Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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Wohnort: München
Verfasst am: 05.08.2006, 22:20 Titel:
Liebe Annette,
so empfehlenswert finde ich diese Seite nicht, denn Fr. Kestner ist mehr als bekannt dafür, dass sie gegen das CI ist... Die Fallbeschreibungen sind sehr einseitig gefärbt von Kindern, bei denen die CI-Implantion nicht funktioniert hat. Gerade bei Eltern, die vor der Entscheidung stehen, ihr Kind operieren zu lassen, können daher mehr Verwirrungen hervorgerufen werden. Die meisten Kinder profitieren vom CI, das möchte ich an dieser STelle ganz deutlich betonen!!!
Leider habe ich heute wenig Zeit darauf einzugehen, jedenfalls werde ich mich Mitte nächster Woche noch ein paar Zeilen mehr dazu hinterlassen.
Überigens trage ich selbst seit fast 20 Jahren ein CI, welches noch nie ausgefallen ist und hoffentlich noch weiterfunktionieren wird!!!
ich muss leider KarinL Recht geben. Ich kenne diese Seite auch... und bin schockiert, was über das Ci geschrieben wird.
Es wird u.a. geschrieben, dass es drei Gruppen von Ci-Trägern gibt, nach K.Kestner schafft es nur überhaupt ein ganz minimaler Teil von Kindern, die Lautsprache mit einem CI zu erhalten. Das ist jedoch falsch. Die meisten kommen bei RECHTZEITIGER Implantation (also nicht erst mit 15 Jahren oder so, sondern in den ersten Lebensjahren) sehr gut in die Lautsprache. Natürlich gibt es immer Kinder, die es nicht schaffen, wo das CI nicht so viel bringt.
Ich selbst bin pro CI eingestellt, weil es die einzige sinnvolle Möglichkeit ist, etwas zu hören. Nach einiger Zeit merkt man auch, was bei dem Kind ankommt... und wenn es nicht ausreichend ist, dann kann man Gebärden dazu nehmen.. von mir aus auch von Anfang an. Aber zu sagen, dass das CI schlecht ist, muss klar gesagt werden, dass das einfach nur falsch ist. Mit einem CI (ja, ich trage auch eins) klingt es nicht absolut normal, aber dennoch so, dass ich zumindest Sprache verstehe kann, in der Gesellschaft integriert bin. Würde ich nur die Gebärdensprache benutzen, hätte ich vielleicht andere Freunde, würde aber jeden Tag an die Grenzen stossen...
Wenn man sich alleine die "Gruppen der CI-Träger" auf der Seite anschaut, so merkt man, dass diese schon total "anti" CI sind. Denn heute ist es klar so, dass die meisten Kinder Sprache mit dem CI verstehen. Eine Umfrage hat mal ergeben, dass mehr als 95 % der CI Träger vom CI profitieren.. und sei es auch nur, dass sie besser das Mundbild absehen können oder sich besser orientieren können.
Grüße,
Miriam _________________ M. SMA, bds. Taubheit (mit CIs versorgt);
L. urininkontinent;
J. Legasthenie, motorische Probleme
also ich persönlich kann das nicht bestätigen..habe vor einiger Zeit mit ihr telefoniert und so wie ich es verstanden habe geht es ihr lediglich darum bei Operationen im allgemeinen (also nicht nur bzgl. CI,aber das ist nunmal die häufigste beim Thema SH bzw Taubheit) ausreichend Pro & Contra abzuwägen.
So hat sie mir z.B. eine Mutter "vermittelt" deren Kind Knochenleitungshörgeräte benötigt - die Ärzte wollten diesem Kind sofort BAHA`s implantieren obwohl selbst der Hersteller!!!! darauf verweist, das diese frühestens mit ca. 5 Jahren eingesetzt werden sollten (das Kind war noch nichtmal ein Jahr alt!)
Nur in Ausnahmefällen werden sie früher eingesetzt und selbst dann erst frühestens mit 3! Die Möglichkeit, das Kind zunächst mit einem Stirnband mit Knochenleitungshörgeräten zu versorgen wurde ihr noch nichtmal genannt,statt dessen sollte also ein nichtmal einjähriges Kind, ums mal auf den Punkt zu bringen, direkt Schrauben/Gewinde in den Kopf bekommen! Die Art der Fehlbildung (ist nämlich die gleiche die Melissa hat) ist übrigens operabel, nur halt später.. Daher kann ich eine kritische Haltung und ein darauf aufmerksam machen verstehen, man sollte es sich halt gut überlegen ob es sich "lohnt"! _________________ Liebe Grüße
Ich kann dazu eigentlich nichts dazu sagen zu den Geräten obwohl ich viel davon gehört habe.
Denn ich selbst hatte unsere Ärzte in Datteln nach gefragt ob es sinnvoll wäre damit anzufangen denn meine Tochter hat ihre normalen Hörgeräte mit 4 Monate bekommen und hat bis letzten Herbst 06 getragen und kam nichts rüber außer mal Mama aber das nur ganz selten deswegen wollte ich die implantate machen,sie haben sie mir auf jedenfall abgeraten,warum und weswegen keine Ahnung.
Wie gesagt bis letzten Herbst hatte meine Tochter ihre normalen Hörgeräte und nun brauchst sie keine da sie Taub ist nun Kommunizieren wir in Handführung und Gebärde plus Reden.
Das Reden soll ich weiter so machen vielleicht könnte ja doch noch mal wieder was ankommen bei ihr.
Ab und an da weiß man wirklich nicht mehr weiter was man wirklich machen soll.
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