Hallo ,
war mit Marie gerade beim Orthopäden . Er hat festgestellt das Maries Atlaswirbel nach links verrutscht ist . Er rät zu einer osteopathischen Behandlung . Hat da jemand Erfahrung ?
Dr. v. Gernet rät auch allen Apert-Eltern dazu mit den Kids zum Osteopaten (Craniosacrale Therapie) zu gehen. Wir waren 3 Jahre regelmäßig dort. Am anfang war ich sehr skeptisch, aber als ich gesehen habe, daß Michelle meist 2-4 h nach der Behnadlung einen kleinen Entwicklungsschritt gemacht hatte, war ich überzeugt. Zur Zeit machen wir ein Pause, da wir die Behandlung gerade leider nicht in unseren Zeitplan passt. Du mußt halt genau schauen, zu wem du gehst. Es gibt viele Ergotherapeuten oder Krankengymnasten, die eine kurze Zusatzausbildung gemacht haben. Das ist zwaqr besser als nichts, aber wir haben die Erfahrung gemacht, daß sie sehr schnell mit ihrem Latein am Ende waren und nicht mehr weiterhelfen konnten. Deshalb ist es meistens sinnvoll zu einem "echten" Osteopathen zu gehen. Ist halt doof, weil die Behandlung von der KK nicht bezahlt wird. Wobei mache Osteopathen zusätzlich noch eine KG-Ausbildung als Erstberuf haben. Dann hast du Glück, dann kann man die Behandlung nämlich auf KG-Rezept machen.
Nicht nur wegen dem Atlaswirbel ist die Behandlung gut. Apert- Kinder sind fast immer sehr verspannt und haben viele Blockaden. Auch kann ein guter Osteopath den Oberkiefer ein bißchen dehnen. Also rundum eine gute Sache für Apert-Kinder.
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